Bücherkultur Challenge Rund ums Lesen

Leserunde zu Farenheit 451 #Bücherkultur

16. Januar 2016

BuecherkulturchallengeHallo ihr Lieben,

heute startet im Rahmen unserer Bücherkulturchallenge die Leserunde zu Farenheit 451 von Ray Bradbury aus dem Jahr 1953. Also ein Buch unserer Gegenwartsliteratur-Liste.

Mitmachen dürfen natürlich alle, auch wenn ihr nicht bei unserer Challenge mitmacht. Wir wollen gemütlich gemeinsam lesen, jeder in seinem Tempo und uns dann unter den Abschnitten zu dem Buch austauschen.

Wenn ihr dabei sein wollt, lasst doch kurz einen Kommentar da :). Ihr könnt jederzeit noch einsteigen!

Da das Buch von sich aus schon in drei Teile aufgeteilt ist, werden wir uns an diese Einteilung halten. So ist es auch egal, wer welche Ausgabe des Buches hat, die drei Abschnitte sollten ja überall gleich sein.

Teilnehmer:

Hadassa

Silvia

Ich

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14 Kommentare

  • Reply Silvia 4. Januar 2016 at 15:39

    Ich mache mit!

  • Reply hadassa 5. Januar 2016 at 13:11

    Ich werde auch mitlesen, wollte ich eh schon lange und das dann gleich als Einstieg in die Challenge nehmen. Meine Challenge-Seiten sind noch in Arbeit, aber ich melde mich dann.

    LG,
    Hadassa

    • Reply Franzi S. 5. Januar 2016 at 13:34

      Super, bin schon sehr gespannt auf das Buch :). Und klar, kannst sie jederzeit nachreichen :)

  • Reply Franzi S. 11. Januar 2016 at 21:32

    Austausch Erster Teil

    • Reply Silvia 18. Januar 2016 at 13:15

      Dann wage ich mich mal an den Anfang.
      Vor dem ersten Teil ist in meiner Ausgabe eine „neue Einleitung“ des Autors von 2003. Das ist schon mal sehr ausflussreich und beschreibt die Entstehung des Romans und auch einige Dinge, die Bradbury anders machen würde, wenn er neu anfangen würde.
      Inhaltlich führt uns der erste Teil in diese fiktive (?)Gesellschaft ein. Eine Gesellschaft, in der Phantasie und Individualität unterdrückt wird.
      Die Feuerwehr, die bei uns ja zu den letzten wirklichen Helden zählt, ist nicht mehr dazu da um Brände zu löschen. Das ist aufgrund feuerfester Überzüge über alles nicht mehr nötig. Die Feuerwehr hat jetzt zur Aufgabe Brände zu legen und zwar an Büchern. Sie zögern auch nicht mal einen Menschen mit zu verbrennen, wenn er sich von seinem verbotenen Besitz nicht lösen kann.
      Die Feuerwehrleute sind immer noch gut angesehen in der Gesellschaft, aber aus total perversen Gründen.
      Eine Welt ohne Phantasie, Geschichten, Sachbüchern. Unvorstellbar! Und nicht nur das. auch Werte wie Familie, Beziehung, Freundschaft scheinen nichts mehr zu zählen. Das alles wird durch riesige Fernsehwände im Wohnzimmer ersetzt. Dort wird inhaltslose Unterhaltung für alle geboten. Niemand muss sein Haus verlassen, nur zum Arbeiten.
      Kranke werden nicht gepflegt, sondern repariert. Ein Selbstmord? Kein Problem. Entweder sie schafft es, oder halt nicht. Da denkt man nicht groß drüber nach. Auch sowas wie Spaziergänge sind nicht üblich. Kleine Plaudereien: wozu? Junge Menschen haben Spaß daran sich gegenseitig tot zu fahren. Das ist in Ordnung. Hauptsache sie sind gut versichert.
      Auch Montag ist sehr gut integriert. Er ist ein guter Feuerwehrmann und Spaß daran, Brände zu legen. Es gibt ihm Macht.
      Bis ihm jemand einen anderen Weg zu leben zeigt. Und das nur durch kleine Begegnungen und Gespräche. Eine junge Frau, die neu in der Nachbarschaft ist und Montag oft begegnet. Sie freunden sich an. Sie rührt etwas in ihm an. Er fängt an zu reflektieren.
      Am Ende des Teils wird klar, dass Montag schon vorher Zweifel gehabt haben muss. Denn einige Bücher haben schon Zugang zu seinem Haus gefunden.
      Da er plötzlich alle Sicherheit fahren lässt, scheint er auch eine gewisse Todessehnsucht zu haben.
      Diesen „Umschwung“ kann ich nicht ganz nachvollziehen. Das hätte für mich deutlicher begründet sein müssen. Was meint ihr?

