Literatur & Sachbuch Frühjahr 2016

Melanie Sumner – Eine Therapie für Aristoteles

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Sumner (c) Dumont

Wie schreibt man einen Roman in 30 Tagen?

Aristoteles »Aris« Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht.
Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers ›Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!‹, den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.

Rasha Khayat – Weil wir längst woanders sind

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Weil wir längst wo anders sind von Rasha Khayat (c) Dumont

Wie soll man ankommen, wenn man längst woanders ist?

Layla und Basil waren immer eine untrennbare Einheit, Geschwister, die zusammengehören, zwischen die nichts kommt. Bis Layla eine Entscheidung trifft, die alles verändert und die niemand versteht: Sie beschließt zu heiraten. Einen Mann in der alten Heimat, Saudi-Arabien. Keine Entscheidung aus Liebe, sondern aus Prinzip.
›Weil wir längst woanders sind‹ erzählt die Geschichte von Basils Reise nach Jeddah zur Hochzeit seiner Schwester. Er möchte ein letztes Mal die alte Nähe spüren. Zugleich führt ihn sein Besuch mitten hinein in die eigene Vergangenheit: in den liebevoll-skurrilen Kosmos der saudischen Verwandtschaft, die in seinem »deutschen Leben« nie anwesend war und doch immer da in der Erinnerung. Was treibt Layla – eine nicht religiöse, freiheitsliebende junge Frau – dazu, sich für ein Land zu entscheiden, in dem Frauen alles andere als frei sind? Wie soll man umgehen mit einem Gefühl von Fremdheit, das unauflösbar scheint? Rasha Khayat stellt schmerzhafte Fragen. Und sie findet Antworten, die ebenso irritieren wie im Innersten berühren.

Richard Russo – Diese gottverdammten Träume

Diese gottverdammten Träume von Richard Russo (c) Dumont(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)

»Opulent, humorvoll und elegant. Russos bisher bestes Buch« THE NEW YORK TIMES

Empire Falls, eine Kleinstadt in Maine: Seit über zwanzig Jahren arbeitet Miles Roby im örtlichen Diner. Hier versammelt sich die ganze Stadt, vom Fitnessclubbesitzer bis zur Großindustriellen. Miles selbst hat das College abgebrochen, ist geschieden und lebt in einer winzigen Wohnung über dem Restaurant. Und während er sein Bestes gibt, seiner Tochter dabei zu helfen, die Highschool zu überstehen, seinen trinkfreudigen Vater zu bändigen und dem Job im Diner gerecht zu werden, bleibt nicht viel Raum für das, was er einmal wollte. Seine Verpflichtungen fesseln ihn an die Stadt, und erst als die äußeren Umstände ihn dazu zwingen, gelingt es ihm, Empire Falls zu verlassen. Er flieht mit seiner Tochter an den gemeinsamen Sehnsuchtsort Martha’s Vineyard. Seit Jahren spielt er mit dem Gedanken, hier einen Weinberg zu kaufen …
In ›Diese gottverdammten Träume‹ erzählt Richard Russo mit viel Wärme und Humor die Geschichte eines Mannes, der nicht der geworden ist, der er sein wollte, und zeigt das Leben in der Kleinstadt mit all seinen Absonderlichkeiten: ein Roman mit viel Gefühl für die Tragik, die im Alltäglichen liegt.

Jan Brandt – Stadt ohne Engel

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Stadt ohne Engel von Jand Brandt (c) Dumont

Die Stadt der Engel, des Wahnsinns und der Träume

Los Angeles ist die Stadt der erfüllten und unerfüllten Sehnsüchte. Keine Stadt auf der Welt ist medial so allgegenwärtig wie diese, keine Stadt produziert so viele Mythen und Legenden – und keine kann so hart, brutal und zerstörerisch sein.
Jan Brandt bringt diesen schillernden Metropolenkosmos auf unerhörte Weise zum Sprechen. Er erzählt von Menschen, denen er auf Streifzügen begegnet ist: von Starköchen und Schriftstellerinnen über Filmemacher bis zu Hauswächtern und Gangsta-Rappern. Es sind Geschichten von Glücksrittern, die versuchen, trotz aller Widerstände den Amerikanischen Traum zu leben.
›Stadt ohne Engel‹ versammelt literarische Reportagen, Kritiken und Essays. Persönliche Begegnungen und Beobachtungen verbinden sich mit Zeitungsartikeln, Twitter-Meldungen und Facebook-Nachrichten zu einem kollektiven urbanen Rauschen. Es ist ein Buch über Fremdheit und Annäherung, denn natürlich ist Jan Brandt immer zweierlei zugleich: Tourist und Journalist, Autor und Spion – ein deutscher Gast, der außer-halb steht und dem es dennoch gelingt, mitten hineinzukommen: in das Innenleben der vielleicht wahnsinnigsten Stadt der Welt.

