Browsing Tag

Kriminalroman

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechthild Borrmann

11. Februar 2016

inhalt3

Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechthild Borrmann (c) Droemer

Autorin: Mechthild Borrmann
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Droemer
Seiten: 308
Format: Taschenbuch
Preis: [D] 9,99 € [A] 10,30 €

Matthias Lessmanns Leben ist von einer Sekunde auf die andere vollkommen auf den Kopf gestellt: Als ein frierendes Mädchen plötzlich barfuß und leicht bekleidet auf seinem Hof steht. Der Bauer nimmt das junge Mädchen auf und gewährt ihr Schutz vor ihren Verfolgern. Dadurch gerät er mitten hinein in eine Geschichte voller Korruption, Gewalt und Menschenhandel.

„ […] Aber Hoffnung - das habe ich viel zu spät verstanden - ist ein lähmendes Gift, das uns ausharren lässt.“ (S. 17)

Währenddessen wartet Walentyna verzweifelt darauf, dass ihre Tochter zurückkehrt. Sie hat seit Monaten nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden, wie viele andere Studentinnen, die nach Deutschland ausgewandert sind. Um das Warten erträglicher zu machen, beginnt sie, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben.

Meinung
Mechthild Bormann schreibst sehr schlicht und schnörkellos. Und dennoch hat sie es geschafft, dass ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen habe. Mit „Die andere Hälfte der Hoffnung“ hat sie mich vom ersten Satz an in Atem gehalten. Eine Kriminalgeschichte, die durchweg spannend und unfassbar ist. Aber das Buch ist viel mehr, es ist ein Zeitzeugnis der Geschehnisse in Terschnobyl und ein Zeugnis von den Folgen dieser Katastrophe. Es ist eine tragische und ergreifende Familiengeschichte. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechthild Borrmann (c) Droemer

Trotz dieser drei so unterschiedlichen Erzählstränge wirkt das Buch keineswegs überfrachtet. Denn Borrmann ist eine hervorragende Komposition aus diesen drei Sichten gelungen. Die kriminalistischen Aspekte laufen nahtlos in die zeitgeschichtlichen Geschehnisse und das Familienschicksal Walentynas über. Sie schreibt uns ihre Erinnerungen an ihr Leben und besonders die Jahre rund um die Tschernobyl-Katastrophe auf.

„‚Ich schreibe, weil ich darauf hoffe, dass du diese Zeilen einmal lesen wirst. Wider aller Vernunft halte ich dem Schicksal dieses Heft wie einen Köder hin. Weil ich es nicht ertrage, untätig zu sein. Weil ich es nicht ertrage, ohne Hoffnung zu sein.‘“ (S. 104)

Sie schreibt für ihre Tochter. Die Tochter, die seit Monaten spurlos verschwunden ist. Die in Deutschland studieren und arbeiten wollte und seit dem kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat.

„Dass er von ihr als Tanja sprach, hatte für einen Moment die Schmerzen gelindert. Das passierte nicht ihr und ihrer Freundin. Das passierte Marina und Tanja.“ (S. 31)

Gleichzeitig erleben wir in einem anderen Handlungsstrang eine packende Kriminalgeschichte. Als ein frierendes, leicht bekleidetes Mädchen auf dem Hof von Matthias Lessmann auftaucht. Dessen Leben ab diesem Moment für die nächsten Monate vollkommen durcheinander kommt, der aber auch aus seiner Litanei entkommt. Und der in einer Geschichte landet, die grauenvoller nicht sein könnte und die leider auch harte Realität ist. Ein Geschichte voller Korruption und Menschenhandel, in denen sich reiche Menschen mit viel Einfluss die Not der Kinder der Terschnobylopfer, die alle an der Armutsgrenze vollkommen ohne Perspektive in der Ukraine leben, zu nutze machen, um sie auszubeuten und zur Prostitution zu zwingen.

„Ein Gespinst aus Lügen, von Anfang an. Ihre Lügen und seine. Und wie ein Insekt hatte er sich in den feinen Fäden verfangen.“ (S. 244)

Fazit

Mechthild Borrmann verwebt die Geschichte des hilflosen, fliehenden Mädchens, mit der Geschichte von Leonid, der in der Korrupten Miliz verzweifelt versucht den Fall der verschwundenen Tochter von Walentyna aufzuklären. Diese gehen wiederum lückenlos und perfekt in die Lebensgeschichte Walentynas über. Eine gelungene Kombination, die mich unterhielt, packte und allen voran sprachlos machte und mich tief ergreifen konnte.

