Hallo ihr Lieben,

das letzte Bloggestöber ist wieder schon eine Weile her, aber heute habe ich endlich ein neues im Gepäck für euch. Vieles dreht sich natürlich um unsere liebste Beschäftigung, die Bücher. Aber ich habe auch wieder einige schöne, lesenswerte Artikel rund um das Leben beim Stöbern entdeckt.

Bücher und alles was dazu gehört

Los geht es bei der lieben Petzi von die Liebe zu den Büchern. Sie hat die beiden Mädels Melli und Nadine und ihren wundervollen, noch recht neuen Blog Epilogues im Rahmen ihrer Blogjuwelen vorgestellt. Sehr lesenswert und zwei wirklich sympathische Mädls.

Kennt ihr das, wenn Buchcover und Klappentext und die ganze Vermarktung eines Buches einfach hinten und vorne nicht passen? Wenn sie überhaupt nicht widerspiegeln, was das Buch eigentlich ausmacht und sich viel zu sehr auf eine Zielgruppe versteifen? Saskia von whoiskafka macht sich Luft zur Gestaltung und Vermarktung des Buches Beautiful Liars – Verbotene Gefühle. Aufmachung, Titel und Klappentext hätte mich bei der deutschen Übersetzung auch absolut nicht angesprochen. Der Originaltitel hingegen und die Originalinhaltsangabe klingen da schon viel spannender und interessanter, hier hätte ich zugegriffen. Auch Saskia sieht das so, wie ihr bei ihr nachlesen könnt.

Braucht ihr Mal wieder einige Buchtipps? Wollt ihr gerne mal sogenannte “Generationen-Bücher” lesen? Dann schaut doch mal bei 54books vorbei. Hier findet ihr eine umfangreiche Liste dieses bereits über 15 Jahre alten Genres. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei? Ich finde einige Titel klingen sehr interessant. Beispielsweise “Generation Erfolg” von Sabine Asgodom/Bilen Asgodom, “Generation Golfkrieg” von Peter Bergh, “Wir Kassettenkinder” von Stefan Bonner/Anne Weiss oder “Burnout Generation” von Dantse Dantse.

Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie sich Verlage auf die Frankfurter Buchmesse vorbereiten? Dann solltet ihr bei Book Walk vorbeischauen. Philip hat bei Bastei Lübbe, Carlsen, Droemer Knaur und DTV genauer nachgefragt. Ein spannender Einblick.

Ihr kennt das, ihr seit absolut in ein Buch verliebt. Und dann passiert es, es wird verfilmt. Ihr freut euch und gleichzeitig habt ihr Angst davor. Denn leider sind Buchverfilmungen ja oft einfach nicht das, was das Buch ausmacht, wie auch. Häufig ist man hinterher eher enttäuscht oder regt sich über Dinge auf, die fehlen oder ganz falsch gemacht wurden. Ich finde zum Beispiel bis heute, dass Harry zu wenig Wuschelhaare hat und Hermine in den ersten Filmen zu kurze Zähne. Aber, das sind nur Kleinigkeiten. Es gibt aber auch diese ganz ganz schlechten Buchverfilmungen. Vera von chaoskingdom hat für uns ihre 10 Flops verbloggt. Welche würden es denn bei euch in eine Flop-Liste schaffen? Ich kenne viele noch gar nicht. Bei Saphirblau und Rubinrot kann ich ihr aber absolut zustimmen, ebenso bei Tintenherz.

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist ja “Der kleine Prinz”. Bei mir liegen eine deutsche und eine französische Ausgabe im Regal. Wobei ich gestehen muss, dass ich die französische gar nicht wirklich versteh, dafür reichen meine Kenntnisse nicht mehr. Aber dennoch musste ich sie haben. Das ist irgendwie ein Must-Have beim kleinen Prinzen. Einige Bloggermädls haben sich zu einer Blogparade zum Gastland Frankreich zusammengeschlossen. Und da landen wir direkt noch einmal bei Saskia. Denn sieht hat im Rahmen der Blogparade einen Beitrag zum Kleinen Prinzen angefertigt. Nämlich was wir von diesem wundervollen Büchlein lernen können. Mehr zur #littripfr17 erfahrt ihr beispielsweise bei Ramona von kielfeder oder auch Ramona von eltragalibros.

