Nach Teil 1 meiner Favoriten aus den englischen Verlagen, habe ich natürlich auch Teil 1 meiner Favoriten aus den deutschen Verlagen. Heute für euch dabei: Aufbau, Suhrkamp, Diogenes und Knaur. Viel Spaß beim Stöbern!


Aufbau Verlag

Das Café unter den Linden – Joan Weng

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Aufbau Verlag)

Das Café unter den Linden von Joan Weng (c) Aufbau Verlag

Was nützt die Liebe in Gedanken?

Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden …

„Mit viel Flair des Berlin der Zwanziger Jahre. Ein Buch zum Genießen.“ Ulrike Renk

Die Tänzerin von Paris – Annabel Abbs

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Die Tänzerin von Paris von Annabel Abbs (c) Aufbau Verlag

Tanz war meine Antwort – auf alles, was das Leben mir abverlangte

Paris, 1928: Lucia ist jung, begabt und wird in der Bohème als Tänzerin gefeiert. Aber ihr Vater ist der große James Joyce, und so modern seine Werke auch sein mögen, so argwöhnisch beobachtet er das Streben seiner Tochter nach einem selbstbestimmten Leben. Dann begegnet Lucia dem Schriftsteller Samuel Beckett, der ihre große Liebe wird. Doch ihre Hoffnungen, sich aus dem Schatten des übermächtigen Vaters zu befreien und ihren eigenen Weg gehen zu können, drohen schon bald zu scheitern. Das tragische Schicksal einer jungen Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe – nach der wahren Geschichte von Lucia Joyce.

»Das starke Portrait einer jungen Frau, die sich danach sehnt, als Künstlerin zu leben, und deren Lust am Leben einem entgegenleuchtet.« The Guardian

Karolinas Töchter – Ronald H. Balson

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Karloinas Töchter von Ronald H. Balson (c) Aufbau Verlag

Aus Verzweiflung gab sie einst ein Versprechen. Nun ist es an der Zeit, es zu erfüllen.

Chicago, 2013: Die hochbetagte Lena macht sich auf die Suche nach den Töchtern ihrer Freundin, die seit dem Zweiten Weltkrieg verschwunden sein sollen. Doch warum beginnt sie ihre Suche erst jetzt? Was für ein Geheimnis verbirgt sie?

Polen, 1939: Lenas Vater kämpft gegen die deutschen Besatzer – bis er mit der ganzen Familie verhaftet wird. Nur die Tochter Lena bleibt zurück, gemeinsam mit ihrer Freundin Karolina kämpft sie fortan im Ghetto ums Überleben. Doch während Lena sich dem Widerstand anschließt, verliebt sich Karolina – in einen Deutschen.

Niemand verschwindet einfach so – Catherine Lacey

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Niemand verschwindet einfach so von Catherine Lacey (c) Aufbau Verlag

»Da ist ein wildes Biest im Herzen dieses Romans, und Sie werden es treffen.« The New Yorker

International gefeiert als eines der eindrücklichsten Debüts der letzten Jahre: Niemand verschwindet einfach so beschreibt den gewagten Versuch einer Frau, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Elyria begibt sich in die Ferne, nur um festzustellen, dass man vor sich selbst niemals flüchten kann. Ein intimes Abenteuer – und die Geschichte einer Selbstfindung.

»Als wir an jenem Abend nach Hause gingen, beide nach dem Bourbon riechend, der uns auf die Knie getröpfelt war, wusste ich, dass mein Mann ein Song war, dessen Text ich vergessen hatte, und ich ein verwackeltes Foto von jemandem, den er mal geliebt hatte.« Elyria löst ein One-Way-Ticket nach Neuseeland und verlässt ihren Mann, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. In Neuseeland angekommen, setzt sie sich immer riskanteren und surrealer werdenden Begegnungen mit den Einwohnern und der Tierwelt aus. Doch ihre eigentliche Reise ist die Reise in ihr eigenes Herz der Finsternis. Verfolgt vom Tod der Schwester, ausgestoßen von der Mutter, zermürbt von der Eintönigkeit ihrer Ehe, droht Elyria an ihren eigenen Gedanken verlorenzugehen. Auf fast hypnotische Weise beschreibt Catherine Lacey eine Frau, die verrückt wird, allein durch sich selbst. Doch niemand verschwindet einfach so, egal wie sehr er es versucht.

