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Darf ich bitten – Franziska Franke im Interview

von Franzi S.
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Und wir starten mit Interview Nummer vier unserer Aktion. Es ist wirklich toll, wie die Aktion läuft und gestartet ist und ich freue mich sehr Teil dieses Projektes zu sein.

Franziska Franke im Interview

Bei mir geht es heute weiter mit Franziska Franke. Geboren wurde sie in Leipzig und studierte an den Universitäten Mainz und Frankfurt Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Kunstpädagogik. Seit 2009 erwekt sie den berühmten Meisterdedektiv Sherlock Holmes mit neuen Abenteuer wieder zum Leben. Sie schreibt neben den Sherlock Büchern auch historische Roman. 2011 erschien ihr Römerroman „Der Tod des Jucundus“. Bisherige Veröffentlichungen sind:

  • Sherlock Holmes und die Büste der Primavara, KBV-Verlag 2009
  • Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers, KBV-Verlag 2010
  • Der Tod des Jucundus, Leinpfad-Verlag 2011
  • Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris, KBV-Verlag 2011
  • Sherlock Holmes und der Fluch des Grünen Diamanten, KBV-Verlag 2012
  • Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen, KBV-Verlag 2013

franziskafrankeIhm Rahmen der Aktion Darf ich bitten hatte ich die Ehre, Franziska Franke zu Interviewen:

Hallo Franziska, vielen Dank, dass du bei unserer Aktion dabei bist. Erzähl doch erst mal etwas über dicht. Wer bist du, wo lebst du, was sind deine Hobbies?

Ich bin Kunsthistorikerin und wohne in Mainz. Meine Hobbys sind klassische Musik, vor allem Opern, Kochen und gutes Essen und Fotografieren. Da der Besuch von Gemäldegalerien und Museen für mich meist mir „Arbeit“ verbunden ist, besuche ich in meiner Freizeit lieber Parks, botanische Gärten und Zoos als Museen.

Was machst du neben dem Schreiben?

Beruflich führe ich Gästegruppen im Mainzer Dom und biete Führungen in Ausstellungen an. Aber mittlerweile verbringe ich mehr Zeit mit dem Schreiben.

Wenn du als Kind gefragt wurdest, was du mal werden willst, was hast du geantwortet?

In einem Schulaufsatz in der vierten Klasse habe ich Lehrer und Eltern mit dem Traumberuf „Seeräuber“ entsetzt. Leider ist nichts daraus geworden. Ernsthafte Gedanken über meinen zukünftigen Beruf habe ich mir erst kurz vor dem Abitur gemacht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon immer viel gelesen und verspürte irgendwann den Wunsch, selbst Geschichten zu erfinden. Daher habe ich mich zu meinem ersten Roman entschlossen.

Was war das erste Buch, dass du selbst gelesen hast?

Oh je, das war ein Buch über einen Koala-Bär, Titel und Namen habe ich vergessen, aber der Bär hat irgendwann „Äcks, Bäcks, Pfui“ gesagt und das blieb mir unvergesslich.

Was ist für dich der perfekte Tag?

Der perfekte Tag ist ein Urlaubstag in Italien ohne Einkaufen, ohne Telefon, ohne Nachrichten. Oder ein schöner Ausflug ins Grüne mit meinem Mann und einem guten Mittagessen mit passendem Wein.

Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause an meinem Computer, am besten morgens direkt nach dem Aufstehen.

Wer oder was inspiriert dich?

Bei historischen Stoffen lasse ich mich gern von alten Fotografien und Gemälden inspirieren. Zu meinem in der Römerzeit spielendem Roman „Der Tod des Jucundus“ hat mich ein Grabstein im Landesmuseum Mainz mit folgender Inschrift angeregt.

Wanderer, der du vorbeikommst, halte inne, der du dies liest,
und siehe, wie unwürdig dahingerafft ich eitle Klage erhebe.
Leben konnte ich nicht länger als 30 Jahre.
Dann nahm mir ein Sklave das Leben
und er selbst stürzte sich kopfüber in den Strom.
Ihm raubte der Main, was er seinem Herren entrissen.

Also im Klartext: der 30-jährige Jucundus wurde von seinem Sklaven erstochen, der sich daraufhin im Main ertränkt. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für eine Kriminalbuch-Autorin.

Du schreibst Sherlock Holmes Bücher. Wie fühlt es sich an, quasi in die Fußstapfen von Arthur Conan Doyle zu treten?

Ich berichte über die Jahre, in denen Sherlock Holmes sich unter falschem Namen im Ausland aufhält, weshalb ich ihm einen neuen Chronisten zur Seite gestellt habe, den englischen Buchhändler David Tristram. Er schreibt anders als Doktor Watson und interessiert sich auch für andere Dinge, zum Beispiel für Architektur und Skulpturen.