5herzen

Die Autorin:

Mechthild Borrmann wurde 1960 geboren und verbrachte ihre Kindheit am Niederrhein. Bevor sie ihre Karriere als Kriminalroman-Autorin begann, war sie unter anderem als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Ihre vorherigen Kriminalromane „Wer das Schweigen bricht“ und „Der Geiger“ sind beides mit bedeutenden Preisen ausgezeichnete Werke. Und auch „Die andere Seite des Himmels“ wurde bereits für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 nominiert. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die Frau mit dem roten Schal von Michel Bussi

11. September 2015

inhalt3

 Die Frau mit dem roten Schal von Michel Bussi (c) Aufbau Verlag

Die Frau mit dem roten Schal von Michel Bussi (c) Aufbau Verlag

 

Autor: Michel Bussi

Verlag: Aufbau

Erscheinungsjahr: 2015

Format: Klappenbroschur

Seiten: 363

Originaltitle: N’oublier jamais

Originalverlag: Presse de la Cité

Preis: [D] 14,99 €

Zuerst sieht Jamal nur den roten Schal. Doch dann auch die verzweifelte junge Frau, die am Rande der Klippen steht. Er wirft ihr den Schal zu, will sie retten. Aber sie springt. Doch niemand glaubt seine Geschichte, denn vor einigen Jahren sind bereits zwei andere Frauen nach exakt dem gleichen Muster zu Tode gekommen. Jamal versucht verzweifelt zu beweisen, dass er nichts mit dem Tod der Frau zu tun hat, doch alles spricht gegen ihn. Bald weiß er nicht mehr, was wahr ist und wem er noch vertrauen kann.

Meinung

sketchnotediefraumitdemrotenschal

Schreibstil

Michel Bussi schreibst sehr schlicht, aber dennoch auch geheimnisvoll. Seine Beschreibungen von Orten und Personen sind einzigartig. Die Geschichte wird von Jamal erzählt und springt immer wieder zwischen den Zeiten. Zusätzlich wird sie unterbrochen von Polizeiberichten, die Jamal von einem oder einer Unbekannten zugesteckt werden. Selbst diese hat Bussi in seinem literarischen Schreibstil gehalten, statt in der typischen Beamtensprache, was mir gut gefallen hat.

Geschichte und Charaktere

Jamal ist ein sehr einzigartiger Charakter, den man so sonst nicht trifft. Oft ist es so, dass Charaktere sich einander ähneln, dass man bei einem Buch denk, ja so in der Art hab ich das schon gelesen. Jamal ist da ganz anders, ich kann noch nicht mal genau beschreiben wieso. Auch die anderen Charaktere, egal ob sie nun viel vorkamen oder nicht, hatten alle etwas Besonderes, vor allem Mona. Sie hatte etwas sehr geheimnisvolles an sich und hat mir ebenfalls gut gefallen.

Jamal ist nur für wenige Tage in Yport, und trainiert jeden Morgen für den schwersten Lauf der Welt - obwohl er nur ein Bein hat. Eines morgens sieht er dort ein wunderschönes Mädchen am Rande der Klippen stehen und einen roten Schal, den sie auf ihrer Flucht scheinbar verloren hat. Er nimmt ihn mit, geht langsam auf sie zu und spricht sie an, will sie daran hindern, wirklich zu springen. Er reicht ihr den Schal, damit sie sich daran festhalten kann. Doch sie reißt ihm den Schal aus den Händen und springt. Am Fuße der Klippen sieht er nur noch ihre Leiche liegen, gemeinsam mit zwei andern Zeugen, die am Strand spazieren gingen.

(c) Aufbau Verlag

Doch die Polizei will seine Geschichte, sie wäre freiwillig gesprungen, nicht glauben. Denn vor zehn Jahren gab es schon einmal zwei solcher Fälle, die nach dem selben Muster abliefen. Verzweifelt versucht er, seine Unschuld zu beweisen und verstrickt sich immer tiefer in ein Netz voller Geheimnisse. Bis er anfängt selber an sich zu zweifeln, selber nicht mehr weiß, was wahr ist und was nicht. Ist er doch ein Mörder? Wird er verrückt? Was ist die Wahrheit? Will ihm jemand eine Falle stellen?

Fragen über Fragen, die auch mich als Leser stets in Atem hielten und mich immer wieder auf die falsche Fährte führten. Bussi schafft es zu erst langsam und gemächlich zu starten und einen quasi in Sicherheit zu wiegen, bis dann plötzlich alles Schlag auf Schlag geht. Bis eine Wirrung nach der anderen auftaucht und auch mich als Leser immer mehr daran zweifeln lässt, wer nun gut und böse ist, was nun wahr und falsch ist. Mich konnte Bussi von der ersten bis zu letzten Seite fesseln und mehrfach überraschen. Das Ende hat dem Ganzen dann aber noch die Krone aufgesetzt.

