Browsing Tag

Interview

Darf ich bitten

Darf ich bitten: Jasmin De

27. Januar 2015

darf-ich-bittenHuhu ihr Lieben. Ja, eigentlich ist es um die Aktion recht still geworden, weil das Ende auch für Ende Dezember geplant war. Ich habe aber noch mal ein Interview für euch, mit der lieben Jasmin De. Danach wird es natürlich auch weiterhin Interviews geben, die laufen dann einfach unter Interviews, statt unter der Aktion :). Also hier nun zu meinem vorerst letzten Interview im Rahmen von Darf ich bitten. Viel Spaß dabei!

Jasmin De im Interview

Eigentlich stell ich ja hier immer die Autoren vor, aber Jasmin macht das ja auch direkt in der ersten Frage selbst :). 1994 wurde sie im Ruhrpott geboren und liebt das Malen und Schreiben, seit sie einen Stift halten kann. Rache wird kalt serviert ist ihr Debüt und zeigt, dass wirklich vile Potenzial in ihr steckt und ich bin gespannt auf weitere Bücher. Eine Website hat sie auch, dafür einfach hier entlang.

Hallo Jasmin. Vielen Dank, dass du bei „Darf ich bitten“ mitmachst. Erzähl doch erst mal etwas über dich. Wer bist du, wo lebst du und was sind deine Hobbies?

Hallo! Vielen Dank, dass ich mitmachen darf, das freut mich sehr :).

Ich heiße Jasmin De, bin zwar 20 Jahre alt, aber im Herzen immer fünf und lebe zusammen mit meinem Kater irgendwo im Nirgendwo in der Nähe von Dortmund.

Zurzeit gehe ich noch zur Schule und schon bald werde ich die Uni unsicher machen *lach*. Meine Hobbys sind ganz klar das Lesen und Schreiben (schwer zu erraten, ich weiß 😉 ), reiten, wandern, tauchen und meine Freunde in den Wahnsinn zu treiben.

Was war das erste Buch, das du selbst gelesen hast?

Uh, schwere Frage! Das weiß ich gar nicht mehr so genau, denn ich habe schon immer gerne und viel gelesen. Aber an mein erstes, selbst gekauftes Buch erinnere ich mich noch: Ich sah ein Pferd, so weiß wie eine Wolke.

Was machst du neben dem Schreiben?

Nebenbei bin ich Bücherbloggerin: DasLesesofa.Blogspot.de

Was ist für dich der perfekte Tag?

Ein Tag ohne Explosionen, Wahnsinn oder Probleme. Bei mir ist immer was los. Entweder der Irrsinn in der Schule, die Stimmen in meinem Kopf treiben mich in den Wahnsinn, oder mein Kater macht radau.

Ein perfekter Tag wäre für mich irgendwo in der Natur zu sitzen, mit einer Tasse Tee in der einen Hand und ein gutes Buch in der anderen.

Wie und wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich im Zug auf meinem Handy. Dort bin ich alleine und von nichts umgeben, was mich ablenken könnte. So kann ich mich in die Geschichte hineinfallen lassen, besonders, wenn ich dabei passende Musik zu den Szenen höre.

Hast du bestimmte Rituale beim Schreiben?

Nicht direkt – ich mag es, wenn neben mir eine gut duftende Kerze brennt, aber ein wirkliches Ritual habe ich nicht.

Was war zu erst da, die Grundidee zu Rache wird kalt serviert oder eher ein Charakter, der dann zur Geschichte führte?

Die Protagonistin Luna, eindeutig! Eines Tages, mitten aus dem Nichts, platzte sie einfach in meinem Kopf und beschloss, dass ich alles liegen und stehen lassen soll, um ihre Geschichte zu schreiben.

Erst hatte ich darüber nur gelacht, aber dann ließ sie eine Art Film in meinem Kopf platzen, wo sie im Schatten von Schiffscontainer steht, mit einer Waffe in der Hand und einem wissendem und spöttischem Grinsen auf den Lippen. Seit dem Augenblick an hat Luna mich gefesselt und daraus entstand Rache wird kalt serviert.

Haben deine Portagonisten quasi Vorbilder in der realen Welt oder sind sie komplett frei erfunden?

Alle meine Figuren sind frei erfunden. Viele Leser fragen mich, ob gewisse Personen den Figuren optisch ähneln, aber es sind oft nur gewisse Details.

