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Die schönsten Bibliotheken – Mein Traumurlaub (1)

von Franzi S.
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Ich habe mal eine andere Art von Beitrag für euch. Im Rahmen vom Weihnachtsgeblubber im Dezember hatte ich schon mal erwähnt, dass ich mir überlege eine kleine Beitragsserie zu machen. Quasi als Traumurlaubsziele/ideen für Büchernerds wie ich es bin. Orte, mit den schönsten Bibliotheken. Orte, mit den schönsten, buchigen Schauplätzen. Orte, mit den schönsten, berühmtesten Buchhandlungen. Nachdem die Idee gut ankam und ich dann aber aufrund privater Dinge nie dazukam, mich endlich daran zu machen, starte ich heute endlich mit Teil eins:

Bibliothek der Yale University, New Haven, Conneticut, USA

Wer kenn sie nicht, die Universität von Yale in New Haven. Vor allem alle Gilmore Girls Fans unter euch kennen sie bestimmt. Sie gehört zu den renommiertesten Universitäten auf der ganzen Welt. Außerdem ist sie die drittälteste Hochschule in den Vereinigten Staaten und gehört zur Ivy-League. Die Ursprünge der heutigen Uni gehen bis auf das Jahr 1701 zurück. (Quelle Wikipedia). Nicht nur die Uni selbst ist wunderschön, auch die Bibliothek ist sehenswert. Zur Eröffnung wurden der Bibliothek im Jahr 1701 einige Dutzend Bücher geschenkt. Heute hat sie einen Umfang von etwa 15,2 Millionen Werken (Gott, ein Bücherhimmel auf Erden). (Quelle Wikipedia).

Reading-Room, Bibliothek Yale Universität (c) searagen / istockphoto.com

Reading-Room, Bibliothek Yale Universität (c) searagen / istockphoto.com

Trinity College, Library, The Long Room, Dublin, Ireland

Etwas näher dran, in Dublin, Irland, steht die atemberaubende Bibliothek des Trinity College. Das College wurde bereits 1592 gegründet. Sie ist die größte und eindrucksvollste Uni in Irland. Sage und schreibe 4,5 Millionen Bände stehen in der Bibliothek des College. Ebenso eine große Sammlung von historischen Handschriften, Manuskripten und anderen frühen Drucken. (Quelle Wikipedia)

Bibliothek des Trinity College, Dublin (c) RobinsonBecquart / istockphotos.com

Bibliothek des Trinity College, Dublin (c) RobinsonBecquart / istockphotos.com

Johns Hopkins University, George Peabody Library, Baltimore, USA

Die George Peabody Bibliothek der Johns Hopkins Universität findet ihr in Baltimore. Sie eröffnete im Jahr 1878. und wurde von Edmund George Lind entwickelt (Quelle: Kurier.at). Die mehr als 300.000 Werke stammen vor allem aus den Bereichen Religion, britische Kunst, Architektur, Topography und Geschichte.

George Peabody Bibliothek, Hopkins Universität (c) Matthew Petroff / Wikimedia Commons

George Peabody Bibliothek, Hopkins Universität (c) Matthew Petroff / Wikimedia Commons

Bibliothek Sainte-Genevièv, Paris, Frankreich

Die Bibliothek Sainte-Genevièv liegt im 5. Arrondissement in Paris. Nicht nur die Bücher beeindrucken, sondern auch ihr Aussehen. Sie ist eines der frühen Beispiele des Gusseisenbaus und ein bedeutendes Werk von Henri Labrouste. Er ließ die Bibliothek von 1843 bis 1851 erbauen. Die Sainte-Genevièv Bibliothek ist die erste Präsenzbibliothek in Frankreich, die für die Öffentlichkeit zugänglich sein sollte. Heute umfasst sie etwa 2 Millionen Dokumente. (Quelle Wikipedia)

Bibliothek Sainte Geneviève in Paris (c) Marie-Lan Nguyen / Wikicommons

Bibliothek Sainte Geneviève in Paris (c) Marie-Lan Nguyen / Wikicommons

Stadtbibliothek Suttgart, Deutschland

Auch Deutschland beeindruckt mit einer wunderschönen Bibliothek – und sie ist gar nicht weit weg von mir. Die Stadtbibliothek in Stuttgart am Mailänder Platz. Hier findet ihr die Graphothek, Musikbibliothek, die zentrale Kinderbibliothek und die Online Animation Library – das Animationsarchiv des Trickfilmfestivals in Stuttgart. 2013 wurde sie als Bibliothek des Jahres ausgezeichnet. (Quelle: Wikipedia)

Stadtbibliothek Stuttgart (c) ioriyoshizuki / istockphoto.com

Stadtbibliothek Stuttgart (c) ioriyoshizuki / istockphoto.com

Rijksmuseum Bibliothek, Amsterdam, Niederlande

Im niederländischen Reichsmuseum in Amsterdam findet ihr nicht nur Ausstellungsstücke zu Künsten, Handwerk und Geschichte. Es hat auch eine beeindruckende Bibliothek zu Forschungszwecken als ein Bestandtteil. Sie ist die größte öffentliche Forschungsbibliothek zum Thema Kunstgeschichte. (Quelle: Wikipedia)

