Hallo ihr Lieben,

es ist Ende Februar und ich habe endlich etwas aufgeholt und das Lovely Bloggestöber Nummer 12 für euch – mit Rückblick auf den Januar :). Und wir legen auch einfach direkt los:

Ein Beitrag, der mir schon am Tag der Veröffentlichung sehr am Herzen lag, ist Lesesessels Geplauder zum Thema Maßlosigkeit. Ja, auch mein SuB ist hoch und ja, auch ich hatte schon Hamsterkäufe auf Rebuy. Aber das ist bei mir die absolute Ausnahme – eigentlich kaufe ich maximal 2 Bücher auf einmal und Frage nie mehr als ein oder zwei Bücher an, wenn ich denn überhaupt eines Anfrage. Das passiert sehr selten, da ich einfach noch so viele Schätze hier stehen habe, die ich erst einmal lesen möchte. Aber es geht auch gar nicht darum, dass man so viel kauft. Sondern mehr darum, dass es viele einfach nicht mehr wertschätzen, wie viel Arbeit hinter so einem Buch steckt. Das sich beschwert wird darüber, das man „nur“ zwei Bücher geschenkt bekommt oder auch gar keines, beispielsweise zum letzten Weihnachten – ähm, also ich freue mich über jede Aufmerksamkeit von Verlagen und Co, und erwartet überhaupt nicht, dass ich Bücher geschenkt bekommen. Ich freue mich riesig, klar, aber ich stell mich doch dann nicht hin und sage, aber die hat mehr bekommen und letztes Jahr gabs das und das und das. Sondern ich freue mich, bin überwältigt und sage Danke! Alles andere ist einfach undankbar und, wie Sarah so treffend beschreibt – maßlos.

Auch bei 54books bin ich im Januar fündig geworden – und zwar habe ich die tolle Übersicht zum Thema „Verfilmte Autorenleben“ gefunden. Und da ich nicht nur Bücher, sondern auch Filme liebe, bin ich natürlich sofort hängen geblieben und habe mich durch die Beschreibungen und Trailer gewühlt. Ich brenne ja drauf, die Verfilmung zu Sylvia Plath zu sehen. Aber auch Truman Capote interessiert mich ungemein. Und Tolstoi – halloooo unbedingt! Und Allen Ginsberg – eines meiner Lieblingsbücher ist die Sammlung „Howl and other Poems“. Und gleichzeitig spielt noch Jack Kerouac eine Rolle – „On the Road“ auch so ein Lieblingsbuch. Und da schließt sich direkt „Howl“ an, indem es nur um Allen Ginsberg geht. Und schließlich würde ich mir auch gern den Film über Jane Austen, Fitzgerald, Emily Dickinson, Kafka und einen der Filme über Hemingway ansehen. Ok…also fast alle :D. ich geh dann mal schauen statt lesen^^.

Von Filmen kommen wir zurück zu Büchern. Die Liebe Mara von Buzzaldrins hat uns die Bücher, die für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert sind, zusammengestellt. Einige wirklich interessante Schätze dabei, die ich gerne lesen würde. Beispielsweise Hagard, Sie kam aus Mariupol, Maria Theresia und Wolkendienst. (Kann mir mal jemand nen Zeitumkehrer schenken – wie soll ich das alles lesen und schauen?)

Buchig gehts auch bei Kaffeehaussitzer weiter, aber mit einer ganz besonderen Art von Buch. Nämlich zwei Bildbänden: „Last Folio – Ein photographisches Gedächtnis“ von Yuri Dojc und Katya Krausova. Und „Polyn – Eine untergegangene jüdische Welt“ von Alter Kaczyne. Beide Bücher zeigen uns letzte spuren einer längst vergangenen Welt. Das erste ist eine Spurensuche in schon längst nicht mehr vorhandenen jüdischen Vierteln, die vor den Zeiten von KZ und Massenvernichtung voller Leben waren. Dabei zeigt es vor allem die alten, verfallenen Bücher, die Yuri und Katya dort in einer alten Schule vorgefunden haben. Polyn ist vor 17 Jahren im Aufbau Verlag erschienen und leider gar nicht mehr erhältlich. Ein wahrer Schatz also und ich danke Uwe, dass er uns einen kleinen Einblick gewährt.