Wie kamst du auf die Idee, ein so schweres und auch ernstes Thema wie die Bipolare Störung mit einzubauen? Kommt sie aus dem realen Leben?

Rache wird kalt serviert von Jasmin De

Rache wird kalt serviert beinhaltet nichts aus meinem Leben. Weder trinke, töte, noch laufe ich auf High Heels (dann würde ich mir sofort das Genick brechen). Alles ist frei erfunden und oftmals nur das Abbild von möglichen Empfindungen, aber genau weiß es nicht (wie oft töten man schon einen Menschen und dann auch noch so kaltblütig?).

In meinem Bekanntenkreis gibt es niemanden mit einer Bipolaren Störung und zu Beginn der Geschichte kannte ich diese Art von Störung noch nicht einmal. Nachdem Luna sich mir zum ersten Mal gezeigt hatte, ließ sie mich nicht mehr los. Manchmal fing sie einfach an zu sprechen, schreien oder diskutieren, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob ich gerade beschäftigt war oder wollte. Ihr Zeitgefühl war mehr als schrecklich – am meisten in den unpassendsten Momenten verlangte Luna meine Aufmerksamkeit. Nachdem sie mir einige Happen in Form von Gesprächen, Bildern oder Videos gegeben hatte, wurde ich immer neugieriger. Wer war sie? Wieso tat sie das? Gab es einen triftigen Grund? Wie hatte sie sich wohl dabei gefühlt? Welche Auswirkungen hatte das auf ihr Leben? Je mehr ich mich das Fragte, desto mehr wurde mir klar, dass ein so traumatisches Erlebnis niemanden einfach kalt lässt und Narben auf der Seele hinterlassen würde – besonders bei Luna.

Mein Wunsch ist es, Psychologie zu studieren und weil ich Herausforderungen liebe, machte ich Vergleiche mit möglichen Folgeproblemen und der Art und Weise, wie Luna sich verhielt. So kam ich auf die Bipolare Störung, ohne es wirklich gewollt zu haben :).

Wo und wie lange musstest du zu diesem Thema recherchieren, um Luna so authentisch wirken zu lassen?

Dank dem Internet nicht sehr lange. Dort lernte ich diese Störung kennen und ließ es erst einmal sacken. Es folgte ein Akzeptieren und Verstehen dieser „Krankheit“ und als ich breit war, nahm mich Luna mit und zeigte mir Stück für Stück ihre ganze Welt. Dieser Prozess dauerte über das ganze Buch hinweg an und selbst heute noch.

Gerade schreibe ich an dem zweiten Teil.

Das Wissen um Waffen und allem was dazugehört ist ja auch sehr ausgeprägt in deinem Buch. Wo hast du all diese Infos bekommen?

Auch hier sei dem Internet dank 😉 Bis auf Plastikpistolen von meinem Bruder hatte ich noch nie eine Waffe in der Hand. Luna zeigte mir ihr Baby, eine Sig Sauer und ich begann, darüber zu recherchieren, ebenso wie über die anderen Waffen. Jedes Modell, jede Art, hat einen anderen Verwendungszweck und wenn die Situation zum Beispiel eine brauchte, um ein Ziel aus weiter Entfernung zu treffen, reichte die Sig Sauer nicht aus. Es hat viel Spaß gemacht, über die Waffen nachzuforschen, denn sie sind ein Teil von Luna und somit konnte ich sie immer mehr verstehen.

Ich hoffe nur, dass ich durch die Suche nicht auf dem Schirm der Polizei oder NSA bin :s

Beeinflussen dich persönliche Erfahrungen oder Situationen beim Schreiben?

Ja. Wenn ich einen schlechten Tag hatte, färbt es sich auf den „Klang“ des Textes ab, den ich in der Zeit schreibe. Umgekehrt ist es ebenso. Wenn ich mal nicht weiß, wie ich eine Szene oder Gefühle von einer Figur beschreiben soll, blockiert mich das auch, was sich im „echten“ Leben bemerkbar macht.

Natürlich beeinflussen mich ebenso positive Gefühle oder Situationen.

Wie hat es sich angefühlt, dein Buch das erste Mal in den Händen zu halten?

*lach* Das erste Mal, als ich mein Buch in den Händen hielt, war es nicht mein Exemplar, sondern das einer Freundin, welches ich signieren sollte. Amazon war schneller als die Druckerei gewesen und ich erhielt meins erst am nächsten Tag. Das war ganz lustig, aber geplatzt vor Freude bin ich trotzdem (hatte erstmal einen Freudentanz gemacht) und stolz war ich ebenso. Doch so richtig glauben kann ich es bis heute noch nicht ganz, egal, wie viele Bücher ich von mir schon in den Händen hielt. Es scheint so surreal zu sein, wenn ein langer Traum sich nach so vielen Stolpersteinen erfüllt :).