(c) Aufbau Verlag

Fazit

Michel Bussi hat einen Roman voller Wirrungen, Fragen und Geheimnisse erschaffen. Er konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und stets aufs neue verwirren. Mit seinem Charakter Jamal und dem Ende hat er mich begeistert und rundet das ganze mit einem schlichten, aber einnehmenden Schreibstil ab.

5herzen

Autorin:

Michel Bussi wurde 1965 geboren. Er ist Politologe und Geograph und lehrt an der Universität in Rouen. Seine Romane haben sich international als Bestseller durchgesetzt und wurden in zwanzig Sprachen übertragen. Er wurde vielfach ausgezeichnet und gehört zu den Top-5 meistverkauften Autoren in Frankreich.

Weitere Rezensionen:

life4books

In Büchern leben

Bücherchamäleon

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die tödliche Tugend der Madame Blandel - Marie Pellissier

4. Juli 2015

Autorin: Marie Pellissier

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Diana

Seiten: 333

Format: Klappbroschur

Preis: [D] 8,99 € [A] 9,30 € [CH] 12,50 €

inhalt3

Die tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellissier - Buchcover (c) Diana

Die tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellissier - Buchcover (c) Diana

Die Gardienne Lucie wacht seit vielen Jahren über das Haus Nr. 3 am Place des Vosges in Paris. Bis eines Tages die Leiche der kaltherzigen Vanessa Blandel aus der Seine geborgen wird. Lucie befürchtet das Schlimmste - beim Aufräumen hat sie in der Wohnung der Blandels Spuren verwischt und bestimmt wird Kommissar Legrand sie jetzt für die Täterin halten. Sie muss unbedingt vor der Polizei herausfinden, wer Vanessa getötet hat.

Meinung

Schreibstil

Marie Pellissier schreibt wundervoll locker und leicht, mit viel Pariser Charme und Humor. Sie schafft einen Kriminalroman, der unterhaltsam und lustig als auch skurril ist. Besonders überzeugt haben mich die Dialoge und die malerische Beschreibung von Paris.

Charaktere und Geschichte

Lucie ist seit mehr als 40 Jahren die Hausdame des Hauses Nr. 3 am Place des Vosges in Paris. Neben ihren eigentlichen Aufgaben hat sie immer auch ein offenes Ohr, tröstende Worte oder ein Pflaster für die Hausbewohner. Sie ist die gute Seele des Hauses und wird von allen, bis auf Vanessa Blandel, geliebt. Vanessa Blandel ist erst vor etwa einem Jahr in die Wohnung ihrer Schwiegermutter eingezogen und hat viele Feinde aber auch Liebhaber. Eines Tages bringt Lucie einen Korb Bügelwäsche in die Wohnung der Blandels und findet ein völlig chaotisches Schlafzimmer vor. Da sie Vanessas Mann, Justinien, schon seit vielen Jahren kennt, musste sie unbedingt Ordnung schaffen, um den Ehebruch zu vertuschen. Doch dann wird Vanessa Blandel kurze Zeit später tot in der Seine gefunden und Lucie befürchtet, dass der Kommissar Legrand sie verdächtigen könnte, weil sie wichtig Spuren vernichtet hat.

Karte Paris - Die Tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellissier (c) Diana

Eine witzige, chaotische und skurrile Suche nach dem Mörder beginnt. Den Lucie denkt, ihre einzige Möglichkeit, keinen Ärger zu bekommen, ist den Mörder möglichst vor der Polizei zu finden. Dabei verstrickt sie sich immer tiefer in die Geheimnisse rund um die Familie Blandel, treibt den Kommissar Legrand in den Wahnsinn und ermittelt mit dem Witz und Charme der Mrs. Marpel. Es hat riesigen Spaß gemacht, ihr dabei zu folgen und bis zum Schluss mit zu rätseln. Denn es kommen im Laufe der Geschichte immer mehr Verdächtige auf, die ein Motiv haben. Ich war bis zum Schluss auf einer völligen falschen Spur.

Marie Pellissier hat einen unterhaltsamen, chaotischen Kriminalroman geschrieben, der auch viel aus dem Leben von Lucie und ihrer ebenso lieben und sympathischen Familie zeigt. Trotzdem ist der Mordfall immer wieder im Fokus und gerät nicht zu sehr in den Hintergrund. Kommissar Legrand war mir zwar nicht sonderlich sympathisch, aber er hat ausgezeichnet als Kontrast zu Lucie gepasst. Ich hoffe, dass es bald noch mehr Geschichten rund um die beiden geben wird.

Die tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellisier - Buchrücken (c) Diana

Fazit

Marie Pellsissier hat mit ihrem ersten Kriminalroman Die tödliche Tugend der Madame Blandel einen skurillen, chaotischen und humorvollen Krimi erschaffen. Lucie ist der tragende Charakter der Geschichte, sympathisch und liebevoll und erinnerte mich etwas an Ms. Marpel. Der Fall geriet nie zu sehr in den Hintergrund und es blieb bis zum Schluss rätselhaft. Ein gelungenes Kriminaldebüt, ohne viel Blut aber mit viel Charme.

5herzen

Autor:

Marie Pellisier wurde in Brüssel geboren und verlebte dort den Großteil ihrer Kindheit. Mit Anfang 20 verliebte sie sich in die Stadt Paris, wo sie viele Jahre zu Hause war. Die tödliche Tugend der Madame Blandel ist ihr erster Kriminalroman. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Heidelberg.

Weitere Rezensionen:

Belles Leseinsel

Buchbegegnungen

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Echt - Christoph Scheuring

31. Mai 2015

inhalt3

Echt von Christoph Scheuring (c) Magellan

Autor: Christoph Scheuring

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: Magellan

Seiten: 255

Format: Hardcover

Preis: [D] 14,95 €

Albert fotografiert Tag für Tag am Bahnhof - Umarmungen, Trennungen und Tränen. Albert sammelt Abschiede. Denn Abschiede sind Momente für ihn, in denen die Menschen echter und wahrhaftiger sind als jemals sonst. Bis er eines Tages Kati kennen lernt, die aussieht wie ein Engel aber gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist gebannt von seinen Bildern, besonders von einem ganz bestimmten. Ein Bild, dass sein Lieblingsbild ist, da auf ihm Schmerz und Glück miteinander verschmelzen. Aber Kati ist überzeugt, das Foto ist eine Lüge. Gemeinsam versuchen sie in den Tiefen des Bahnhofes die Wahrheit zu finden.

 

„Es ist nämlich so, dass ich finde, dass es keinen intensiveren Augenblick gibt als einen Abschied. Also, ich meine, so einen Abschied von einem Menschen, der einem alles bedeutet, und wo sich das Herz schon verklemmt, wenn man nur daran denkt, dass er vielleicht irgendwann nicht mehr da ist.“ (S. 13)

Meinung

Schreibstil

Ich konnte mich vom ersten Wort an in das Buch fallen lassen. Echt macht seinem Namen auch im Schreibstil alle Ehre. Denn die Geschichte wird von Albert erzählt, der 16 Jahre alt ist, und genauso ist der Schreibstil. Locker, leicht und in Umgangssprache sowie sich Jugendlich in diesem Alter eben ausdrücken. Es gab wundervolle und einzigartige Beschreibungen und gleichzeitig hat Christoph Scheuring auch eine kühle, harte Sprache verwoben, die die Situation rund um die Straßenkinder am Hamburger Hauptbahnhof nicht verschönert.

Geschichte

Albert ist 16 Jahre alt und lebt, abgesehen von der Scheidung seiner Eltern, behütet in Hamburg auf. Seine Mutter lebt in einer anderen Stadt und sein Vater ist in seine mathematischen Berechnungen vertieft und nimmt nicht all zu viel Notiz von Albert. Bisher ist das auch gut gegangen und er hatte noch nie Schwierigkeiten. Darüber, dass sein eigenartiges Hobby ihn vielleicht mal in Schwierigkeiten bringt, hatte er auch noch nie nachgedacht.

Den Albert fotografiert gerne. Und zwar Abschiede am Hauptbahnhof in Hamburg. Er verbringt Tag für Tag auf den Gleisen und beobachtet wie Menschen, die sich lieben, voneinander Abschied nehmen. Das ganze hält er auf Fotos fest.

Eines Tages trifft er dort auf Kati. Schnell kommen die beiden ins Gespräche und er ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert und verliebt sich in sie.

„Eigentlich war ihr Gesicht wie ein See bei einem Sturm, der voller Wellen war, und dann wurde er plötzlich spiegelglatt, und das Wasser war ganz klar, sodass man bis runter zum Grund sehen konnte, und dort war dann alles algenmäßig überwachsen von Trauer.“ (S. 24)

