Buchtipps (c) Franzi Schönbach

Heute, am 15. Mai, ist nicht nur Pfingstsonntag. Heute ist auch der Tag der Familie. Passend zu diesem Tag, habe ich heute ein paar Buchtipps rund um Bücher mit oder über Familien im Gepäck, bei derene Zusammenstellung mich einige liebe Bücherfreunde unterstützt haben. Vielen Dank dafür :). Aber, reden wir nicht lange um den heißen Brei – viel Spaß mit den Buchtipps, auf das die Wunschliste wächst!

Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer

Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer (c) Atlantik

Nach dem Tod seiner Mutter wächst Thaïs Leblanc bei ihrer Großmutter auf. Ihre Großmutter ist die unvergleichliche Victoria, so wird sie zumindest auf Zirkusplakaten dargestellt. Doch Thaïs verabscheut das Zirkusleben. So zieht sie sobald sie volljährig ist nach Paris und will nur eines: Normalität. Doch dann stirbt ihre Großmuter und ein seltsames Testament konfrontiert sie mit ihrer Familiengeschichte. Die führt sie zu dem wundersamen Cirque perdu und dem Direkto Papó. Thaïs lernt, dass man sich seinen Ängsten stellen muss und für die wirklich wichtigen Dinge nicht den Applaus anderer braucht.

Dieser Tipp kam von der lieben Ela. Sie schreibt darüber selbst, dass Der Zirkus der Stille eine faszinierende Familiengeschichte voller Geheimnisse ist. Eine Geschichte, die über einzigartige, zum Teil leicht verrückte Charaktere verfügt. Ein absoluter Lesetipp und damit perfekt für die Buchtipps zum Tag der Familie.

(Rechte am Buchcover liegen beim Hoffman&Campe/Atlantik Verlag)

 

Teo von Lorenza Gentile

Teo ist acht Jahre alt, als seine Familie zerbricht. Die Eltern stecken in einer schweren Teo von Lorenza Gentile (c) DTVEhekrise. Seine ältere Schwester Matilde reagiert auf den Schmerz mit Wut. Und Teo versucht das Problem selbst in die Hand zu nehmen, wie es Kinder oft tun, wenn sie überfordert sind. Er hat ein neues Lieblingsbuch. Einen Comic über Napoleon. Und hatter der nicht einst alle seine Schlachten gewonnen?

Er könnte ihn doch einfach fragen, wie man das macht? Doch Napoleon ist tot..

Teo von Lorenza Gentile ist ein Roman wie ein modernes Märchen, doch für Menschen in jedem Alter. Teo will verstehen, was die Welt im Innersten zusammehält. Dabei stellt er fest, man kann immer etwas von anderen lernren, wenn man sie an sich heranlässt. So erfährt er, wie grausam Schweigen sein kann. Und er berührt auch das Geheimnis des Todes. Doch die Kernfrage ist – Wie viel bist du bereit zu risikieren, für die, die du liebst? Teo ist sich sicher – Alles!

Dieses besondere Buch, das auch schon auf meiner Wunschliste steht und dort endlich mal befreit werden sollte, empfielt die liebe Toni von Die fabelhafte Welt der Bücher. Das Buch ist dabei keine amüsante Lektüre mal so für zwischendurch, wie sie warnt. Sondern fordert von seinen Lesern Aufmerksamkeit. Es sucht nach Lesern, die sich Zeit nehmen um es langsam aufzusaugen. Ein Buch mit vielen Lebensweisheiten, von dem wir uns bezaubern lassen sollen.

(Rechte am Buchcover liegen beim DTV Verlag)

 

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cook von Karen Joy Fowler

Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler (c) ManhattenEbenfalls von Toni stammt dieser Buchtipp. Und darum geht es:

Es gab einmal ein Haus, das hatte einen Garten. In diesem Garten wohnte ein Apfelbaum, ein Bach und eine kleine Katze mit mondgelben Augen. An diesem Ort wachsen drei Kinder auf. Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell. Eigentlich könnten sie eine ganz normale Familie sein.