Wie kamst du dazu, Sherlock Holmes Geschichten zu schreiben? Warst du schon immer Fan von Sherlock?

Gerade als Jungendliche habe ich alle Sherlock-Holmes-Erzählungen verschlungen, deren ich habhaftig werden konnte. Erst viel später bin ich durch die ausgezeichnete Granada-Fernsehserie mit Jeremy Brett wieder auf Sherlock-Holmes gestoßen. Als er in der Episode „Das leere Haus“ berichtet, er sei nach seiner Flucht vor Professor Moriartys Schergen in Florenz untergetaucht, hat diese Bemerkung meine Phantasie angeregt, was im Endeffekt die Keimzelle zu meinem Roman „SH und die Büste der Primavera“ war. Ich habe eine ausgesprochene Vorliebe für England und für Italien, was sich bei dem Stoff verbinden ließ.

Wie schaffst du es, nach all den Geschichten, die es bereits rund um Sherlock Holmes gibt, noch neue Ideen zu finden?

Allein die Schauplätze Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland führten zu ganz anderen Geschichten, die so in Großbritannien nicht möglich wären.

Und zum Schluss: Gibt es schon ein neues Projekt und wenn ja, magst du uns noch etwas darüber erzählen?

Mein neuestes Projekt wird nicht mehr lang ein Projekt bleiben: Anfang August erscheint mein Roman „Sherlock Holmes und der Ritter von Malta“.

Vielen Dank für dieses tolle Interview Franziska und auch danke, dass du zu unserem Gewinnspiel eines deiner Bücher dazu steuerst.

Buchvorstellung

Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen von Franziska Frankge - KBV

Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen von Franziska Frankge – KBV

Das im Moment noch aktuelle Buch „Sherlock Holmes und das Ungeheur von Ulmen“ habe ich erst vor kurzem gelesen und rezensiert und es hat mir wirklich gut gefallen. Hier noch mal eine kleine Vorstellung:

Verlag: KBV Verlagsgesellschaft, Erscheinungsjahr: 2013, Seiten, 284, Format: Taschenbuch/Paperback

Klappentext:

Doktor Peeters aus Trier, ein früherer Klient des Meisterdetektivs, sendet Sherlock Holmes den Brief eines Studienkollegen weiter: Einer alten Legende nach muss immer dann, wenn im beschaulichen Eifeldörfchen Ulmen ein schreckliches Fischungeheuer aus den Fluten des Maars auftaucht, ein Mensch sein Leben lassen. So schreibt der Dorfschullehrer Herbert Becher seinem Freund und schwört Stein und Bein, das Untier leibhaftig gesehen zu haben.
Holmes fühlt sich naturgemäß von solcherlei Geheimnissen geradezu magisch angezogen, und so tritt er mit seinem Freund David Tristram die beschwerliche Reise in das karge Mittelgebirge an, um der Sache auf den Grund zu gehen.
In Ulmen angekommen müssen die beiden feststellen, dass der Lehrer Becher kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Holmes, der nicht an die Unfallversion des örtlichen Gendarmen glaubt, wendet sich daraufhin an einen Freund des Verstorbenen, den zwielichtigen Apotheker Steinmetz, dessen Ehefrau das Seeungeheuer ebenfalls gesehen haben will. Als Holmes im Haus des Verstorbenen die Adresse eines Antiquitätenhändlers in Trier findet, stattet er der altehrwürdigen Stadt an der Mosel einen Besuch ab.
Nachdem im Dorf ein weiterer Mann eines gewaltsamen Todes stirbt, besteht für den Detektiv keinerlei Zweifel mehr daran, dass es sich um kaltblütigen Mord handelt.

Gewinnen

Ihr habt die Chance das spannende Sherlock Abenteur „Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris“ zu gewinnen.

Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris von Franziska Franke - Kbv Verlag

Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris von Franziska Franke – Kbv Verlag

Klappentext:

Der englische Buchhändler David Tristram besucht seinen Freund Sherlock Holmes im südfranzösischen Montpellier, wo dieser abseits der Großstadthektik seinen chemischen Experimenten nachgeht. Gemeinsam statten sie einem Antiquariat in Nîmes einen Besuch ab. Dort ist Holmes nämlich keine geringere Lektüre als das Tagebuch seiner Großmutter angeboten worden. Doch der Besitzer des Manuskrips, ein Anwalt, erscheint nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, und am folgenden Tag müssen sie der Zeitung entnehmen, dass der Anwalt in Paris ermordet aufgefunden worden ist. Holmes und Tristram reisen daraufhin in die Hauptstadt, finden aber keine Spur des Tagebuchs im Nachlass des Mordopfers. Im Rahmen seiner Recherche findet Holmes heraus, dass die Aufzeichnungen seiner Verwandten Hinweise auf einen geheimnisvollen Schatz enthalten, den Marie Antoinette dereinst vor ihrer Inhaftierung und ihrer Hinrichtung auf der Guillotine verstecken konnte. Aber nicht nur Sherlock Holmes brennend an dem alten Manuskript interessiert, und das macht seine Suche so gefährlich …