Bibliothek Rijksmuseum in Amsterdam (c) Eriskw / Wikicommons

Bibliothek Rijksmuseum in Amsterdam (c) Eriskw / Wikicommons

Klosterbibliothek Benediktinerstift Admont, Österreich

Die Klosterbibliothek Benediktinerstift Admont ist in einem der großen Gesamtkunstwerke des Spätbarocks untergrebracht. Hier sind verschiedene Kunstgattungen miteinander verschmolzen – Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften und Druckwerke. Sie ist seit Jahrhunderten ein umfangreicher Wissensspeicher (Quelle: Stiftadmont.at). Das Kloster wurde bereits im Jahr 1074 vom Erzbischof Gebhard von Salzburg gegründet. Die Bibliothek wurde 1776 fertiggestellt. In der Vergangenheit bezeichnete man sie oft als „Achtes Weltwunder“. Büchernerds finden hier etwa 70.000 Exemplare im Büchersaal. Insgesamt umfasst der Stift 200.000 Werke, mit rund 1.400 mittelalterlichen Handschriften und um die 100 Inkunabeln und Frühdrucken. (Quelle: Wikipedia)

Klosterbibliothek im Benediktinerstift Kloster Admont in Österreich (c) Jorge Royan / Wikicommons

Klosterbibliothek im Benediktinerstift Kloster Admont in Österreich (c) Jorge Royan / Wikicommons

Anna Amalia Bibliothek, Weimar, Deutschland

Die Anna Amalia Biblothek in Weimar, kurz HAAB gennant, gibt es seit 1691, als sie von Herzog Wilhelm Ernst gegründet wurde. 1991 feierte die HAAB 300jähriges Jubiläum und wurde in Anna Amalia Bibliothek umbenannt. Denn die Herzogin war ihre größte Förderin. Die HAAB ist eine Forschungsbibliothek zur Literatur- und Kunstgeschichte. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf deutscher Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik. (Quelle: Wikipedia)

Anna Amalia Bibliothek in Weimar (c) Nikada / istockphotos.com

Anna Amalia Bibliothek in Weimar (c) Nikada / istockphotos.com

Stiftsbibliothek Lilienfeld, St. Pölten, Österreich

Den Zisterzienserstift Lilienfeld gibt es seit dem Jahr 1202. Er wurde vom Babenbergerherzog Leopold VI. gegründet. Ihr seht schon, die Klöster und Stifte in Österreich beeindrucken scheinbar alle mit atemberaubenden Bibliotheken, denn auch im Stift Lilienfeld sind zahlreiche alte Werke zu Hause. Die Bibliothek befindet sich im ersten Stock des Südtraktes und besteht aus vier Räumen. Der Bestand umfasst rund 40.ooo Schmuckstücke. (Quelle: Klosterbibliotheken.at)

Die Stiftsbibliothek des Stiftes Lilienfeld in St. Pölten, Österreich (c) Bwag/Wikimedia, Wikicommons

Die Stiftsbibliothek des Stiftes Lilienfeld in St. Pölten, Österreich (c) Bwag/Wikimedia, Wikicommons

Stiftsbibliothek Melk, Melk, Österreich

Die Stiftsbibliothek Melk ist die Kloster- bzw. Stiftsbibliothek des Stiftes Melk in Österreich. Es gibt sie bereits seit der Gründung des Stiftes im Jahr 1089. Heute umfasst ihr Bestand mehr als 100.000 Werke. Eine Besonderheit: In der Bibliothek befand sich 1926 einer der ersten Druck der Gutenberg-Bibel. Leider musste diese wegen Geldmangel wieder verkauft werden. (Quelle: Wikipedia)

Stiftsbibliothek Mel in Österreich (c) Walter Hochauer/Wikicommons

Stiftsbibliothek Mel in Österreich (c) Walter Hochauer/Wikicommons


Ihr kennt auch eine traumhafte Bibliothek, die in der Aufzählung noch fehlt? Dann lasst mir einfach einen Kommentar da und ich schaue, ob ich sie ergänzen kann :).

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TRaumhafte Bibliotheken!!!! Als Österreicheirn kenne ich natürlich die Stiftsbibiliothek in Admont, muss aber sagen, dass mir die Stiftbibliothek des Stiftes Melk, das nur 10 km von mir entfernt ist, viel schöner! Jedes Mal, wenn ich dort hineingehe liebe ich den Duft und ganz einfach den Anblick der Bücher.
LG Martina

Huhu Franzi,
das sind wirklich richtig, richtig tolle Bibliotheken. Die würde ich mir auch gerne anschauen! <3

Ganz liebe Grüße
Steffi

So spannende Bibliotheken, die ich mir auch alle gerne mal ansehen würde! Wir waren schon in der Nationalbibliothek in Wien. Die fand ich ebenfalls sehr beeindruckend.
Liebe Grüße, Kirsten

Oh Gott ich hab mich schockverliebt – in die Hopkins Bib. Meine Güte, die ist ja ein Traum. Da werd ich schon fast ein wenig traurig, dass ich nur an so einer popligen deutschen Uni studiert habe, in der nicht mal die Hauptbib wirklich hübsch war.
Ein wunderschöner Post!!!! Ich liebe ihn…

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