Doch ihr Vater ist Wissenschaflter. Und Fern, die ist ein ganz besonderes kleines Mädchen. Ein Mädchen, dass gerne Wachsmalstifte verspeist, einen perfekten Rüchwärtssalto beherscht und ein Lachen hat, wie eine Säge.

Und sie verschwindet. Jahre danach erzählt Rosemary ihre Geschichte. Den erzählen, das war das Einzige, was Fern niemals konnte.

(Rechte am Buchcover liegen beim Manhatten Verlag)

 

Die ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham

Die Ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham (c) C. BertelsmannAls die 17-jährige Katie einen Anruf erhält, durch den sie erfährt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr einziehen wird, nimmt ihr Leben eine dramatische Wednung. Die Mutter, Caroline, hat widerwillig zugestimmt. Sie hatte schon viele Jahre keinen Kontakt mehr zu Mary und ist eigentlich überhaupt nicht gut auf sie zu sprechen. Nun muss Katie mit der ihr Fremden Großmutter das Zimmer teilen. Doch sie fängt an, sich für ihre Geschichte zu interessieren. Denn Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist allerdings nicht einfach, weil Mary krank ist – sie leidet an Alzheimer. Aber Katie erkennt bald eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen sich und Mary – beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück.

Dieses, wie ich finde sehr interessant klingende Buch, das ebenfalls schon auf meiner Wunschliste steht, hat uns die liebe Sahra von Sarasuperwomen empfohlen.

(Rechte am Buchcover liegen beim C. Bertelsmann Verlag)

 

Der Flügelschlag des Glücks von Lisa Jewell

Von meiner Namens-Vetterin, Franzi, von AefKaeys World of Books, wurde diese Der Flügelschlag des Glücks von Lisa Jewell (c) LimesGeschichte zu den Buchtipps zum Tag der Familie hinzugefügt. Klingt sehr geheimnisvoll und nach einem Wunschlistenkandidaten.

Es geht um ein Haus und eine Familie und ein tragisches Geheimnis. Die vier Bird-Geschwister verbringen in einem gemütlichen Cottage in England eine idylische Kindheit. Sie ist geprägt von Wärme und Harmonie. Bis zu einem schrecklichen Osterwochenende, nachdem nichts mehr wie zuvor ist.

Langsam vergehen die Jahre, bald scheint es, als wären sie niemals eine Familie gewesen. Bis die in alle Himmelsrichtungen zerstreuten Birds eine Nachricht erreicht. Diese veranlasst sie, in das Haus ihrer Kindheit zurückzukehren. Denn endlich sollen sie die Wahrheit über das erfahren, was an jenem Osterfest wirklich geschah.

(Rechte am Buchcover liegen beim Limes Verlag)

 

Die Buddenbrooks von Thomas Mann

Buddenbrooks von Thomas Mann (c) FischerEinen Klassiker unter den Familiengeschichten steuert die liebe Tati von Bücherquatsch bei – Die Buddenbrooks, wer kennt sie nicht oder hat nicht wenigstens schon mal was von ihnen gehört. Für die, die eine Auffrischung brauchen, hier natürlich dennoch die Infos – die Rechte an daran liegen beim Fischer Verlag (ich habe hier mal den Text von Fischer genommen):

»Es ist eine hervorragende Arbeit, redlich, positiv und reich«, urteilte S. Fischers Lektor Moritz Heimann nach der Lektüre des Manuskripts über Thomas Manns ersten Roman, seinen wohl am meisten gelesenen, am meisten verbreiteten. ›Verfall einer Familie‹ – sein Untertitel scheint ihn einzureihen in eine bestimmte Gattung, aber »der Zug zum Satirischen und Grottesken«, der darin steckt, hebt ihn zugleich davon ab, gibt ihm einen eigenen Charakter, eigene Wirkung bis in die Gegenwart.
Thomas Mann erzählt nur wenig verschlüsselt die Geschichte seiner Familie und ihrer Stellung in der Vaterstadt Lübeck, soweit er sie nachvollziehen, in Einzelheiten überblicken konnte, ja sogar noch miterlebt hat. Verwandte, Honoratioren und markante Persönlichkeiten seiner Jugend werden integriert. Den meisten Raum nimmt das Leben Thomas Buddenbrooks ein, »ein modernes Heldenleben«; sein Sohn Hanno wird einen langen Strich unter die Genealogie der Familie setzen und sich rechtfertigen mit den Worten: »Ich glaubte … ich glaubte … es käme nichts mehr …«
In denmehr als hundert Jahren seit seinem ersten Erscheinen hat der Roman unzählige Menschen in seinen Bann gezogen und hat bis heute nichts an Charme und Aktualität eingebüßt.

