Mein letztes drüber nachgedacht ist schon eine Weile her, letzten Monat hatte es zeitlich und aus Mangel an Ideen bei mir einfach nicht funktioniert. Da war das Thema Schullektüre – beim Kommentieren bei den Mädls habe ich dann gemerkt, dass ich doch genug Stoff für einen eigenen Beitrag gehabt hätte :D. Aber Freizeit ist zur Zeit auch nicht sooo übermäßig, deswegen musste ich einfach mal aussetzten. Hier könnt ihr erst Mal noch die Beiträge der Mädls dazu lesen:

Aber nun zum aktuellen Thema für den Monat Juni – Lesealltag.

Jeder von uns hat bestimmt irgendwelche Vorlieben und Routinen was das Lesen angeht. Mein Lesealltag variiert ehrlich gesagt immer ziemlich. Es kommt auch immer auf die aktuellen Umstände in meinem Leben an und wie viel Freizeit ich eigentlich habe oder nicht. Ich würde mir aber wünschen, dass ich es irgendwie schaffe, mir einen festen, regelmäßigen Lesealltag zu etablieren. Andere lesen morgens immer ein paar Zeilen, wieder andere bewusst abends vor dem Schlafen. Bei mir ist es kreuz und quer und jeden Tag anders, weil ich zur Zeit auch nicht immer noch Kraft und Elan habe, abends zu lesen und mich stattdessen lieber von einer Serie berieseln lasse. Das finde ich tatsächlich sehr schade, letztes Jahr habe ich es immer noch geschafft, mehrere Tage die Woche feste Zeiten fürs Bloggen und Lesen einzuplanen. Dieses will es einfach nicht so klappten. Wann immer ich Lust und irgendwie Zeit habe, schnappe ich mir ein Buch – dann kann es auch schon mal vorkommen, dass ich stundenlang am Stück lese.

Was ich mir aber angewöhnt habe – jeden morgen auf dem Weg zur Arbeit Hörbuch hören. Zum Lesen bin ich oft zu müde, aber Hörbücher sind da genau richtig. Ich tauche so noch einmal in eine andere Welt ab und kann noch mal kurz abschalten, bevor ein häufig stressiger Arbeitstag losgeht. Seit einigen Wochen ziehe ich das nun schon durch. Angefangen habe ich mit der englischen Version der Harry Potter Hörbücher gelesen von Stephen Fry – und ich bin verliebt! Mittlerweile bin ich beim letzten Band und überlege schon, was ich nach Harry so hören könnte.

Am Wochenende oder an Feiertagen nehme ich mir dann aber möglichst oft bewusst Zeit, mich derzeit entweder auf dem Balkon oder im Lesesessel oder auch auf dem Sofa, mit einem Buch zurückzuziehen und einfach aus dem Alltag zu verschwinden. Jetzt im Sommer brauche ich dazu nur ein kaltes Getränk und hier und da mal einen Obstsnack. Im Winter muss dann immer eine Kanne Tee oder Kaffee dabei sein und eine kuschelige Decke. An guten Tagen könnte ich dann stundenlang nur lesen lesen lesen und ein oder mehr Bücher an einem Tag inhalieren. Irgendwie muss man ja das Lesedefizit von unter der Woche wieder ausgleichen. Noch lieber wäre mir natürlich, ich würde es jeden Abend schaffen abends noch ein zwei Stunden gemütlich mit einem Buch zu verbringen. Aber man will oder muss ja auch noch gewisse andere Dinge erledigen, Sport machen, Zeit mit dem Herzmann verbringen, da bleibt nicht mehr viel Lesezeit übrig.

Wie schafft ihr es, euch Leseoasen in den Alltag einzubauen? Habt ihr feste Routinen und Tipps, wie ihr es schafft, euch bewusst auch unter der Woche und in stressigen Zeiten eine Auszeit mit Buch zu gönnen? Greift ihr auf dem Weg zur Arbeit oder bei Hausarbeit auch gerne zum Hörbuch oder doch lieber Print?

Schaut doch auch mal bei den anderen Mädls vorbei: