Hallo ihr Lieben,

mensch, jetzt gab es aber lange kein Bloggestöber mehr. Der ursprüngliche Plan war ja, die letzten Monate noch aufzuholen, aber vier Monate sind dann doch etwas lang. Also machen wir bei Nummer 18 nun mit dem Rückblick auf wundervolle Beiträge aus dem April weiter. Viel Spaß beim Stöbern!

An dieser Stelle noch eine Triggerwarnung – ich habe Beiträge zu #redmylips und Rape Culture verlinkt. Wer darüber nichts lesen kann, bitte dieses Teilkapitel überspringen.

Books, Books, Books

Starten wir mit einigen Rezensionen und Buchtipps, mit dabei Bücher, die ich nun unbedingt haben muss oder selbst schon gelesen habe. Los geht es bei Astro Librium in eine grandiose Rezension zu „Die Geschichte des Wasser“ von Maja Lunde. Ich habe ja erst kürzlich endlich „Die Geschichte der Bienen“ gelesen und für euch verbloggt. Ich war so begeistert von der ganzen Geschichte und Maja Lundes Schreibstil. Da bin ich bei ihrem neuen Buch natürlich sofort aufmerksam geworden und musste mehr wissen. Und es klingt wieder genauso vielversprechend und voll mit wichtigen Botschaften. Was ein Glück, dass es schon auf dem Weg  ist.

Weiter gehts mit einem Buch, dass ich zwar nicht gelesen, aber als Hörbuch gehört hatte: „Was Man Von Hier Aus Sehen Kann“ von Mariana Leky. Es hat mich wahnsinnig berührt und gefesselt. Ich möchte es tatsächlich auch irgendwann noch als Buch in Händen halten und noch mal selbst lesen, statt es nur anzuhören. Um was es geht und wie es sich auch für mich angefühlt hat, trifft Mariki von Bücherwurmloch einfach perfekt.

Herzpotenzial stellt uns ein Buch vor, dass schon fast ein Kunstwerk ist und nicht nur ein Buch. Ein Kunstwerk, so wie Frida Kahlo sie schaffte und genau um sie geht es auch. Mareike stellt uns das Kinderbuch „Frida und ihre Tiere“ vor, das aber auch uns Erwachsene voll auf begeistern kann. Denn es ist wundervoll aufbereitet und gleichzeitig auch eine Art Biografie der Künstlerin.

Weiter geht es bei Linus. Seit seinem Beitrag, in dem er uns seinen neuen Namen Linus und seine Geschichte vorstellt, wurde er immer mal wieder nach Buchtipps zum Thema trans gefragt. Und daher hat er nun seine Empfehlungen in einem Blogbeitrag für uns zusammengestellt. Eine wichtige und wundervolle Zusammenstellung, bei deren Recherche leider auch auffiel, wie wenige Bücher es noch immer zum Thema gibt. Umso wichtiger finde ich, dass Linus Aufstellung mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Begeistert gelesen hatte ich bereits „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ bzw. „Every Day“ von David Levithan. Schon seit Ewigkeiten auf der Wunschliste steht „George“ von Alex Gino. Alle anderen kannte ich noch nicht, aber jedes klingt für mich super interessant und landet auf der Wunschliste.

Ich hatte mich ja schon ausgiebig über das unsäglich Klischee triefende Buch „One of us is lying“ ausgelassen. Die liebe Marina von Nordbreze trifft es nun noch mal so richtig, richtig gut, was mich so gestört hat. Sie selbst hat das Buch zwischendurch sogar abgebrochen. Und, ich bin ehrlich. Hätte ich vermutlich auch, wenn es kein Wanderbuch gewesen wäre und es deshalb ok war, es bis zum Ende durchzuziehen. Schaut auf jeden Fall mal bei Marinas Rezension vorbei bzw. Beschreibung, warum sie es abgebrochen hatte.

Um die grauenhafte Frauendarstellung, die Marina so gut in ihrem Mini-Rant trifft, wieder etwas aufzupolieren und zu zeigen, was all die Jahre Kampf für Frauenrechte und Feminismus gebracht haben, gehts weiter zu Frau Hemingway. Die Liebe Janine hat uns eine wundervolle Liste voller „Muss ich haben“ Büchern über Empowerment von Frauen zusammengestellt – kennt ihr bereits eines?

#redmylips Monat in der Bloggerwelt

Der April statt unter dem Hashtag #redmylips. Einen ganzen Monat lang haben zahlreiche Frauen, aber auch Männer, roten Lippenstift als Zeichen gegen sexuelle Übergriffe und Gewalt getragen. Von mir gabs zwar kein Foto, zwecks kaputter Selfie-Kamera, aber auch ich habe den gesamten April über den roten Lippenstift gezückt. Die liebe Anna hat zum Motto einen Beitrag namens „Die Sache mit dem roten Lippenstift“ geschrieben und erzählt, wie sie dazu kam, welche Erfahrungen sie damit gemacht hat und macht und zeigt uns auch den historischen Kontext von Lippenstift mit auf.