(Rechte am Buchcover liegen beim Fischer Verlag)

 

Die Clifton Saga von Jeffrey Archer

Das Spiel der Zeit. Clifton Saga Band eins von Jeffrey Archer (c) HeyneGleich eine ganze Saga aus mehreren Bänden empfiehlt uns die liebe Nelly von Nellys Leseecke. In der Reihe geht es um das Schicksal zweier Familien und eine verbrogene Wahrheit.

Band eins ist “Das Spiel der Zeit”. Hier befinden wir uns im Jahr 1930 in England. Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol auf. Seine Mutter Maisie schlägt sich mit harter Arbeit durch. Sein Vater ist tot. Angeblich ist er im Krieg gefallen, doch es ranken sich einige Geheimnisse um seinen Tod. Als Harry ein Stipendium für eine Eliteschule erhält, nimmt sein Leben eine Wendung. Er landet in der Welt der Reichen. Dort lernt er Giles Barrington und seine Schwester Emma kennen. Die beiden sind die Erben einer Schifffahrts-Dynastie. Er verliebt sich in Emma, doch ahnt nicht, dass die Schicksale ihrer beiden Familien auf eine tragische Weise verbunden sind.

Band zwei heißt “Das Vermächtnis des Vaters” und Band drei “Erbe und Schicksal”. Hier verlinke ich euch mal nur die Rezensionen von Nelly und verrate nichts zum Inhalt. Ich finde es immer besser, wenn ich noch nichts zu weiteren Bänden weiß, bevor ich nich das erste Buch gelesen habe.

(Rechte am Buchcover liegen beim Heyne Verlag)

Von der lieben Maraike von Herzpotenzial habe ich gleich mehrere Buchtipps passend zum Thema Familie.

Der leuchtend blaue Faden von Anne Tyler

Der leuchtend blaue Faden von Anne Tyler ist ein präziseDer leuchtend blaue Faden von Anne Tyler (c) Kein & Abers Familienportrait.

Denny sorgt mal wieder für Aufruhr. Mit einem kurzen Anruf bei seinen Eltern – “ich bin schwul” – murmelt er in den Hörer, legt gleich wieder auf und ist nicht mehr erreichbar. Die Eltern – vollkommen ratlos. Was ist zu tun, müssen sie seine drei Geschwister informieren? Doch bald darauf verkündet Denny, das er demnächst Vater wird und heiratet.

Ann Tyler zeichnet die Figuren mit Witz und sehr berührend, nahe am Leben. Jeder soll sich in diesem Familienleben wiedererkennen können.

Ich bin auf jeden Fall neugierig und ihr? Auch Mareike unterstütz diese Aussage – genau so sind Familiengeschichten richtig und greifbar.

(Rechte am Buchcover liegen beim Kei und Aber Verlag)

 

Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Summer

Eine Therapie für Aristoteles von Melanie Summer (c) DumontAristotels Thibodeau, auch “Aris” genannt, ist zwölfeinhalb Jahr alt und kein Junge. Ja, sie ist zu Höherem berufen. Doch leider steckt sie seit dem Tod des Vater in einer uninteressanten Kleinstadt fest. Hier muss sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern. Und um ihren Job als Ko-Erzieherin ihres kleinen Bruders Max. Für dessen Therapie geht das gesamte Geld der Familie drauf.

Doch Aris hat einen Plan. Mithilfe eines Ratgebers “Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen”, den sie von ihrer Mutter als Therapieersatz bekam, will sie einen Bestseller schreiben. Der Inhalt: Eine charmante dysfunktionale Familie. Wenn doch nur ihre Mutter die Finger vom Onlinedating lassen würde. Dann würde sie endlich erkennen, dass der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin der perfekte Mann für sie ist. So hätte Aris zumindest schon mal die romantische Seite ihres Plots in der Tasche und im echten Leben einen Vater.

