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Mein Bullet Journal – neue Organisationsliebe

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Hallo ihr Lieben,

heute gibt es mal einen Beitrag der etwas anderen Art von mir. Die meisten haben bei dem Boom in letzter Zeit bestimmt schon davon gehört und auf Instagram konntet ihr schon sehen, dass ich dem Hype nun auch verfallen bin – dem BULLET JOURNAL.

Ich liebe es handschriftlich Notizen zu machen, einen Kalender auch zum Anfassen bei mir zu haben, aber mit gekauften Kalendern komme ich nicht klar. Die hol ich mir, benutzte sie eine Woche und dann – ihr kennt das! Außerdem liebe ich Notizbücher, ich kann gar nicht genug davon bekommen. Und dann kam die liebe Kim und hat in einem Beitrag das Thema Bullet Journal vorgestellt bzw. schon mal vor dem eigentlichen Beitrag erwähnt und schwupps, war auch ich infiziert. Danke Kim!

Ihr wisst nicht was ich mit Bullet Journal meine? Na dann, schaut bei Kim und auch mal bei Dani bzw. Brösel vorbei. Ich denke, ich muss euch jetzt nicht ausführlich erklären was das genau ist und woher es kommt, das machen die anderen beiden schon so schön :).

Ich möchte euch heute einfach einen kleinen Einblick geben, warum ich dieses neuentdeckte System so liebe – es ist flexibel, es ist meins, es ist kreativ, ich kann machen was und wie ich es will. Es ist nicht nur Kalender, es ist To-Do-Liste, Wunschliste, Packliste, Bücherliste, Film- und Serienliste (ja, ihr seht, es besteht aus vielen Listen), aus Bucket-Listen, Monats-, Jahres- und Wochenübersichten, ganz wie ihr das möchtet. Außerdem gibts Zitate, Postkarten, kleine Doodles und Lettering, ist Termin- und Aufgabenplaner und hilft mir die Übersicht bei der Wohnungssuche zu behalten. Ach und ich hab noch lange nicht alles ausprobiert und man entdeckt in den vielen Facebook-Gruppen, auf Instagram, Pinterest oder Youtube so viele tolle Ideen.

Stöbert dort einfach mal mit dem Schlagwort Bullet-Journal oder den Hashtags #bulletjournal #bulletjournaljunkies #bujo #bujojunkies. Meine liebsten Facebook-Seiten sind:

Und jetzt nehm ich euch einfach mal mit, es ist noch etwas wackelig und alles noch in der Findungsphase, aber ich habe schon riesigen Spaß. Beim Bullet Journal gilt vor allem – einfach mal machen, mit der Zeit findet ihr dann schon euren Stil – ob minimalistisch oder mit viel Schnörkelei und Washi-Tape.

Bei mir startet das ganze wie bei jedem anderen auch mit einem Index und einem Key (also einer Übersicht, was für Symbole ihr beispielsweise für Termine, Ereignisse etc. nehmt). Nachdem das aber absolut wirr ist, zeig ich das lieber nicht :D. Danach gibts erst mal ein bisschen Inspiration – auch durch Kim entdeckt: Das Level Ten Life inspiriert von BohoBerry.

Level Ten Live (c) Franzi Schönbach

Level Ten Live (c) Franzi Schönbach

Beim Level Ten Life gibt es zehn Kategorien, mit jeweils zehn Stufen. Hier malt ihr euch einfach ein, auf welcher Stufe ihr eure aktuelle Situation einschätzt. Ich habe mir dann die Ist-Situation mit einem schwarzen Strich markiert, damit ich später mal sehe, wo ich angefangen habe und wie weit ich jetzt bin. Nachdem ich das ganze ja erst seit kurzem habe, hat sich noch nicht viel geändert. Auf der zweiten Seite habe ich mir dann überlegt, mit welchen kleinen und großen Dingen ich in jeder Kategorie eine höhere Stufe erreichen kann. Ich bin gespannt, wie ich mich hier weiterentwickel.