Die Schönheitskönigin von Jerusalem – Sarit Yishai-Levi

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Die Schönheitskönigin von Jerusalem von Sarit Yishai-Levi (c) Aufbau Verlag

»Ein großartiger Familienroman.« Frankfurter Rundschau

Strahlend, lebenslustig und wunderschön ist Luna Ermoza mit den grünen Augen. Doch ihre Ehe ist ein Desaster hinter perfekter Fassade, und für ihre Tochter Gabriela kann sie keinerlei Zärtlichkeit empfinden – wie einst ihre Mutter Rosa für sie. Denn während das Delikatessengeschäft Rafael Ermoza & Söhne im Jerusalemer Machane-Jehuda-Markt floriert, scheint auf den Frauen der Familie ein Fluch zu lasten, der ihnen das Glück in der Liebe verwehrt und sie verbittern lässt. Meisterlich verwebt Sarit Yishai-Levi das Schicksal vierer Generationen der sephardischen Familie mit den bewegtesten Jahrzehnten israelischer Geschichte.

„Wunderschön und umwerfend! Ein bezauberndes, bewegendes Buch, dessen Figuren mich weiter begleitet haben, als lebten sie noch heute in Jerusalem.“ Haaretz


Suhrkamp Verlag

Die Birken wissens noch – Lars Mytting

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Die Birken wissens noch von Lars Mytting (c) SuhrkampAuf einem entlegenen Bergbauernhof im norwegischen Gudbrandstal wächst Edvard mit seinem wortkargen Großvater Sverre auf. An seine Mutter hat er nur eine vage Erinnerung – an einen Duft, ein Gefühl von Wärme, einen blauen Rock. Lars Mytting erzählt die Geschichte einer verzweifelten Suche nach der Mutter, dem Vater, den eigenen Wurzeln – und einer Reise, die Edvard durch fremde Länder führt und dessen Familiengeschichte ein ganzes Jahrhundert umfasst: das Jahrhundert der großen Tragödien.

Edvards Eltern sind ums Leben gekommen, als er drei Jahre alt war. Um ihren Tod wird ein Geheimnis gemacht, und auch um den Ort, an dem sie starben. Zu diesem Geheimnis gehört auch das Schicksal Einars, des Bruders des Großvaters. Edvard weiß nur, dass er ein Meistertischler war und als junger Mann zur Ausbildung nach Paris ging. Dass er seine Werkstatt mitsamt dem Wald von Flammenbirken zurückließ. Dass für den Großvater ein Sarg geliefert wurde, lange vor dessen Tod – ein Stück Kunsttischlerei, wie es noch nie jemand gesehen hat –, und dass Einar womöglich gar nicht tot ist, wie es der Großvater behauptete …

Das Kleid meiner Mutter – Anna Katharina Hahn

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Das Kleid einer Mutter von Anna Katharina Hahn (c) SuhrkampMadrid im Sommer 2012: Krass zeigen sich in der Hauptstadt die Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrise. Die junge Anita gehört zur »verlorenen Generation«, der jede Möglichkeit einer selbstbestimmten Existenz genommen wurde: Aus Not ist sie in ihr altes Kinderzimmer zurückgezogen. Halt geben ihr neben der Familie nur ihre Freunde, die das Schicksal der Dauerarbeitslosigkeit mit ihr teilen. Doch alles Schlimme lässt sich noch steigern:

Eines Tages liegen Anitas Eltern tot in der gemeinsamen Wohnung. Unversehens rutscht sie in das Leben der Mutter hinein. Anita muss nur eines ihrer Kleider überstreifen, schon halten sie alle für Blanca. Und deren Alltag ist viel aufregender, als Anita sich hätte träumen lassen. Am Ende scheinen fast alle Fäden bei einem geheimnisumwitterten Schriftsteller zusammenzulaufen, dem man nachsagt, über Leichen zu gehen. Doch vielleicht ist auch das eine Täuschung …