Das Leben, das Leben

Sandra von Booknapping schreibt über das Bloggen und das Leben. Eine wunderbar authentischer und liebenswerter Beitrag wie es ist, wenn man wie sie so viele verschiedene Interessen hat. Mir geht es da ein bisschen wie ihr, ich möchte so viel ausprobieren: Zeichnen, mehr Handlettering, mehr Sketchnote, natürlich das Lesen, das Bloggen, mal einen Kurs in Fotografie machen, eine Sprache lernen und und und und. Dann ist da diese Leben, die Arbeit und man ist froh, einfach nur noch zu Hause anzukommen. Wenn dann noch das Leben besonders fies ist, will ich das alles, aber schaffe nichts davon. Ein schmaler Grat, den auch Sandra kennt. Aber hey, ich finde, lieber lese ich nur einmal die Woche oder seltener einen Beitrag, in dem steckt aber Herzblut, als dass ich jeden Tag mit einem Beitrag erschlagen werde. Wer soll die denn alle wann lesen? Von daher, lasst das Leben das wichtigste sein, ganz ohne euch einen Kopf zu machen, wann ihr das alles bloggen sollt und macht das, worauf ihr gerade im Moment Lust habt. Ich warte auch gerne mal voller Vorfreude, bis meine liebsten Blogger nach Wochen zurück sind und hoffe natürlich, dass es meine Leser genauso machen.

Vivka von A winter story schrieb vor kurzem über das Thema “Der Mensch als Mängelexemplar”. Sie plädiert dafür, sich nicht immer so leicht blenden zu lassen. Das wir alle quasi ein Mängelexemplar sind und es nicht den perfekten Mensch gibt. Egal wie perfekt sie in den Social Medias und Co wirken. Das ist eben nur ein Ausschnitt, häufig noch bearbeitet. Die meisten von uns teilen eben nur ihre bearbeiteten, gestellten, perfekten Moment, nicht die andere Seite. Sie schreibt, wie vollkommen okay es ist, dass wir alle unsere Mängel haben, wie toll es ist, dass wir alle anders sind, denn genau das macht uns aus, das macht das Leben doch erst spannend. Und das jeder von uns schön und besonders ist, eben jeder auf eine eigene, ganz individuelle Weise. Ein wirklich schöner Beitrag, den ich absolut unterschreiben kann.

Anabelle von Stehlblüten hat sich während ihres Urlaubes eine Offline-Zeit gegönnt. Viele von uns greifen schon morgens als erstes zum Handy, checken die Social Medias, Emails und Co. Man will ja nichts verpassen, nicht vergessen werden, sich vielleicht auch ganz bewusst ablenken. Doch genau das ist es, was uns auch irgendwie immer wieder aus dem Leben reist. Kaum einer schafft es noch, wirklich einfach nur mal eine Serie zu schauen, nur mal einen Film zu sehen, stundenlang zu lesen, die Natur zu genießen, ohne nicht wenigstens nach ein paar Minuten doch wieder zum Handy zu greifen. Mir selbst geht es da nicht anders. Dabei ging es doch auch mal ohne, zumindest einige von uns kennen das vermutlich noch. Warum denn jetzt nicht mehr? Es geht eben doch und kann sogar richtig guttun, kann uns helfen, mal wieder einen andern Blickwinkel zu bekommen. Anabell hat für uns 7 Erkenntnisse verbloggt, die sie aus ihrer persönlichen Offline-Zeit mitnimmt. Ich fliege nächste Woche nach Göteborg für ein langes Wochenende und überlege, das auch zu machen. Ich bin gespannt, ob ich ähnliche Erkenntnisse haben werden.

Kennt ihr das, ihr kommt aus dem Urlaub wieder, habt einen riesen Haufen Fotos gemacht und seht sie euch nie wieder an? Ja? Ich auch! Ich finde da Fotobücher immer wundervoll. Sich ein paar Tage oder Wochen nach dem Urlaub hinsetzten und bewusst die schönsten Schnappschüsse heraussuchen und dann in einem Buch festhalten. Ich habe selber noch nie eins gestaltet, was aber vor allem am Mangel an Urlauben und guter Kameras liegt. Florian hat das Saal Digital Fotobuch getestet und dabei könnt ihr direkt ein paar wundervolle Bilder von ihm sehen. Wie handhabt ihr es mit euren Bildern und könnt ihr ebenfalls ein Fotobuch empfehlen? Würde das gerne nach Göteborg machen, auch wenn ich da “nur” drei Tage bin.

Ich hoffe, auch dieses Mal war ein interessanter Beitrag für euch dabei. Seit ihr denn in den letzten Wochen über empfehlenswerte Beiträge gestolpert? Dann teil sie doch gerne in den Kommentaren mit uns.

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