Anschließend gehts weiter mit Inspiration. Ich war bei der lieben Julia Ferstl und habe mit ihr quasi ein kleines Findungs/Jobcoaching gemacht. Das hat sie etwas adaptiert von ihren Mutterleichtkursen und die Sonne der Möglichkeiten musste ich einfach auch ins BuJo mitnehmen. Hier steht in der Mitte, wie ich mich fühlen möchte und zwar möglichst immer. Für die Strahlen habe ich mit Julia ein Brainstorm gemacht und sie hat einfach mal vorgeschlagen, was mir dabei hilft, mich so zu fühlen. Ich kann also in schlechten Zeiten immer wieder darauf zurückgreifen bzw. erst mal alles ausprobieren und machen, was wir so aufgeschrieben haben. Ebenso wie die 10 Dinge, die mich erfüllen, die ich mir als kleine Hausaufgaben überlegen sollte. So trage ich beides immer bei mir.

Sonne der Möglichkeiten und 10 Dinge, die mich erfüllen (c) Franzi Schönbach

Sonne der Möglichkeiten und 10 Dinge, die mich erfüllen (c) Franzi Schönbach

Danach wird es bei mir erst mal sehr buchig. Klar, wir sind hier schließlich auf dem Buchblog eines Buchnerds! Ich habe ein paar Seiten für meine bisherigen gelesen Bücher aus 2016. Danach folgt mein SuB..und ja er hat noch einige weitere Seiten, nicht nur die eine, die ihr unten seht :D. Anschließend habe ich mir alle Bücher aus der BücherkulturChallenge aufgeschrieben. Die Wunschliste hab ich dann gelassen, viel viel zu groß :D. Da wäre mein Leuchtturm wahrscheinlich schon voll gewesen.

Meine Bücherlisten im BuJo (c) Franzi Schönbach

Meine Bücherlisten im BuJo (c) Franzi Schönbach

Aber danach geht es natürlich zum eigentlichen Nutzen meines Bullet Journals – den Monats- und Wochenübersichten. Eine Jahresübersicht gibt es noch nicht, das kommt dann für 2017. Ich habe im November viel experimentiert und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Monatsübersicht Dezember (c) Franzi Schönbach

Monatsübersicht Dezember (c) Franzi Schönbach

Ganz schlicht mit einem kleinen Kalender mit allen Tagen des Monats und den wichtigsten Terminen. In das kleine Bücherregal trage ich meine im Dezember gelesenen Bücher ein. Dann noch ein bisschen Platz für längerfristige Aufgaben, also solche, die länger als einen Tag dauern oder die mir besonders wichtig sind und ein bisschen Raum für Notizen. Im November hatte ich noch einen Platz für die schönsten Momente und einen Gewohnheits-Tracker dabei. Das wurde mir aber zu eng, die gibt es deshalb jetzt extra:

Habit-Tracker für den Monat Dezember (c) Franzi Schönbach

Habit-Tracker für den Monat Dezember (c) Franzi Schönbach

Memories-Seite für Dezember, auf Pinterest entdeckt (c) Franzi Schönbach

Memories-Seite für Dezember, auf Pinterest entdeckt (c) Franzi Schönbach

Und danach gibt es für mich als Blogger noch mal einen extra Kalender, indem ich meine Beiträge grob plane. Und dann diverse Wochenübersichten. Für mich ist diese Variante denke ich endlich die richtige – Ein kleines Plätzchen für die Wochentage mit Raum für Termine. Und viel Platz für Aufgaben und Blogaufgaben, die aber nicht an einen Tag gebunden sind. Das hatte ich im November, oft habe ich aber eher Aufgaben dabei, die ich flexibel nach Lust und Zeit in der jeweiligen Woche mache. Dann nur noch ein bisschen Platz für Notizen, Doodles und Letterings.

Meine Blogübersicht für Dezember (c) Franzi Schönbach

Meine Blogübersicht für Dezember (c) Franzi Schönbach

Beispiel für eine Wochenübersicht (c) Franzi Schönbach

Beispiel für eine Wochenübersicht (c) Franzi Schönbach

Mehr brauche ich in meinem Journal erst mal nicht (aber wer weiß, was ich morgen schon wieder neues finde :D). Die Monate bekommen noch ein kleines Deckblatt, außerdem halte ich mir meine Notizen und Lieblingszitate zu gelesenen Büchern im Bullet Journal fest und habe einen Film- und Serientracker.