Sie ist auch die erste, der er freiwillig seine Fotos zeigt. Bei seinem Lieblingsfoto reagiert sie jedoch ganz anders, als gedacht. Irgendwie schockiert und erstarrt. Sie ist der festen Überzeugung, dass das Bild eine Lüge ist. Gemeinsam starten sie also, die Wahrheit hinter dem Foto aufzudecken. Dabei verliert sich Albert immer mehr in die Welt der Straßenkinder und drogenabhängigen Jugendlichen am Bahnhof. Kati ist unberechenbar, haut immer wieder ab und er sucht sie jeden Tag, in der Hoffnung sie am Bahnhof wieder zu finden. Sie kommt und geht, wie es ihr passt, verabreden kann man sich mit ihr nicht. Auf der täglichen Suche lernt er Sascha und die anderen der Clique kennen. Bis er beginnt, auch ihr Leben zu dokumentieren. Die Geschichte war echt und real und ging unter die Haut. Die Jugendlichen, Drogenabhängigen und Obdachlosen wurden nicht an den Pranger gestellt, sondern die Geschichte wurde aus ihrer Sicht beleuchtet. Christoph Scheuring urteilt nicht, was er auch nicht muss, denn ich finde, die Geschehnisse und die Charaktere und ihre Erlebnisse und Zustände sprechen für sich. Die Liebe zwischen Albert und Kati webte sich dabei sachte und real ohne jeglichen Kitsch ein.

„Ich kann das gar nicht ausdrücken so richtig…dass auf den Fotos alles irgendwie zart ist und auch wieder so brutal hoffnungslos. Und dass das die Wahrheit ist…Deshalb bin ich halt traurig.“ (S. 207)

Charaktere

Albert war für mich gar nicht unbedingt der Hauptprotagonist. Er erzählt uns zwar die Geschichte, aber es ist nicht unbedingt seine Geschichte. Sein Leben und seine Gefühle und Taten waren eher am Rande quasi der Rahmen der Story. Er war dennoch ein liebenswerter, etwas eigenwilliger aber viel zu naiver Charakter. Was man mit 16 Jahren, wenn man noch keine großen Rückschläge in seinem Leben hatte, durchaus sein darf.

Echt von Christoph Scheuring, Buchseite (c) Magellan

Kati war sehr unnahbar und unberechenbar. Ich kann nicht sagen, dass ich sie sehr sympathisch fand. Aber ich konnte auf jeden Fall mitfühlen und mich in sie hineinversetzten. Die Art und Weise, wie sie oft mit Albert umging, war etwas fies. Ich konnte sie und ihr Verhalten aber oft verstehen, weil sie in ihren jungen Jahren extrem viel durchmachen musste. Solche seelischen Narben hinterlassen nunmal ihre Spuren.

Beide Charaktere waren also nicht unbedingt Vorbilder oder Sympathieträger aber sie waren ECHT. Authentisch, greifbar, aus dem Leben gegriffen. Auch die Nebencharaktere waren alle ECHT und trotz ihrer eher geringen Rolle sehr wichtig und irgendwie im Vordergrund. Besonders Sascha war sehr gut gezeichnet. Für mich waren Kati und die anderen Straßenkinder die wichtigeren Personen, denn das Buch ist eher eine Geschichte über deren Leben und deren Schicksal. Darüber, dass es Menschen gibt, die nicht behütet aufwachsen können, die keine wirkliche Kindheit haben und viel durchmachen und zum Teil ordentlich in der Scheiße stecken.

„Sie schaut mich an, trotzig und verletzt und von unten nach oben und sagte gar nichts, und ich sagte auch nichts, weil ich eben auch keine Antwort hatte auf nichts, und wenn mir überhaupt irgendwas klar war in meinem Leben, dann das: Egal, was passiert, diese Hand lässt du nie wieder los.“ (S. 255)

Fazit
Christoph Scheuring hat eine Geschichte erschaffen, die ihrem Namen alle Ehre macht - den sie war ECHT. Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt - hart und ungeschönt. Die Art und Weise, wie sie geschrieben ist, passte perfekt. Die Charaktere waren gut und ECHT gezeichnet und gaben uns Einblicke in das harte Leben der Straßenkinder. Ich muss allerdings einen Punkt abziehen, da das Ende zwar passend aber mir zu abrupt. Als hätte er nicht ganz gewusst, wie die Sache rund um das Foto enden soll, was vermutlich so gewollt war. Ich konnte dadurch aber nicht richtig mit dem Buch und der Geschichte abschließen, als wären ein paar Seiten verloren gegangen.