Und auch Skepsiswerke war bei #redmylips dabei. Zwar endete die Aktion am 30.4, doch wie sie wundervoll beschreiben, endet die Message deshalb noch lange nicht. Schaut unbedingt vorbei, denn dieses Thema muss immer wieder laut werden und bleiben. Und ihn diesem Rahmen erwähnen sie auch, wie wichtige es ist, auch Betroffenen zu zuhören. Wie wichtig es ist, darauf zu hören, was diese empfinden, erlebt haben, sofern sie sich dazu äußern möchten und überhaupt die Kraft dazu haben. Egal ob in der Buchwelt oder sonst wo, Rape Culture ist das allerletztes und die liebe Mareike von Crow and Kraken ist einer der wahnsinnig mutigen, starken Frauen, die im Rahmen des #redmylips Monats offen über ihre Erlebnisse schrieb. Vielen Dank für diesen Mut!

Und auch Sabine greift das Thema auf und schreibt über Ermittlerinnen mit Vergewaltigung als Vorgeschichte. Auch sie betont hier, das es klar wichtig und richtig ist, das Thema aufzugreifen und auch in Büchern, Filmen, Serien eine Rolle spielen zu lassen. Dass man endlich drüber reden muss und es nicht als Tabuthema behandeln sollte. Dass es aber einfach viel zu oft fragwürdig und falsch dargestellt wird. Es kommt immer auch auf die Darstellung der Survivors in der Popkultur an und sie geht dabei ins Besondere auf das Klischee der kaputten Ermittler-Figur ein.

DSGVO-Dschungel made easy

Es ist soweit – wir sind schon an Tag 7 im Mai. Also keine 20 Tage mehr bis zur Deadline für die richtige Umsetzung der DSGVO. Auch ich kämpfe mich noch durch den Dschungel und bin noch auf der Suche nach passenden Erklärungen zum Verarbeitungsverzeichnis und ob das mit MailPoet3 nun noch hinhaut oder nicht. Ein Dschungel an unterschiedlichen Aussagen, bei dem man vor allem als Laie kaum noch Durchblick hat. Gut, dass es fleißige Bienchen gibt, die versuchen, das Chaos etwas für uns zu Lüften. Schaut doch mal bei Ivy und ihrem Beitrag „DSGVO – Der Albtraum der Bloggerwelt“ vorbei oder auch bei Michi mit „Buchblogger 1×1 Special – DSGVO für Dummies“. Ebenso lesenswert dazu: DSGVO Checkliste für Blogs von Datenschmutz, ADV-Verträge für Blogger & Online Unternehmer von Blogmojo und ebenfalls von Blogmojo die DSVGO-Checkliste für Blogger. Stöbert euch bei ihm auch weiter durch, er hat dazu viele hilfreiche Beiträge.

Bücher, Blog- und Lebensliebe

Zum Ausklang noch ein paar bookishe-Beiträge und Beiträge aus dem Leben selbst. Im April war nämlich auch der Welttag des Buches (ich habe nichts gebloggt für euch, ich schäme mich noch immer). Aber dafür gibt es viele andere wundervolle Beiträge und Aktionen dazu. So zum Beispiel bei Klappentexterin und Herr Klappentexter mit ihrem Beitrag zum Welttag des Buches: „Lesen heißt leben“, mit drei wundervollen Buchempfehlungen. Unter anderem Torsten Woywods „In 80 Buchhandlungen um die Welt“. Und schaut auch unbedingt noch bei der zauberhaften Aktion #büchersindcoolweil von Maike und Anna vorbei. Sie läuft noch bis zum 27.6.2018. Macht mit und verbreitet auf dem Blog oder in den Social Media eure Gründe, warum Bücher cool sind.

Und weil Bücher so toll sind und es wichtig ist, unsere Lieblingsbücher auch zu teilen, hat Yvonne von Lecture of Life „5 Tipps, um deine Lieblingsbücher zu supporten“ verbloggt. Fünf einfach Dinge, die ich unterschreiben kann – und dazu müsst ihr natürlich keinen Blog haben, das geht auch alles ohne.

Wer gerade anfängt, in die Bloggerwelt zu starten, der sollte mal bei Felia vorbei schauen. Sie hat einen tollen Beitrag mit dem Titel „Fehler, die ich am Anfang meiner Bloggerzeit gemacht habe“ geschrieben und zeigt wie ihr diese vermeiden könnt. Ich erkenne mich da in einigen Punkten wieder :D.

Und zum Ausklang des Bloggestöbers #18 schauen wir bei der lieben Anabelle vorbei, die ja seit einer Weile in Irland weilt. Anabelle hat 33 Dinge zusammen getragen, die sie drei Monate Irland gelehrt haben. Ich bin ja schon auf das Beitragsbild neidisch und es sind wirklich wundervolle Erkenntnisse, die sie von der Insel mitnehmen kann. So viele wichtige Dinge für das Leben, man sollte sie sich alle einfach immer wieder zu Herzen nehmen. Und wer jetzt lieber noch mehr sehen will, wie es ihr in Irland ergeht – schaut euch die Vlogs an!


So, das war es auch schon wieder. Ich hoffe sehr, dass ich es jetzt wieder monatlich schaffe und das für euch wieder einige noch unbekannte Perlen dabei waren.