Die Affekte – Rodrigo Hasbún

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Die Affekte von Rodrigo Hasbún (c) SuhrkampIm Nachkriegsmünchen ist er verfemt, und so geht er mit Frau und den drei Töchtern nach Bolivien, der exzentrische Hans Ertl, einst Riefenstahls erster Kameramann und Rommels ›Leibphotograph‹. Doch auch das neue Leben ist reich an Spannungen, und für seine nächste Expedition, die Suche nach der verlorenen Inkastadt Paititi, muss die ganze Familie einen hohen Preis zahlen. Insbesondere Monika, die älteste Tochter und ihrem Vater frappierend ähnlich, scheint jeden Halt zu verlieren. Was als persönliche Sinnkrise beginnt, wird zu ihrer politischen Radikalisierung führen und sie zu immer extremeren Maßnahmen treiben.

Rodrigo Hasbún hat eine spektakuläre historische Episode zu einem hochexplosiven Kammerspiel verdichtet. Er erzählt von den Hoffnungen und Ernüchterungen einer deutschen Familie im südamerikanischen Exil und von den unentrinnbaren Fliehkräften der Geschichte.

Den Koffer trag ich selber – Eva Demski

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Den Koffer trag ich selber von Eva Demski (c) SuhrkampEin Leben, das gar nicht erst hätte anfangen sollen, wird allen Widerständen zum Trotz bunt und spannend. Gerade weil Abschiede dieses Leben immer begleiten, werden ihnen Begegnungen und Geschichten entgegengesetzt. Das Gefühl, in einem Spiel zu sein, wird durch die Jahre anhalten. Eva Demski sammelt andere Leben, bekannte und unbekannte, Galionsfiguren der Literatur wie Reich-Ranicki, Koeppen, Kempowski, Rose Ausländer erzählen ihr von sich, sie sucht aber auch immer wieder nach Außenseitern und findet sie. Ihren eigenen Club der toten Dichter hat sie auch. Lebensbasis ist eine nach Weihrauch und Zigaretten riechende Kindheit in Regensburg, das Theater und das Jungsein mitten in politisch unruhigen Zeiten. Die werden noch unruhiger, als ihr Mann, ein RAF-Anwalt, plötzlich stirbt und die Polizei sich für sie interessiert.

Ein sehr persönliches Buch: Unsentimentale Erinnerungen aus einem Leben mit vielen schönen und bösen Überraschungen, Momentaufnahmen, die die deutsche Geschichte der vergangenen Jahrzehnte widerspiegeln.

Eigentlich müssten wir tanzen – Heinz Helle

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Eigentlich müssten wir tanzen von Heinz Helle (c) SuhrkampEine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

»Das ist waghalsig, mehr davon«, forderte die FAZ nach Erscheinen von Heinz Helles Debütroman. Helle hat sich nicht lange bitten lassen und den Einsatz erhöht. Im neuen Roman geht es um die Frage: Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die das Buch gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung.


Diogenes

Wie die wilden Tiere – Philippe Djian

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Diogenes Verlag)

Wie die wilden Tiere von Philippe Dijan (c) Diogenes

Aus dem Französischen von Oliver Ilan Schulz

Marc ist ein angesagter Künstler, als Vater und Ehemann hat er jedoch versagt. Eines Morgens liest er in der Metro eine junge Frau mit einer Alkoholvergiftung auf und bringt sie zu sich nach Hause. Kurz darauf ist Gloria schon wieder weg, die schicke Einrichtung zertrümmert, der Kühlschrank leer und die Drogen sind geklaut. Dennoch kümmert sich Marc um sie, als sie wiederauftaucht. Denn an ihr hofft er wiedergutzumachen, was er bei seinem Sohn versäumt hat.

Die Spionin – Paulo Coelho

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Die Spionin von Paulo Coelho (c) Diogenes

Aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann. Mit einem Prolog, Epilog und Anmerkungen des Autors.
Mit Schwarzweiss-Fotos und einem Anhang (Berichte, Nachruf)

Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margaretha Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein.

Straße der Wunder – John Irving

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Staße der Wunder von John Irving (c) Diogenes

Aus dem Amerikanischen von Hans M. Herzog

Juan Diego und seine für alle anderen unverständlich sprechende Schwester Lupe sind Müllkippenkinder in Mexiko. Ihre einzige Überlebenschance: der Glaube an die eigenen Wunderkräfte. Denn Juan Diego kann fliegen und Geschichten erfinden, Lupe sogar die Zukunft voraussagen, insbesondere die ihres Bruders. Um ihn zu retten, riskiert sie alles. Verführerisch bunt, magisch und spannend erzählt: zwei junge Migranten auf der Suche nach einer Heimat in der Fremde und in der Literatur.

