Unfassbar aber wahr: Ich habe es geschafft, mal wieder den Monatsrhythmus für euch einzuhalten. Passenderweiße habe ich heute für euch das 17ten Bloggestöber und das letzte im Jahr 2017 für euch. Es war ein Jahr voller interessanter, spannender, buchiger, inspiriirender Beiträge und ich freue mich auf wein weiters Jahr voll damit. Und nun, lasst uns direkt loslegen:

Last Minute Weihnachtsideen

Sonntag ist es schon soweit, Weihnachten steht an. Habt ihr schon alle eure Geschenke? Nein?! Na, dann findet ihr vielleicht bei einem meiner lieben Bloggerkollegen/innen noch eine Last-Minute-Idee. Mit heute habt ihr ja noch fünf Tage, um etwas davon zu ergattern. Schaut mal hier:

Ich glaube, da ist definitiv für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls ihr schon alle Geschenke habt, könnt ihr euch ja immer noch selbst beschenken. Ich zum Beispiel werde mir zwischen den Jahre endlich die Goodnight Stories for Rebel Girls zulegen, ich kann einfach nicht länger wiederstehen.

Lesen, lesen, lesen

Aber, wir wollen ja nicht nur buchiges verschenken, sondern noch mehr aus der Welt der Bücher erfahren oder noch mehr Büchertipps abstauen. Also geht es sofort weiter bei Marius von buch-haltung.de. Er hat für euch einige Büchertipps speziell für die Weihnachtszeit zusammengestellt. Da könnt ihr es euch zum Endes des Jahres noch einmal so richtig mit Buch einkuscheln. Mit dabei: Das Floß der Medusa, Der kretische Gast von Klaus Modick, Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky oder Justizpalast von Peter Morsbach.

Bleiben wir noch ein bisschen bei den Buchtipps, die letzten Tage und Wochen waren voll davon. Auch die liebe Sabine hat euch einen speziellen Buchtipp mitgebracht. Sie stellt euch ausführlich den Graphic Novel “Unerschrocken” von Pénélope Bagieu vor. Darin enthalten sind 15 Biographien von 15 Frauen der Weltgeschichte. Das landet doch direkt auf der Wunschliste.

Und wer jetzt noch nicht genug Buchinspiriation hat und keine Geduld hat darauf zu warten, dass es weitere Verlagsvorschauposts gibt, der schaut am besten hier vorbei: Bei Bücherherbst gibt es alle bisher veröffentlichten Verlagsvorschauen für das kommende Jahr im Überblick.

Die Buch- und Bloggerwelt

Weiterhin buchig aber ohne direkte Buchtipps geht es weiter. Eva-Maria von schreibt-trieb teilt mit uns ihre Gedanken zu Dystopien. Und zwar in ihrem Beitrag: Dystopien – ist unsere Welt aus dem Ruder gelaufen?  Denn ihrem Gefühl nach scheinen Dystopien und Postapokalypsen gerade Hochkonjunktur zu haben. Es fing mit Hunger Games an und ziehte zahlreiche weitere Werke dieses oder dieser Genres nach sich, die sich für sie von den “klassischen” Dystopien wie 1984, Brace New World oder Fahrenheit 451 unterscheiden. Und da ich Fahrenheit 451 liebe und gerade in 1984 untergetaucht bin, bin ich direkt bei diesem spannenden Thema hängen geblieben. Umfangreich und sehr lesenswert, schaut vorbei!

Solche Bücher hinterlassen bei mir ja meist ein eher beklemmendes Gefühl. Und über Gefühl, die durch ein Buch ausgelöst werden, geht es bei Mariki von Bücherwurmloch. Ausschlaggebend für diesen Beitrag war ein Kommentar, der darum ging, dass manche Bücher vollkommen falsche Gefühle auslösen, denn Bücher müssten Spaß machen und Freude bereiten. Mariki teilt daher ihre Gedanken darüber, ob ein Buch überhaupt falsche Gefühle auslösen kann und wenn ja, was sollte den richtig und was flasch sein? Und wer bestimmt das? Ich kann ihr da, sowohl bei dem, was ich oft von Büchern wünsche, als auch bei dem, was sie festhält, nur zustimmen – es ist eben subjektiv und jeder erwartet etwas anderes, möchte andere Gefühle. Selbst eine einzige Person, ich zum Beispiel, kann ja immer wieder etwas anders wollen. Es gibt Zeiten, da muss es fluffig-leicht sein, gerne hier und da ein Liebesroman, Kinder- oder Jugendbuch. Aber dann will ich auch mal wieder gefordert werden oder liebe Bücher, bei denen ich mehr zu gewissen Theman erfahren möchte (dazu sei euch mein Beitrag: Warum ich lese – Hintergrundwissen ans Herz gelegt).

Und weil ich gerne so unterschiedlich lese, ist auch mein SuB ziemlich rasant gewachsen und voll mit verschiedensten Genres. Ich bin jemand, der gerne einen großen SuB hat – so habe ich immer genügend Auswahl und für jede Stimmung die passende Lektüre. Aber viele können den SuB nicht ab, kriegen bei fünf ungelesenen Büchern die Krise, dann wird eine Challenge nach der anderen gemacht oder ein Buchkaufverbot aufgelegt. Auch ich habe das alles schon versucht und bin gescheitert. Ich mache es mir also lieber wieder mit dem SuB bequem. Und auch die liebe Bücherkrähe hat sich so ihre Gedanken zum Thema Stapel ungelesener Bücher und der Unsinnigkeit von Buchkaufverboten gemacht. Wie sieht es bei euch aus? Pro oder Kontra SuB und Buchkaufverbot?

Und zum Abschluss des buchigen Teils noch einige wichtige Tipps für die viel oder lang reisenden Bücherwürmer unter uns. Bei denen würde ein großer SuB ja evlt. Schwierigkeiten machen. Wobei, der wartet ja auch auf einen. Wer ihr folgt hat bestimmt mitbekommen, dass die liebe Tina von Revolution, Baby, Revolution derzeit als Backpackerin unterwegs ist. Ich folge ganz neidisch ihren Instastroies. Und ja, ihr fragt euch bestimmt auch, wie ein Buchnerd wie sie auf Rucksacktour klar kommt? Große Debatte vor dem Packen wie Rory und Lorelai – Bücher vs. Zahnpaster-Tuben? Oder Rory, die so viele verschiedene Bücher aufeinmal liest, dass nicht mal der Schulrucksack reicht? Aber, nein, da muss es doch bessere,  Möglichkeiten geben. Dazu gibt uns die liebe Tina einige Tipps an die Hand. Und hey, in solchen Fällen ist ein Ereader ja doch nicht so schlecht.

Das Leben, das Leben

Aber nicht nur buchige Themen bewegen die Buchbloggerwelt. Auch das Leben ist ja schließlich noch da und will gelebt werden, bringt Freuden, Probleme oder Veränderungen mit sich. Berührend, inspiirierend, Vorbilder – alles ist in unsere Blogosphäre dabei.

Dabei darf in diesem Bloggestöber auf keinen Fall der liebe Linus von Buzzaldrins fehlen. Schon immer hat Linus persönliche Veränderungen, ob privat oder beruflich, mit uns geteilt. Schon immer fand ich das wahnsinnig mutig. Und so nimmt er uns auch mit auf den Weg zu seiner wohl wichtigsten Veränderung in seinem Leben. Und zwar von seinem Weg von Mara, der Buchbloggerin hin zum natürlich unverändert liebenswerten Buchblogger Linus. Nur eben jetzt auf dem richtigen Weg – vielen Dank lieber Linus, dass du so mutig bist und deinen Weg mit uns teilst und bestimmt bist du damit vielen ein großes Vorbild! Schon alleine darin, dass man einfach den für sich richtigen Weg gehen, no matter what.

Richtig persönlich, gepaart mit etwas buchigem, wird es auch bei Uwe, auch bekannt als Kaffeehaussitzer. Er schreibt über das Buch “Hillbilly-Elegie” von J.D. Vance. Ein Buch, dass anschaulich den Zerfall der amerikanischen Gesellschaft beschreibt und einen mitnimmt in eine für uns kaum vorstellbare Welt, so Uwe – das alleine machte mich ja schon neugierig und so blieb ich hängen. Denn es war auch ein Buch, das die Tür zu von ihm längst vergessen geglaubter Erinnerungen öffnete. Er erzählt uns zunächst einiges zum Buch und ja, das muss direkt auf die Wunschliste. Ach, seine Erinnerungen, die das Buch da heraufbeschwör und sein Fazit haben mich auf jeden Fall berührt.

Von Kindheitserinnerungen und Veränderungen hin zu einem Theam, dass sich vermutlich niemals ändert. Denn nun sind wir schon mittendrinnen in der “Ach so besinnlichen Weihnachtszeit“, die ja doch meist alles andere als das ist. Darüber hat sich Mia von Paper and Poetry Gedanken gemacht. Und da spricht sie mir aus der Seele: Nicht immer muss alles perfekt sein, man mus nicht immer das perfekte Weihnachtessen planen, es allen Recht machen, auf jede Weihnachtsfeier springen. Nein, denn es gibt ja auch noch das Leben, das kann eben auch noch dazwischen kommen, manchmal auch so richtig fies. Sie betont, dass es doch viel wichtiger ist, einfach beisammen zu sein. Und da stimme ich ihr sowas von zu! Zwar war das für mich schon immer einer der wichtigsten Aspekte an Weihnachten, doch seit letztem Jahr und auch dieses Jahr noch immer, steigt dieser Aspekte noch mal so ins Unermessliche. Nur das zählt! Gemeinsam schöne Stunden erleben, froh sein, dass man sie gemeinsam erleben kann! Und wie man nun gut durch die Weihnachtszeit kommen kann, dafür hat die liebe Mia ein paar Tipps in ihrem Beitrag zusammengestellt. Da kommt auch die Nächstenliebe nicht zu kurz.

Und zum Abschluss dieses Bloggestöbers, dass ja auch das letzte für dieses Jahr ist, schauen wir noch zu Rebecca von Goldblatt. Sie teilt mit uns ihre Gedanken zum Thema “Träume sind Schäume – oder doch nicht?“. Denn das Ende eines Jahres ist für viele der Zeitpunkt, an dem man auf das vergangenge Jahr zurückblickt und auf das Neue vorblickt. Hab ich alles erreicht? War es gut/schlecht/mäßig? Was möchte ich im kommenden Jahr schaffen oder ändern? Auch mir geht es immer wieder so, dass ich am Endes des Jahres kaum fassen kann, dass es wieder vorbei ist. Und wo blieb da die Zeit für einen Selbst, die eigenen Träume, Wünsche und Ziele? Rebecca zeigt uns, wie sie das Ganze angeht, was sie mitnahm und für nächstes Jahr vorhat. Ich habe zwar auch so das ein oder andere Ziel, dass ich hoffe zu erreichen. Aber eigentlich steht leider noch immer im Vordergrund, dass erst mal alles egal ist außer einem meiner liebsten Herzmenschen und dann scheiß doch auf Ziele, wichtiger ist, den Moment zu genießen. Was ja auch irgendwo ein Ziel ist. Mein Blick auf 2018 ist eher voller Hoffnung und Wünsche, die konkreten Ziele kann ich mir dann immer noch überlegen, in kleinen Schritten. Habt ihr euch etwas vorgenommen oder dieses Jahr etwas wichtiges erreicht?

Ich hoffe, es waren wieder schöne, euch vielleicht noch unbekannte Beiträge dabei. Habt viel Spaß beim Stöbern und eventuellen Last-Minute-Geschenk-Käufen. Im Jahr 2018 starten wir dann mit dem Bloggestöber Nummer 18!

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