Durian Sukegawa – Kirschblüten und rote Bohnen

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Durian Sukegawa von Kirschblüten und rote Bohnen (c) Dumont

Der Bestseller aus Japan

Sentaro ist gescheitert, nach allen Regeln der Kunst: Er ist vorbestraft, trinkt zu viel, und sein Traum, Schriftsteller zu werden, ist unerfüllt geblieben. Stattdessen arbeitet er in einem Imbiss, der Dorayaki verkauft: Pfannkuchen, die mit einem süßen Mus aus roten Bohnen gefüllt sind. Tag für Tag steht er in dem Laden mit dem Kirschbaum vor der Tür und bestreicht lustlos Gebäck mit Fertigpaste. Bis irgendwann die alte Tokue den Laden betritt. Die weise, aber sichtlich vom Leben gezeichnete Frau kocht das beste Bohnenmus, das man sich nur denken kann. Die Begegnung mit ihr verändert alles. Tokue lehrt Sentaro ihre Kunst und tatsächlich gewinnt er nicht nur die Lust am Backen, sondern auch die Freude am Sinnlichen und an den kleinen Dingen des Lebens zurück. Wenig später wird Wakana, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, zur Stammkundin des Imbisses und schließt Freundschaft mit Tokue und Sentaro. Doch die Welt meint es nicht gut mit den dreien …
›Kirschblüten und rote Bohnen‹ ist die Geschichte einer besonderen Freundschaft – melancholisch, ohne sentimental zu werden, berührend, ohne kitschig zu sein – und ein zärtlicher Roman von großer Lebensweisheit.

Yvonne Adhiambo Owuor – Der Ort, an dem die Reise endet

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Der Ort, an dem die Reise endet von Yvonne Adhiambo Owour (c) Dumont

»Owuor macht etwas Seltenes und Mutiges: Sie fühlt und lässt ihre Leser fühlen.« TAIYE SELASI

Kenia, 2007. Odidi Oganda, ein hochtalentierter Student, wird in den Straßen Nairobis erschossen. Seine Schwester Ajany kehrt aus Brasilien zurück, um mit ihrem Vater seinen Leichnam nach Hause zu überführen. Doch die Heimkehr auf die verfallene Farm im Norden des Landes hält keinen Trost für sie bereit. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen, die der Mord heraufbeschworen hat und die die Familie im Griff halten: an die koloniale Gewaltherrschaft und die blutigen Auseinandersetzungen nach der Unabhängigkeit. Ajanys Mutter flieht von Wut und Trauer erfüllt in die Wildnis. Und ihr Vater muss sich einer brutalen Wahrheit stellen. Doch im Moment größter Verzweiflung entsteht auch etwas Neues: Eine Liebe – oder zumindest eine Verbindung – nimmt ihren Anfang.

›Der Ort, an dem die Reise endet‹ ist ein großer Roman über eine versehrte Familie und ein zerrissenes Land. Mit einer Sprache, die einem den Atem raubt, voller Kraft und Intensität, erzählt Yvonne Adhiambo Owuor eine Geschichte von universeller Dringlichkeit – eine Geschichte von Macht und Täuschung, von unerwiderter Liebe und dem unbeirrbaren Willen zum Überleben.

Jacky Dreksler – Ich wünsch dir ein glückliches Leben

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Ich wünsch dir ein glückliches Leben von Jacky Dreksler (c) Dumont

Das Schicksal einer jüdischen Mutter und ihres Sohnes

Das Schicksal einer jüdischen Mutter und ihres Sohnes

Zwei Ghettos und zwei Konzentrationslager liegen 1945 hinter der polnischen Jüdin Fela Dreksler. Eine Leidensgeschichte, die auch nach Kriegsende noch nicht vorbei ist. Denn nur zwei Monate nach ihrer Befreiung wird Fela von einer anderen ehemaligen KZ-Insassin zu Unrecht denunziert. Sie soll in Auschwitz Mitgefangene misshandelt haben.

Im Gefängnis bekommt Fela einen Sohn, Jacky, – und endlich Hilfe. Die Gefängniswärterin Claire Stahl nimmt sich ihrer an und erreicht schließlich, dass Fela aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes begnadigt wird. Jacky und Fela ziehen zu ihrer Retterin. Doch schon früh ahnt der kleine Jacky, dass das Motivfür Frau Stahls Hilfsbereitschaft alles andere als reine Nächstenliebe ist. Hinter der Maske der aufopferungsvollen Helferin verbirgt sich eine glühende Nationalsozialistin.