Movie-Tracker, Dezember-Deckblatt und ein Lieblingszitat (c) Franzi Schönbach

Movie-Tracker, Dezember-Deckblatt und ein Lieblingszitat (c) Franzi Schönbach


Nutz ihr auch ein Bullet Journal oder habt es eventulle zukünftig noch vor?

17 Responses to " Mein Bullet Journal – neue Organisationsliebe "

  1. Hey Franzi 🙂

    Dein Bullet Journal sieht super aus!!
    Mir geht’s da genauso, ich führe auch ein Notizbuch über gelesene und ungelesene Bücher etc. Handgeschrieben macht alles gleich soo viel mehr Spaß. <3
    An ein Bullet Journal als Kalender speziell traue ich mich aber nicht ran, bin immer zu schnell unzufrieden, wenn mir dann eine Kleinigkeit nicht hübsch genug gelungen ist. 😀 Dafür bin ich dem Filofaxing verfallen, das ist ja ähnlich süchtigmachend und ich kann die entsprechenden Seiten noch hundert Mal neu machen. ;D
    Das mit dem Level 10 Life muss ich unbedingt auch mal ausprobieren. Habe auch einiges Listen mit langfristigen Zielen u.ä. mit drin. 🙂
    Freue mich sehr auf mehr Beiträge von dir zu dem Thema! 🙂

    Alles Liebe
    Viktoria

    • Franzi S. sagt:

      Huhu liebe Viktoria,

      ach, vielen vielen Dank. Hehe Filofax hatte ich auch mal probiert das war aber nix für mich. Das freut mich sehr, dann wird es jetzt öfter mal einen Beitrag dazugeben :).

      glg Franzi

  2. Tatze sagt:

    Hey Franzi 🙂

    ich habe Anfang des Monats auch mit dem Bullet Journaling angefangen und liebe es! Als ich das erste Mal drauf gestoßen bin, war ich mir sicher, dass das überhaupt nichts für mich ist. Allein schon deshalb weil es keine richtige Struktur gibt und was passiert, wenn ich mich verschreibe? Für mich als Ordnungsfanatiker und Perfektionist der blanke Horror. Nach dem Beitrag von Brösel und einem kreativen Tief bei dem ich gemerkt habe, dass meine Organisation gar nicht so cool ist, wie ich dachte, habe ich mich einfach mal an ein Bullet Journal gewagt und muss sagen, dass ich es liebe! Und das immernoch nachdem ich mich verschrieben habe. 😀
    Ich würde mich auf jeden Fall freuen noch öfter von deinem Bullet Journal zu lesen. 🙂

    Liebste Grüße,
    Tati

    • Franzi S. sagt:

      Hehe so gings mir auch erst, obwohl ich noch nichtm al eine Ordnungsfanatikerin bin. Aber beim Bujo stört mich das alles irgendwie nicht, selbst die Panne mit dem Silvester-Lettering eine Woche zu fürh und Weihnachten auch. Egla, sieht hübsch aus, macht Spaß und ach, da seh ich das alles recht locker. Hihi na da freu ich mich, dann wird es einen Beitrag zu meinem Bullet Journal für 2017 geben :).

      glg Franzi

  3. Steffi sagt:

    Hey Franzi,
    tolle Seiten hast du gestaltet.
    Ich habe seit einigen Jahren einen Filofax, wo ich aber immer die Seiten am PC gedruckt habe. Seit November mache ich die Seiten auch “Bullet Journal”. Zwar jetzt nicht so umfangreich wie du, aber was nicht ist, kann ja noch werden. 🙂

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

    • Franzi S. sagt:

      Hi Steffi, hihi ja da hast du Recht. Bin selber ganz erstaunt, dass ich das so gut durchziehe bisher :). Filofax hatt ich auch mal, das war mir zu eingeengt. Bin gespannt, wie sich das bei dir noch weiterentwickelt! glg Franzi

  4. Ela sagt:

    Huhu meine Liebe,
    endlich komme ich mal wieder zum kommentieren 🙂
    Ich habe dein Bullet Journal schon fasziniert auf Insta verfolgt. Ich kenne das mit den Kalendern, kaufen aber nicht benutzen ^^
    Aber ich muss gestehen, dass ich gar nicht weiß wie ich das Bullet Journal umsetzen sollte und ich glaube, momentan wäre es mir auch zu aufwendig das alles zu erstellen. Vielleicht probiere ich es aber ja doch irgendwann mal 🙂
    Toller Beitrag 🙂