Doch ein Unfall enthüllt einen eher düsteren Teil der Thibodeau-Familiengeschichte und Aris muss einsehen, dass manches im leben, ebenso wie in der großen Literatur, eben nicht läuft, wie geplant. Mareike sagt zu diesem Buch, das Aris Welt laut und bunt und schrill ist, dass sie aber dennoch berührt. Mehr dazu erfahrt ihr in ihrer Rezension.

(Rechte am Buchcover liegen beim Dumont Verlag)

 

Das Geisterhaus von Isabel Allende

Isabel Allende ist Das Geisterhaus von Isabel Allende (c) Suhrkampdie Nichte des 1973 bei einem Militärputsch ermordeten Präsidenten Salvador Allende. Das Geisterhaus war damals ihr Erstlingswerk in dem sie Vergangenheitsbewältigung betreibt. Aus dem venezolanischen Exil heraus, mit fast einem Jahrzehnt Abstand, hat Isabel Allende anhand einer Familie aus der chilenischen Oberschicht den Weg nachgezeichnet, den Chile gegangen ist.

Hat damals nicht alles noch so harmlos begonnen, in der heilen Welt zu Beginn des Jahrhunderts? Nichts, außer ab und an ein Erdbeben, hat die angesehene Familie del Valle bewegt. Naja, vielleicht noch private Ereignisse, wie die Ankufnt des rätselhaften Riesenhundes Barrabas oder auch der mißglückte Versuch des Onkels Marco, mit einem selbstgebastelten Flugzüg die Anden zu überqueren. Oder die etwas beunruhigenden aber vertuschten übernatürlichen Fähigkeiten der jüngsten Tochter Clara, unter deren Blick sich manchmal ein Salzfaß wie von selbst unter den Eßtisch  bewegt.

Nívea, ihre Mutter, ist engagierte Frauenrechtlerin. Gemeinsam mit anderen Damen der feinen Gesellschaft kettet sie sich eines Tages an den Gittern des Kongresses an, um das Stimmrecht für Frauen durchzusetzten. Doch das ruft mehr Spott als Unruhe hervor.

(Rechte am Buchcover liegen beim Suhrkamp Verlag)

 

Die Frauen von La Principal von Lluíse Llach

Die EnDie Frauen von La Principal von LLuis Llach (c) Suhrkamptscheidung ist längst gefallen, das ist Maria klar. Der Vater geht gemeinsam mit ihren vier Brüdern nach Barcelona. Sie muss bleiben. Sie ist die einzige Tochter und soll das verwalten, was nach dem Sommer von 1893 noch vom Weingut La Principal übrig ist. Das ist für sie die Enttäuschung ihres Lebens. Für alle anderen im Dorf ist es der Beginn einer neuen Zeit. Denn Maria findet einen Weg mit Mut und noch mehr Eigensinn La Principal in das Anwesen von damals zu verwandeln und sich selbst in die mächtigste Frau ihrer Heimat, die ein Leben lang bewundert aber auch beneidet wird.

Doch am Vorabend des Spanischen Bürgerkrieges findet man eine Leiche und Marias Vermächtnis an ihre Tochter wird zu einer gefährlichen Bürde.

Llach hat einen Roman mit Wärme erschaffen. Ein Roman über die Kraft der Heimat. Eine Geschichte von Müttern, Töchtern und Schwestern, die um ihr Glück kämpen.

(Rechte am Buchcover liegen beim Suhrkamp Verlag)

 

180 Grad Meer von Sarah Kutter

180 Grad Meer von Sarah Kuttner (c) Fischer180 Grad Meer von Sarah Kuttner ist ein tragikomische Raod-Novel. Er behandelt das komplizierte Verhältnis zu den eigenen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können.

Jule ist mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen, nachdem ihr Vater die Familie verlassen hat. Als sie erwachsen ist, hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur irgendwie erträgt – ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe der Mutter. Den Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Bald beginnt auch ihre Beziehung zu bröckeln. Gemeinsam mit ihren Bruder flieht sich nach England um Ruhe und Anonymität zu finden. Doch dort trifft sie ausgerechnet auf ihren Vater, der im Sterben liet.