Als Jacky neun Jahre alt ist, stirbt seine Mutter und hinterlässt einen Sohn, der nicht viel anderes kennt als Leid, Ausgrenzung, Lügen und Unterdrückung. In seinem Buch erzählt er, wie es ihm trotzdem gelang, ein erfolgreicher Mann und glücklicher Familienvater zu werden. Und wie sehr ihm das bemerkenswerte Credo seiner Mutter dabei half: »Du musst versuchen, glücklich zu sein. Egal, was kommt. Du musst es wollen. Mehr als alles andere.«


Taschenbuch Frühjahr 2016

Isa Maron – Dunkle Flut

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Dunkle Flut von Isa Maron (c) Dumont

SEI WACHSAM, WENN ES DUNKEL WIRD AN DEN KANÄLEN …

Ein mysteriöser Mordfall in Amsterdam-Nord: An einer Laterne hängt ein toter Mann. Seine blutdurchtränkte Kleidung ist am Boden verstreut – eine Szene wie auf einem Rembrandt-Gemälde. Durch einen Zufall ist Kyra Slagter eine der ersten am Tatort. Die 19-Jährige will unbedingt Polizistin werden. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln, was Maud Mertens, die mit dem Fall betraut wird, natürlich nicht gefällt. Die altgediente Kommissarin hat eine pubertierende Tochter zuhause und nimmt die selbsternannte Kollegin zunächst nicht ernst. Aber dann findet Kyra eine Spur – und gerät selbst ins Visier des Täters. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Und nur gemeinsam können Kyra und Mertens den Mörder aufhalten.
›Dunkle Flut‹ ist ein hochspannender Thriller, der meisterhaft Landschaften und Szenerien heraufbeschwört. Und eine Geschichte über die Annäherung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Michel Houellebecq, Bernard-Henry Lévy – Volksfeinde

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Volksfeinde von Michel Houellebecq und Bernard-Henri Lévy (c) Dumont

»Ein Debattenbuch, das nicht politischer und nicht persönlicher sein könnte.« MATTHIAS MATUSSEK, DER SPIEGEL

Nach den Kontroversen um den Roman ›Unterwerfung‹ und den persönlichen Anfeindungen gegen seinen Autor ist dieses Duell in Worten aktueller denn je. Bernard-Henri Lévy und Michel Houellebecq sind zwei der wichtigsten Intellektuellen des französischen Literaturbetriebs und erwiesenermaßen »Volksfeinde«: Der umstrittene Philosoph trifft auf den meistgehassten französischen Schriftsteller der Gegenwart. Zwei bekennende Narzissten fragen sich, womit sie den Hass der Öffentlichkeit verdient haben, und sezieren das eigene Image mit kluger Koketterie: ein Schlagabtausch, der ins Private und Politische geht, poetologische Fragen ebenso behandelt wie philosophische und nebenbei glänzend unterhält.

Margaret Mazzantini – Herrlichkeit

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Herrlichkeit von Margaret Mazzantini (c) Dumont

»Der beste Teil des Lebens ist der, den wir nicht leben können.«

Dies ist die Geschichte von Guido und Costantino. Zwei Männer, die sich ein Leben lang anziehen, verlieren, lieben und verstoßen. Sie stammen aus völlig unterschiedlichen Milieus, wachsen jedoch im selben römischen Palazzo auf. Guido als Kind des Bildungsbürgertums, Costantino als Sohn der Hauswartfamilie im Souterrain. Nach einer kurzen rauschhaften gemeinsamen Zeit auf der Abiturfahrt verlieren sie sich aus den Augen. Guido lebt in London, heiratet, gründet eine Familie. Costantino betreibt ein Restaurant in Rom. Doch bis ins hohe Alter verirren sich ihre Gefühle, kreuzen sich ihre Wege, bleiben sie sich nah. Wer sind wir – und wer möchten wir sein? Margaret Mazzantini hat eine große Liebesgeschichte geschrieben, die anders ist als alle anderen. Es ist die Geschichte einer schmerzhaften Selbstfindung, ebenso schonungslos wie einfühlsam.

Michel Hoellebecq – Unterwerfung

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Unterwerfung von Michel Houellebecq (c) Dumont

»Dafür ist Literatur erfunden worden.« VOLKER WEIDERMANN, F.A.S.

Es ist vielleicht der umstrittenste Roman des letzten Jahres: ›Unterwerfung‹ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie. Goncourt-Preisträger Michel Houellebecq präsentiert sich als furchtloser Gesellschaftsdenker, der die bestimmenden Spannungsverhältnisse unserer Epoche mit großer Ernsthaftigkeit – und zugleich mit virtuoser Ironie – ausdeutet.
Er erzählt in ›Unterwerfung‹ die Geschichte des Literaturwissenschaftlers François. Der Akademiker forscht im Frankreich einer sehr nahen Zukunft zu dem dekadenten Schriftsteller Huysmans, der ihn sein Leben lang fasziniert. Zugleich verfolgt er die Ereignisse um die anstehende Präsidentschaftswahl: Während es dem charismatischen Kandidaten der Bruderschaft der Muslime gelingt, immer mehr Stimmen auf sich zu vereinigen, kommt es in der Hauptstadt zu tumultartigen Ausschreitungen. Als schließlich ein Bürgerkrieg unabwendbar scheint, verlässt François Paris ohne ein bestimmtes Ziel. Es ist der Beginn einer Reise in sein Inneres.