4herzen

Autor:

Christoph Scheurin wurde 1957 geboren und hat in seinem Leben schon viel gesehen. Für seine Arbeit als Journalist für DER SPIEGEL und DER ZEIT hat er mit den Mächtigsten am Tisch gesessen und auf der Straße gelebt. Aber seine Leidenschaft gilt den Jugendlichen, die in den Randgebieten unserer Gesellschaft leben. „Als Autor schreibt er über das Leben dort, wo es brüchig ist, wo es ausfranst, wo es wehtut. Dort, wo es interessant wird.“ (Aus dem Buch)

 

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Während die Welt schlief - Susan Abulhawa

25. März 2015

Während die Welt schlief von Susan Abulhalwa (c) Diana

inhalt3

Autorin: Susan Abulhalwa

Erscheinungsjahr: 2011

Verlag: Diana

Seiten: 432

Format: Taschenbuch

Originaltitel: Mornings in Jenin

Originalverlag: Bloomsbury

Preis: [D] 9,9 €, [A] 10,30 €, [CH] 13,90 €

Jeden morgen, bei Sonnenaufgang, liest Amals Vater ihr aus den Werken großer Dichter vor. Diese Momente des Friedens und der Hoffnung trägt Amal ihr ganzes Leben im Herzen. Ihrem Leben, das in einem Flüchtlingslager begann und sie später nach Amerika führt. Immer geprägt vom Konflikt zwischen Israel und Palästina.

„Jahrzehnte später, an einem trostlosen Februarmorgen in Pannsylvania, sollten Gibrans eindringliche Verse und die Erinnerung an Babas weichen Bariton mein einziger Trost sein.“ (S. 86)

Meinung

während die welt schlief

„‚Seltsam‘, dachte sie, ‚woran man denkt, wenn man sich in diesem Grenzbereich zwischen Leben und Tod aufhält‘.‘’ (S. 7)

Während die Welt schlief erzählt die Geschichte einer palästinensischen Familie über vier Generationen hinweg. Die aus Ein Hod, ihrer Heimat ,durch die Israelis vertrieben wurde. Wir erleben, wie sich Amals Eltern kennen und lieben Lernen, ihre Geschwister bekommen, einen ihrer Brüder verlieren und vertrieben werden. Sie landen im Flüchtlingslager Jenin, in dem Amal später zur Welt kommt. Durch ihre Augen erfahren wir, wie es der Familie in den Zeiten der Vertreibung und des Krieges ergeht und was aus Amal und ihrer Familie wird.

Während die Welt schlief, Buch seitlich, Susan Abulhalwa (c) Diana

Das Buch ist so unfassbar traurig und berührend und gleichzeitig schön. Schön unter anderem aufgrund des emotionalen, tiefgründigen und bildhaften Schreibstils, der mir unter die Haut ging und mich von der ersten Seite an mitriss. Die Vorgeschichte und die Kapitel, die nicht Amal begleiten, sind in der dritten Person geschrieben. Amal selber erzählt uns in der Ich-Perspektive von ihrem harten Schicksal. Gekonnt baut Susan Abulhawa immer wieder kleine, offene Hinweise auf spätere Gegebenheiten ein, die mich als Leser immer tiefer in die Geschichte sogen und das Buch zu einem PageTurner machen.

Die Charaktere waren allesamt stark, authentisch, einzigartig, kraftvoll und doch zu zerbrechlich und machen für mich das Buch zu etwas ganz Besonderem. Hautnah erleben wir ihre Zerrissenheit zwischen Trauer, Wut, Zorn, Verzweiflung aber auch Liebe, Zukunftsträumen und Hoffnung.

„Die Bescheidenheit ihres größten Wunsches bringt mich noch heute zum Weinen.“ (S. 169)

Unfassbar traurig und berührend ist Während die Welt schlief, aufgrund seiner Geschichte. Zwar sind die Charaktere und die Geschichte fiktiv. Doch die Geschehnisse in Israel und Palästina und der Konflikt sind seit Jahrzehnten real. Diese Tatsache hat das Buch ganz besonders hart für mich gemacht. All diese grausamen Inhalte von Krieg, Tod, Terror, Folter, Massakern und zerbrochenen Familien geschehen wirklich und zwar heute noch tagtäglich im nahen Osten und erschüttern mich zutiefst. Konflikte, von denen im Buch eigentlich keiner mehr weiß, warum dies alles nur passiert. Und vermutlich ist dies auch im wahren Leben so - ein Kreislauf der Gewalt und der Rache, der kein Ende zu nehmen scheint.

Während die Welt schlief, Buchrücken, Susan Abulhalwa (c) Diana

Während die Welt schlief hat mich aber auch positiv berührt. Denn trotz all dem Horror, den Amal und ihre Familie und Freunde durchmachen, gibt es immer wieder Momente des Friedens, der Liebe, des Glücks und der Hoffnung. Ein Stück Normalität in diesen harten Zeiten. Eine gelungene Mischung aus dieser tiefer Not, diesem menschenunwürdigen Leben und Familie, Freunde, Beständigkeit, Geborgenheit und Hoffnung.