Und was ihr dafür tun müsst? Einfach in einem Kommentar kurz sagen, was das erste Buch war, dass ihr gelesen habt oder das erste, was euch noch in Erinnerung ist und in den Lostopf springen. Zeit habt ihr bis zum 25.7.2014. Am 26 lose ich dann fair aus und verkünde die/den glückliche/n Gewinner/in.

Viel Erfolg und ich hoffe ihr hattet Spass mit dem Interview.

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🙂
Interessantes Interview! Das mit dem Koala finde ich besonders cool. Solche Sachen bleiben halt in Erinnerung!

So, das erste Buch, welches ich gelesen habe (BEWUSST Gelesen habe) war der erste Harry Potter Band.
Ich hatte die ersten beiden Bände (damals waren nur diese beiden veröffentlicht) zu meinem 13ten. Geburtstag bekommen und dachte erst: Ernsthaft?
Doch die Geschichte ließ mich nicht los und damit war meine „Abibliophobie“ geboren
(=Abibliophobie (lat. abibliophobia): die (panische) Angst, dass einem (vor allem auf Reisen) der Lesestoff ausgehen könnte)

🙂

Ja, die Sherlock Holmes-Romane von Franziska sind toll 🙂 Ich habe sie schon alle, sonst würde ich natürlich in den Lostopf hüpfen wollen 🙂
Den Band mit Ulmen muss ich unbedingt noch lesen, der subbt bei mir gerade rum 🙂
Liebe Grüße,
Sandra

Robby

Sehr schönes Interview 🙂 Hat Spaß gemacht zu lesen 🙂 Ich würd auch gern mein Los in die Trommel werfen. Joar mein 1. Buch welches ich freiwillig gelesen habe war korioser Weise „Der Hund von Baskerville“ von Arthur Conan Doyle^^ Das war ein Geschenk der Oma meines Bruders (leider verstorben :'( ) und das war mein 1. Besuch bei ihr. Wir waren so in Ihrem Wohnzimler und dort waren auch sehr viele Bücher auch ältere und grade da stach mir beim überfliegen des Regals der unscheinbare braune Stoffrücken auf, auf dem in Gold geschrieben Sherlock Holmes stand. Sie sagte nimms… Weiterlesen »

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Katja

Tolles Interview – vielen Dank dafür 🙂

Das erste Buch, das ich bewusst gelesen habe?
„Nesthäkchen und ihre Puppen“ von Else Ury – noch heute eines meiner Lieblingskinderbücher und eines, dass ich meiner Tochter auf jeden Fall vorlesen werde.

Mein erstes selbst gelesenes Buch hieß „Die ABC-Mädchen“. Später habe ich wie Franziska Franke die Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten verschlungen und ich bin bis heute ein großer Fan geblieben.

Liebe Grüße,
die Tintenelfe Mona

Schnuffelchen

Das erste Buch das ich bewusst gelesen oder besser verchslungen habe, war „Die Reise nach Sundevit“ von Benno Pludra. Das muß im Sommer 1987 gewesen sein. Damals hatte ich es aus der Bibliothek ausgeliehen, inzwischen habe ich ein eigenes Exemplar, das mir lieb und teuer ist.

Liebe Grüße
Kathleen

Das kenne ich auch, Kathleen. Ich glaube, das haben wir in der Schule gelesen. 🙂

Hallo,

danke für das tolle Interview.

Ich musste wirklich sehr lange überlegen, was mein erstes selbst gelesenes Buch war. Wahrscheinlich war es eines der Reihe “ Fünf Freunde“.

Liebe Grüße

Janine

An das erste Buch kann ich mich nicht erinnern. Es gibt aber ein Buch, dass mich begleitet und zu dem ich immer wieder greife. Das ist hermann Hesses „siddhartha“.

Karin

Haha.. ich weiß es noch ganz genau – mein erstes Buch – „Üxe der Fischstäbchen Troll“ (Ursel Scheffler) – hat mir damals gut gefallen. Kann ich jedem Kind empfehlen 😀

Das allerserste? Ich kann mich da an „Die kleine Raupe Nimmersatt“ erinnern 🙂 Das konnte cih sogar auswenid und hab das dann meiner Mama „vorgelesen“ hihiihi
LG Anja aka iceslez von Librovision

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