    Alles Liebe, Ela

    • Franzi S. sagt:

      Huhu, ach ich muss auch endlich mal kommentieren. Naja, bald wirds ruhiger und dann gehts wieder rund :D. Hehe danke dir, das freut mich. Ja, ich denke, wenn ich jetzt nicht die vier Wochen daheim gehabt hätte, dann hätt ich nicht angefagen, weil grad einfach das aufsetzten schon aufwendig ist. Wenns dann mal steht gehts aber :).

      glg Franzi

  5. Nelly sagt:

    Huhu liebste Franzi,
    ein wunderschöner Beitrag für ein tolles Bullet Journal.
    Auch ich bin momentan total im Fieber und mache keinen Schritt mehr ohne mein BuJo. Ich könnte stundenland bei Instagram stöbern, wobei sich in meinem allerdings nichts mit Lettering findet. Denn obwohl ich eine recht schöne Handschrift habe, bin ich was das Lettering angeht, echt eine Niete.
    Ich mag deinen Einblick auf jeden Fall, weil die Journals eben immer so sehr individuell sind. Vielleicht werd ich euch demnächst mal in meines schauen lassen?!?!

    Alles Liebe, Nelly

  6. Huhu,

    ich bin ja eine totale Planer-Fanatikern und habe einen großen Planer für zuhause, den ich auch dekoriere, und einen kleinen zum Mitnehmen, wo ich mal BuJo drin gemacht habe, aber ich bin vom Bullet Journal wieder ein bisschen abgekommen und benutze jetzt doch so halbwegs den vorgegebenen Wochenkalender – allerdings mit zusätzlichen Listen, also irgendwie so eine Mischung.

    Bei mir sieht ein Wochenplan im Moment so aus:
    http://mikkaplant.blogspot.de/2016/11/plan-with-me-lese-woche-45-2016.html

    Allerdings überlege ich gerade wieder, ob ich in 2017 wieder weniger Deko und mehr Bullet Journal mache! Die Idee gefällt mir immer noch unheimlich gut, und dein Bullet Journal sieht klasse aus, sehr gut organisiert.

    LG,
    Mikka

    • Franzi S. sagt:

      Huhu, ach dein Wochenplan sieht aber auf jeden Fall ser süß aus!!. Danke dir! Ich bin gespannt, ich mag es ja eher schlichter, mit bisschen Frabe und gedoodle…aber ohh was alle immer so mit Stempeln und Wahsi-Tape machen, da kommt man schon in versuchen mal auf dawanda zu gehen und eine Großbestellung zu machen 😀

      glg Franzi

  7. Liebe Franzi,

    ich bin ein bisschen neidisch auf den Bulletjournal. Schon häufiger habe ich überlegt, ob ich mich auch einmal so organisieren sollte. Bisher greife ich immer auf das gute alte Notizbuch zurück und schreibe da aber nur meine ganzen Blogsachen hinein. Was für ein Buch benutzt du dafür?

    Viele Grüße,
    Janine

  8. Sarah sagt:

    Liebe Franzi,

    was für ein schöner Beitrag! Ich nutze das BJ meist nur abgewandelt auf Arbeit – aber ab und an auch im privaten Bereich. Für meine Bücherlisten habe ich aber ein extra Heft und mein SuB ist in ein ausrangiertes Adressbüchlein gewandert, sonst gibt es da nicht mehr ansawtzweise etwas, das nach “Übersicht” aussieht ^^

    Danke jedoch für allerhand Inspiration – vielleicht zieht das BJ ja doch stärker im Privaten ein. Mal sehen 🙂

    Liebe #litnetzwerk Grüße
    Sarah

  9. […] geht es mit dem Thema Bullet Journal. Ich habe euch mein altes Bullet Journal ja schon einmal vorgestellt. Aber ich bin nicht die einzige Buchbloggerin, die auf den Bullet […]

  10. […] einigen anderen Buchbloggern, zum Beispiel bei Brösels Bücherregal und Lovelymix,  habe ich dann gesehen, dass sie ein Bullet-Journal führen. Sehr interessiert bin ich danach […]

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