„Der kalte Stahl drückte gegen ihre Stirn. Ihre Erinnerungen zogen sie in die Vergangenheit, in eine längst verblasste Zeit, in eine Heimat, die sie nie gekannt hatte.“ (S. 8)

Fazit

Ein berührendes, emotionales Buch mit starken, kartvollen und gleichzeitig zerbrechlichen Charakteren das mich zu Tränen gerührt hat. Es ist nicht alleine die Geschichte von Amal und ihrer Familie, die rein fiktiv ist, sondern auch die Tatsache, dass die Geschehnisse in diesem Nahost-Konflikt wirklich passieren - das Leben deren Einwohner, egal auf welcher Seite, besteht aus Krieg, Angst, Tod, Terror und nicht selten auch Massakern. Dies machte das Buch für mich ganz besonders hart und grausam. Gleichzeitig strahlt es dennoch auch Hoffnung aus und zeigt, wie wichtig Liebe und Familie und ein kleines bisschen Normalität sein kann. Das Buch hat mich tief berührt, es war schmerzhaft und doch schön und wird mich lange nicht mehr loslassen.

5herzen

Und weil es so viele waren - hier noch meine Lieblingszitate aus Während die Welt schlief:

„Meine Liebe zu dir ist so groß wie der Ozean und all seine Fische. So groß wie der Himmel und all seine Vögel. So groß wie die Erde und all ihre Bäume.“ (S. 84)

„Nur eine Woche, und die Welt hatte sich von einem Jahrmarkt der Eitelkeiten in eine Hölle verwandelt.“ (S. 104)

„Wir alle werden mit den größten Schätzen geboren, die wir im Leben haben können. Einer dieser Schätze ist dein Verstand, ein anderer dein Herz. Und die unverzichtbaren Werkzeuge dieser Schätze sind Zeit und Gesundheit.“ (S. 181)

„Obwohl wir so wenig hatten und oft hungrig ins Bett gingen, erinnre ich mich gern an diese Jahre, denn sie waren glücklich, erfüllt und lehrreich.“ (S. 204)

„Wir alle waren Opfer von Vertreibung und versuchten, unter der israelischen Besatzung zu leben, so gut es ging. Unsere größte Freude waren Moment der Normalität.“ (S. 220)

„Unser Bund überdauerte Zeit und Raum, sogar Krieg, und erlebte unsere gemeinsamen und individuellen Tragödien und Triumphe.“ (S. 221)

„Ich liebte sie unermesslich. Unendlich. Und ich fürchtete mich vor dieser Liebe so sehr wie vor meinem Zorn der Welt gegenüber.“ (S. 306)

„Ich weiß, dass Du mich geliebt hast, das möchte ich dir sagen.“ (S. 409)

Autorin:

Susan Abulhawa wurde als Kind palästinensischer Flüchtlinge geboren. Sie Wuchs in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Im Teenager-Alter ging sie nach Amerika, wo sie noch heute mit ihrer Tochter lebt. Susan Abulhawa engagiert sich für Menschenrechte und die Lebensumstände palästinensischer Kinder, die in besetzten Gebieten leben. Währen die Welt schlief, ist ihr Debüt und ein internationaler Bestseller.

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Das Küstengrab - Eric Berg

28. Dezember 2014

Das Küstengrab von Eric Berg (c) Random House

inhalt3

Nach 23 Jahren kehrt Lea das erste mal wieder zurück in ihr kleines Heimatdorf auf der Insel Poel. Dort trifft sie auch das erste Mal ihre Schwester Sabina wieder. Beide haben einen schweren Unfall. Nach vier Monaten, im September 2013, wird Lea aus dem Krankenhaus entlassen. Monate voller Operationen liegen hinter ihr und voller Therapien. Ihr sind nur ihre Narben und eine Amnesie geblieben. Sie hat keine Ahnung mehr, was an den beiden Tagen auf Poel geschehen ist und warum sie einen Unfall hatte. Gegen den Rat ihrer Therapeutin fährt sie zurück, um heraus zu finden, was nur passiert ist. Doch die Aussagen ihrer alten Freunde sind widersprüchlich und bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann.

Kuestengrab-sketchnote

Meinung

Schreibstil

Der Schreibstil war sehr einfach und schlicht. Das Buch lies sich locker-leicht durchlesen und Eric Berg schaffte es, mir das Gefühl zu geben, wirklich auf Poel zu sein. Die Küsten, das Licht, das Wetter, all das hat er sehr bildlich und greifbar beschrieben. Aber leider fehlte mir etwas die Spannung, vor allem für einen Kriminalroman.