Einen kleinen Produkt- bzw Spieltipp hat Tabea von Buchbunt für euch im Gepäck gehabt. Rory“s Story Cubes – eine wundervolle Idee! Würfel mit Symoblen darauf, anhand derer man quasi Geschichten gestaltet, bisschen wie beim Bildaufsatz damals in der Schule.

Liesa von fruehlingsmärchen berichtet zu ihrer Beziehung zu Lesetagebüchern und gibt uns einen Einblick, welche System sie in den letzten Jahren genutzt hat und dieses Jahr versucht. Ich bin auf jeden Fall inspiriert und überlege ja jetzt fast auch, neben dem was ich m Bullet Journal festhalte, auch ein Lesetagebuch zu führen.

Und weil wir von so viel lesen, Filme schauen, spielen und Lesetagebuch führen jetzt furchtbar hungrig sind, habe ich auch noch einen Beitrags-Tipp für euch mit einem leckeren (zumindest klingt es so oder?) Rezept für euch. Nela erklärt uns, wie wir leckere Caramel Brownies zubereiten können. Och, wäre das was, wenn ich gerade einen hätte :D.

Frisch gestärkt können wir dann bei Nana vorbeischauen und uns Tipps zu ihren Serien-Highlights aus dem Jahr 2016 holen. Eines davon ist „The Man in the High Castle“ – hier habe ich ja gerade mal eine Folge gesehen, bin nun aber motiviert, es doch noch mal zu versuchen. Na und Gilmore Girls – ganz klar, immer wieder gerne! Suits kenne ich noch gar nicht, will sie aber eigentlich schon ewig sehen – wird dann mal umgesetzt :). Welche Serien von Nanas Highlights kennt ihr denn schon?

Die liebe Anabelle hat für euch eine „Ode an das Bücher abbrechen“ geschrieben und mir geht es ganz genau wie ihr. Früher habe ich mir damit soo so schwer getan, ich hatte immer ein schlechtes Gewissen. Aber sie hat recht – unsere Zeit ist kostbar und die sollten wir nur für Dinge nutzen, die uns glücklich machen, also auch nicht mit Büchern verschwenden, die nicht das richtige sind.

So, wir haben jetzt etwas verdaut und müssen die angefutterten Kalorien der Brownies wieder abtrainieren? Na dann, lasst euch von der liebsten Lotta motivieren und lest, „Was mich bewegt“. Sie geht mir gerade mit so einem guten Beispiel voran, hat so viel Disziplin und schon so viel erreicht und ich schaffe es gerade einfach nicht, meine Sport- und überwiegend LowCarb oder anderweitige vernünftige Ernährungsroutine zu etablieren. Letztes Jahr klappte das super, seit dem Jobwechsel und dem Umzug nach München und der fehlenden Routine grundsätzlich in meinem Alltag, krieg ich es nicht wieder hin und versuche mich so gut es geht von der lieben Lotta motivieren zu lassen. Ich hoffe sehr, dass ich es bald wieder schaffe und endlich mein Ziel erreichen kann.

Passend dazu auch der Motivation Monday von Kim „Just do it“. Denn auch Kim ist mir eine wahnsinnig große Inspiration und Motivation – dank ihr habe ich das Joggen letztes Jahr noch besser durchgezogen. Dank ihr habe ich traumhafte Sonnenaufgänge morgens um sechs erlebt, während ich laufen war. Und doch bin ich wieder so raus. Aber gemeinsam schaffen es die beiden bestimmt, dass sich das Blatt wendet und ich genau das Motto umsetzten kann „Just do it“! Die Laufschuhe warten auf jeden Fall schon vor der Tür auf mich, damit ich sie morgen früh benutze.


Ich hoffe, ihr hattet Spaß und konntet noch einige neue Beiträge für euch entdecken. Wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr Bildbände, führt ihr Lesetagebücher, was haltet ihr von Maßlosigkeit und habt ihr gerade sportliche oder ernährungstechnische Ziele?