Lisa O’Donnell – Die Geheimnisse der Welt

»Unglaublich spannend. Da stockt einem der Atem.« CHRISTINE WESTERMANN ÜBER ›BIENENSTERBEN‹

Der elfjährige Michael Murray kann zwei Dinge am allerbesten: Ballhochhalten und Geheimnisse bewahren. Seine Familie findet, dass er für Erwachsenenangelegenheiten noch zu jung ist, aber er lauscht an Türen. Es ist der einzige Weg, um irgendetwas zu erfahren. Und Michael hat ein Geheimnis mitbekommen – eines, das vielleicht die Prellungen im Gesicht seiner Mutter erklärt.
Als das Flüstern zu Hause und in der Nachbarschaft zu laut wird, um es zu ignorieren, fragt sich Michael, ob hinter der ganzen Sache doch mehr steckt, als er dachte. Also macht er sich daran, die Wahrheit herauszufinden, in der Hoffnung, dass dann endlich alles wieder normal wird. Er darf dabei nur ein paar Dinge nicht vergessen: sich auf den bevorstehenden Talentwettbewerb im Dorf vorzubereiten und ein Auge auf seine Erzfeindin »Dirty Alice« zu haben. ›Die Geheimnisse der Welt‹ beschwört in einfühlsamer Weise die Ängste und Freiheiten der Kindheit herauf. Es ist ein eindringlicher Roman über die Liebe, den Verlust der Unschuld und die Bedeutung der Familie in schwierigen Zeiten.

Oliver Bottini – Im Auftrag der Väter

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Im Auftrag der Väter von Oliver Bottini (c) Dumont

LOUISE BONÌ IST WIEDER DA. UNSERE UNBEDINGTE LIEBLINGSKOMMISSARIN.« ELMAR KREKELER, DIE WELT

An einem regnerischen, nebligen Wochenende im Oktober steht plötzlich ein Mann im Garten der Freiburger Familie Niemann. Er ist bewaffnet und versucht ins Haus einzudringen. Erst als die Niemanns die Polizei alarmieren, verschwindet er. In der Nacht kehrt der Mann jedoch zurück – und stellt ein merkwürdiges Ultimatum.
Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht um, dass der Täter vom Balkan stamme. Bonìs Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland und zu einem Verbrecher, der zu allem entschlossen scheint.

Isabel Beto – Das Leuchten der Welt

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Dumont Verlag)Das Leuchten der Welt von Isabel Beto (c) Dumont

Die Welt verändert sich für immer – und eine Frau nimmt ihr Schicksal in die Hand

Chicago, 1893. Die legendäre Weltausstellung öffnet ihre Türen, und keiner kann sich ihrer Faszination entziehen. Geniale Erfinder, exzentrische Magier, mächtige Industrielle – eine illustre Gesellschaft kommt zusammen. So auch Bell Bennett, Tochter eines New Yorker Zeitungsverlegers. Heimlich macht sie sich auf den Weg nach Chicago, um sich als Reporterin zu beweisen und dem vorgezeichneten Leben einer Frau ihrer Zeit zu entkommen, denn ihren Verlobten Rick möchte sie eigentlich gar nicht heiraten. Ein Zugüberfall droht die Reise jäh zu beenden. Glücklicherweise trifft Bell auf den geheimnisvollen Wanderarbeiter Solomon Jones. Gemeinsam erreichen sie Chicago und geraten mitten hinein in eine Wunderwelt, die zugleich von Intrigen und Machtspielen durchdrungen scheint. Am Ende wird sich dort nicht nur Bells Schicksal, sondern auch das der technischen Zukunft der Welt entscheiden …

Eyal Winter – Kluge Gefühle

Bauchentscheidungen sind Kopfsache

Warum wurden Bill Gates und Mark Zuckerberg aus Havard rausgeworfen? Weshalb pflegen wir die Illusion von Romantik? Wieso lieben wir Menschen, vor denen wir uns fürchten? Und warum machen Menschen Kunst? Eyal Winter zeigt anhand dieser und anderer Fragen, dass sich selbst hinter vermeintlich irrationalen Gefühlen wie Liebe und Hass vernünftige Überlebensstrategien verbergen.
Eyal Winter erklärt mit Erkenntnissen aus Evolution, Neurologie und Spieltheorie und anhand von zahlreichen Fallgeschichten, warum Gefühle uns meist schnell und zuverlässig das Richtige tun lassen.


Und, ist auch was für euch dabei oder habt ihr gar schon eines davon?