Charaktere

Zum einen haben wir da Lea, von der die Geschichte quasi heute, also im September 2013, erzählt wird. Wir lernen etwas über sie damals und ihr Leben seit ihrem Aufbruch aus Poel kennen. Ich muss sagen, sie war ziemlich überheblich und arrogant. Das hat sich allerdings nach dem Unfall geändert, sie ist viel bodenständiger geworden und kennt sich selbst nicht mehr. Die alte Lea findet sie nun selber nicht mehr sonderlich gut. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, was passiert ist und kehrt erneut nach Poel zurück.

Sabina, ihre Schwester, erzählt uns, was im Mai 2013 passierte, als die beiden den schweren Unfall hatten, bei dem Lea schwer verletzt und Sabina getötet wurde. Sie ist eher robust und hart, alles andere als perfekt und das genau Gegenteil von Lea, der immer alles zugeflogen kam. Beide hassen sich seit Jahren und haben nach 23 Jahren das erste mal wieder Kontakt.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Charaktere, die überwiegend aus dem alten Freundeskreis kommen. Harry, der mittlerweile der Looser ist, Margarethe, seine Schwester, die versucht ein bisschen Geld einzubringen, hart und robust und teilweise unfair ist, sich aber um ihre schwerkranke, alte Mutter kümmert. Mike, der denkt, mit Geld kann er die Welt regieren und mit Alkohol alles andere vergessen. Jacqueline, die mittlerweile mit Mike verheiratet ist und immer noch nicht von den Drogen wegkommt, in die sie damals und vor allem bei ihrem kurzen Ausflug nach Hollywood gerutscht ist. Und Pierre, der damals unscheinbar und schüchtern war, jetzt der nicht gerade arme Landarzt ist und Lea einen Stütze in dieser schweren Zeit.

Die Personen waren alle gut und durchdacht dargestellt, jeden konnte man kennen lernen. So richtig sympathisch muss ich sagen fand ich aber keinen, nicht mal Lea oder Sabina. Aber irgendwie fand ich es auch gut, dass keiner so richtig sympathisch rüber kam. Denn alle haben etwas zu verbergen, sind in einem Netz aus Lügen gefangen und haben ihre Fehler, die wir als Leser knallhart aufgetischt bekommen.

Geschichte

Lea versucht durch einen erneuten Besuch auf der Insel, die Antworten auf ihre Fragen zu finden. Warum ist sie im Mai so plötzlich wieder nach Poel gereist? Warum ausgerechnet mit der Schwester, mit der sie sich nie verstanden hat? Was haben sie gemacht? Warum hatten sie auf trockener und gerader Fahrbahn einen so schweren Unfall, bei dem sie ihr Gedächtnis rund um den Mai 2013 und ihre Schwester verlor? Gegen den Rat ihrer Ärzte versucht sie in Poel die Antworten zu finden. Doch ihre Clique ist lange nicht mehr das, was sie mal war. Und statt die Wahrheit zu finden, wird sie mit in ein Netz voller Lügen eingesponnen und weiß kaum noch, wem sie noch trauen kann.

Ich fand es gut, dass wir als Leser immer einen Schritt voraus waren, indem wir auch die Geschehnisse im Mai zur Zeit des Unfalls erleben. Insgesamt war die Entwicklung vorhersehbar und man rechnete schnell mit dem, was am Ende auch heraus kam. Lediglich eine Wendung hatt Eric Berg eingebaut, mit der ich gar nicht gerechnet hatte, von der ich aber auch nicht wirklich weiß, ob ich sie gut finde. Aber sie war eben da und so ok. Insgesamt hat mir aber die Spannung gefehlt. Es war eine gute Geschichte, die sich schnell lesen lies und die mich auch neugierig machte. Aber wirkliche Spannungsmomente waren selten da.

Fazit

Ein nette Geschichte, die mich unterhalten hat und meine Neugierde weckte. Die Charaktere waren durchdacht und authentisch, ihre Fehler wurden uns knallhart serviert, was sie alle nicht sympathisch machte aber passend zur Geschichte. Für einen Kriminalroman hat mir aber eindeutig die Spannung gefehlt. Deshalb gibt es drei Herzen für das Küstengrab.

3herzen

Autorin

Eric Berg gehört bereits seit Jahren so den erfolgreichsten deutschen Autoren. 2013 hat er dann einen lang gehegten schriftstellerischen Traum verwirklicht und seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht. Das Nebelhaus hat seither viele Leser begeistert, ebenso wie Kritiker. Das Küstengrab ist nun sein zweiter Kriminalroman an der Ostsee.

 

Für diese Seite werden Cookies verwendet. Durch die Nutzung dieser Webseite erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen

Diese Website verwendet Cookies von Google, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie du die Website verwendest, werden an Google weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet.

Schließen