Die Kunst, Champagner zu trinken – Amélie Nothomb

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Diogenes Verlag)

Die Kunst, Champagner zu trinken von Amélie Nothomb (c) Diogenes

Aus dem Französischen von Brigitte Große

Zwei Schriftstellerinnen, eine Leidenschaft: Amélie und Pétronille suchen den Rausch – in der Literatur und im Champagner. In Paris besuchen sie eine Degustation im Ritz, sie feiern in London und in den Alpen. Doch es gibt Dämonen, die sich auch im besten Schaumwein nicht ertränken lassen. Ein spritziger Roman über die Trunkenheit – und eine Ode an die Freundschaft.

Der Palast der Finsternis – Stefan Bachmann

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Der Palast der Finsternis von Stefan Bachmann (c) Diogenes

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Schäfer

Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.


Droemer Knaur

Lilian, das Leben und die Männer – Alison Jean Lester

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Droemer-Knaur Verlag)

Lilian, das Leben und die Männer von Alison Jean Lester (c) Droemer KnaurDie charmant-sinnlichen Abenteuer einer New Yorkerin.

Lillian sprüht vor Lebenslust, und sie liebt Männer: gut aussehende, intelligente, interessante Männer. In den Weltstädten der 1950er und 1960er-Jahre gibt es diese Spezies zum Glück in Hülle und Fülle. Lillian verliebt sich, sie lernt von „ihren“ Männern – und verlässt sie dann genau im richtigen Augenblick. Bis Teddy kommt, ein verheirateter Mann, ihr Chef in der New Yorker Zeitungsredaktion – und mit ihm die große Liebe.

Die schlaglichtartig erzählten fiktiven Erinnerungen einer mondänen, intelligenten Frau in den besten Jahren: Witzig, schonungslos ehrlich, leidenschaftlich und unschlagbar charmant.

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben – Ángeles Doñate

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Droemer-Knaur Verlag)

Der schönste Grund, Briefe zu schreiben von Àngeles Doñate (c) Droemer KnaurEin Wohlfühlroman für alle Liebhaber von Briefen und Büchern und ein Liebesroman der ganz besonderen Art von der spanischen Autorin Ángeles Doñate.

Im kleinen spanischen Dorf Porvenir soll die Postfiliale geschlossen werden. Der Postbotin Sara wird ein Job in der Stadt angeboten – fern von ihrer Heimat und den Menschen, die sie liebt. Das aber kann Saras Nachbarin, die 80-jährige Rosa, keinesfalls zulassen: Briefe müssen her, also beginnt sie zu schreiben und bittet den Empfänger, dasselbe zu tun. Schon bald reicht eine Briefkette durch ganz Porvenir, enthüllt Schicksale und Leidenschaften – und füllt die Postfiliale.
Eine neue Chance für Sara – und eine neue Liebe?

Das Lied der Seherin – Sandra Lessmann

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover  beim Droemer-Knaur Verlag)

Das Lied der Seherin von Sandra Lessmann (c) Droemer KnaurEin historischer Krimi von Sandra Lessmann aus dem Irland der Glaubenskriege mit dem sympathischen Ermittler Jeremy Blackshaw von Sandra Lessmann, der Spezialistin für englische Geschichte.

1670 ist Irland tief gespalten: Protestantische Adlige herrschen über die katholische Landbevölkerung, deren Alltag vom Glauben an Feen und Kobolde bestimmt wird. Und längst sind die Wunden nicht verheilt, die Oliver Cromwell geschlagen hat.

So wundert es den Jesuitenpater Jeremy Blackshaw nur wenig, dass ihm und seinen Freunden Amoret St. Clair und Breandán, der gerade geadelt wurde, bei ihrer Ankunft auf dessen Besitz offenes Misstrauen entgegenschlägt.
Als ein Nachbar nach einem Streit mit Breandán tot aufgefunden wird, wird Jeremys kriminalistischer Spürsinn dringender gebraucht denn je.