Zaghaft beginnt sie einen letzten Versuch, sich ihm anzunähern. Dem Mann, von dem sie sich ein Leben lang im Stich gelassen gefühlt hat.

(Rechte am Buchcover liegen beim Fischer Verlag)

Und auch ich habe natürlich noch ein paar eigene Buchtipps zum Tag der Familie beizusteuern:

Die Glücklichen von Kristine Bilkau

Die Glücklichen von Kristine Bilkau (c) LuchterhandIch kann es nur immer wieder empfehlen, so gut fand ich es. Es geht um Isabell und Georg. Sie sind ein glückliches Paar. Sie ist Cellistin, er arbeitet als Journalist. Abends beim Spazieren gehen schauen sie gerne in die erleuchteten Fenster anderer Wohnungen und Häuser. Dort sehen sie Dinge, die ihnen ein wohliges Gefühl geben – Dinge, die von einem normalen, behütetem Leben zeugen.

Doch das Gefühl verliert sich. Eines Tages ist das Haus mit einem Gerüst verbaut, bald hängt ein Kronleuchter im Treppenhaus, im Briefkasten liegt die Mieterhöhung. George verliert den Job, Isabells Hände zittern beim Spielen. Sie müssen sich in ein neues Leben fügen, das Isabell so gut es geht ignoieren und herauszögern will. Und beide laufen Gefahr, sich zu verlieren. (Meine Rezension zu Die Glücklichen).

(Rechte am Buchcover liegen beim Luchterhand Verlag)

 

Die andere Seite des Himmels von Jeanette Walls

Die andere Seite des Himmels von Jeanette Walls (c) Diana VerlagEbenfalls sehr zu empfehlen ist die Geschichte der beiden Schwestern Bean und Liz. Bean ist 12 Jahre alt. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Liz ist sie oft auf sich alleine gestellt. Das stört sie aber nicht, denn sie können gut auf sich selber aufpassen. Ihre Mutter hat nur Platz für ihre Träume, keine Zeit für ihre Töchter, das war schon immer so.

Deshalb wundern sich die beiden auch erst nicht, als sie nach einem Streit die Flucht ergreift. Dass sie dann allerdings wochenlang verschwindet, ist neu. Kurzerhand schlagen sich die beiden quer durch Amerika von Kalifornien bis Virigna, um bei ihrem Onkel unter zu kommen. Endlich lernen sie so ihre Familie kennen. Doch als sie sich gerade wie zu Hause fühlen, taucht ihre Mutter wieder auf. (Meine Rezension zu die andere Seite des Himmels)

(Rechte am Buchcover liegen beim Diana Verlag)

 

Das Siegel der Tage von Isabel Allende

Auch ich habe ein Buch von Allende zu empfehlen. Das Siegel der Tage knüpft an ihr Das Siegel der Tage von Isabell Allende (c) SuhrkampBuch “Paula” an. Ich hatte dieses aber vorher nicht gelesen und kam dennoch zurecht. Allende schreibt das Buch wie einen Brief, der an ihre verstorbene Tochter Paula gerichtet ist. Es ist eine ergreifende und ehrliche Geschichte ihrer Familie. Die Lebensgeschichte einer bemerkenswerten Familie mit einzigartigen Freunde, die mich berührte. (Meine Rezension zu Das Siegel der Tage)

Zitate von der Webseite von Suhrkamp:

Mit Wärme, Humor und ihrem handfesten Sinn dafür, wie sich dem Leben in all seinen Formen begegnen läßt, erzählt Isabel Allende in Das Siegel der Tage von den schwierigen Zeiten nach dem Verlust ihrer Tochter Paula und von den erfüllten Tagen im Zentrum einer überaus farbigen Großfamilie.

(Rechte am Buchcover liegen beim Suhrkamp Verlag)

Na, ist etwas für euch da bei? Habt ihr schon eines der Bücher rund um die Familie gelesen? Oder habt ihr gar noch andere Buchtipps für uns? Wenn ja, freue ich mich über einen Kommentar.

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