      • Reply Franzi S. 18. Januar 2016 at 20:17

        Huhu, so ich schaffs heute auch mal. Ich find diese totalitäre, fiktive Situation auch total krass, mein Buchherz hat so geschmerz und noch erschreckender, dass Bradbury es geschafft hat damals so viel Wahrheit, wenn man sich mal heute umschaut, mit reingebracht hatte. Welche Ausgabe hattest du denn genau? Hab auch ein Vorwort, habs nur überflogen, aber dann les ich evlt noch mal genauer, falls wir dir gleiche haben :). Ich fand den Umschwung auch sehr plötzlich, das ging so schnell, nicht ganz so schlüssig nachvollziehbar. Andererseites, vielleicht brodelte es ja wikrlich schon ewig in die Richtung in ihme, und er hat nur jemanden wie Clarisse gebraucht, um das ans Tageslicht zu befördern. Evtl. hat Clarisse, die ja scheinbar eine sehr ausgeprägte Menschenkenntniss hat, in schon länger beobachtet und gemerkt, das er einen Hang dazu hat, irgendwann auszubrechen aus diesen Regeln und hat in deshalb absichtlich abgepasst.

        • Reply Silvia 22. Januar 2016 at 9:15

          Ich habe ein Diogenes-TB. Das Vorwort ist von 2003.
          Es brodelte sich vorher schon in Montag, sonst hätte er nicht schon vorher Bücher versteckt.
          Ein Buch über Clarisse wäre sicher auch interessant gewesen.

          • Franzi S. 22. Januar 2016 at 9:59

            Oh ja, das stimmt, das wäre auch sehr toll gewesen!

  • Reply Franzi S. 11. Januar 2016 at 21:32

    Austausch Zweiter Teil

    • Reply Silvia 22. Januar 2016 at 9:20

      Der „Aktion-Teil“ des Buches. Sehr interessant finde ich die Figur des ehemaligen Professors, der auch viel technische Kenntnisse zu haben scheint.
      Den Konflikt in seinem Inneren finde ich mit wenigen Worten gut dargestellt. Der Drang etwas zu verändern, die Angst davor deswegen zu sterben.
      Auch würde wahrscheinlich in so einem Regime mein Leben wählen . Aber ich hoffe, ich muss es nie herausfinden.
      Montag benimmt sich sehr unvorsichtig, alles muss jetzt aber wohl aus ihm heraus. Und er scheint den Tod als Konsequenz zu akzeptieren . Schöner Gegensatz zum Professor.
      Was glaubt ihr, warum Montag Montag heißt?

      • Reply Franzi S. 22. Januar 2016 at 10:03

        Fand den Professor auch super und kann das auch sehr verstehen, ich denke, ich würd ebenfalls mein Leben wählen. Hoffen wir, das wir so etwas nie herausfinden müssen. Montag hat mir auch etwas zu überstürtz und kopflos gehandelt, aber fand es auch schön, das er so einen Gegensatz zum Professer bildetet. Gute Frage, hm vielleicht wegen Montag -neue Woche - Neuanfang oder sowas, was denkst du?

  • Reply Franzi S. 11. Januar 2016 at 21:32

    Austausch Dritter Teil

  • Reply Franzi S. 11. Januar 2016 at 21:33

    Sonstiges und Anmeldung

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