Kannst du dir vorstellen auch mit Verlagen zu Arbeiten oder bleibst du lieber beim Selfpublishing?

Damals, als ich mit 15 meinen ersten Roman geschrieben hatte, der niemals veröffentlicht wurde, hatte ich ihn bei dutzenden Verlagen eingereicht und eine Absage nach der Nächsten erhalten. Damals wäre ich gerne in einem Verlag untergekommen, heute will ich das nicht mehr, denn beim Selfpublishing kann ich mit eigenen Augen direkt mitverfolgen, wie mein Baby entsteht und die ersten Schritte geht. Ich bin glücklich, selber meine Entscheidungen zu treffen, auch wenn es viele Aufgaben sind und eine Menge auf der Strecke bleibt.

Gibt es bereits ein neues Projekt? Und wenn ja, willst du uns noch kurz etwas darüber erzählen?

An neuen Ideen mangelt es bei mir überhaupt nicht – viel mehr fehlt mir die Zeit dazu!

Trotzdem und auch, wenn Rache wird kalt serviert eigentlich als ein abgeschlossener Roman gedacht war, habe ich mich dazu entschieden (oder wurde viel mehr von Luna und den Lesern gezwungen), einen zweiten Teil zu schreiben.

Es sind einige Jahre vergangen und Luna hat ihr Leben, soweit es geht, im Griff. Haus, Job, Sohn und Ehemann – ein geregeltes und halbwegs normales Leben. Doch das Leben macht ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung und die Vergangenheit schlägt mit voller Wucht zu. Plötzlich ist das Leben ihrer Familie in Gefahr und Leo kommt zurück, doch er ist nicht mehr der, der er einmal war.

Nach dem zweiten Teil von Rache wird kalt serviert wird ein Fantasyroman folgen, denn es so noch nie gab und dann eine knallharte, grausame und realistische Cowboy Geschichte.

Alle News zu den Geschichten oder Terminen gibt es unter Jasmin-De.Blogspot.de oder auf meiner Facebook Seite.

Ob sich etwas dazwischen schleicht bleibt offen, denn das Leben verbirgt viele Überraschungen 😉

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte! Eure Jasmin <3

[wc_divider style=“dotted“ line=“single“ margin_top=““ margin_bottom=““]

Vielen Dank, dass du dabei warst. Wirklich tolle Antworten, mir hat es viel Spaß gemacht.

Wollt ihr noch mehr Interviews lesen. Dann klickt einfach mal zur Übersichtsseite von Darf ich bitten.

Darf ich bitten

Darf ich bitten - Elvira Zeißler

27. November 2014

darf-ich-bittenHallo ihr Lieben,

heute geht es weiter mit Darf ich bitten. Die liebe Anika war fleißig und hat für uns zusammengefasst, dass bereits 39 Interviews online gegangen sind. In meinem Beitrag die ersten Termine findet ihr nun alle bisherigen Interviews von mir und von den anderen. Nun geht es aber direkt los.

Elvira Zeißler im Interview

10593062_536658803129926_4306148069064111182_nElvira wurde 1980 geboren und studierte nach dem Abitur BWL an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der Copenhagen Business School. Derzeit wohnt sie zusammen mit ihrer Familie in der Nähe von Köln und arbeitet im Personalbereich eines mittelständischen Unternehmens. Geschrieben hat sie schon in ihrer Kindheit. Damals waren es vor allem Gedichte und Kurzgeschichten. Mit 17 Jahren kam ihr dann die Idee zu ihrem Debüt „Dunkles Feuer“ und seither ist sie vom Schreibfieber gepackt. Aus ihrer Feder stammen überwiegend Fantasy und Mystery Romance Bücher für Jugendliche und Erwachsene. Ich selbst habe bisher den ersten Teil der Saga der Drachenrüstung gelesen, wie es mir gefallen hat, könnt ihr in der Rezension dazu lesen.

Hallo Elvira, erzähl doch erst mal etwas über dich. Wer bist du, wo lebst du und was sind deine Hobbies?

Hallo Franzi, aber gerne doch. Ich bin 34 Jahre alt, studierte BWLerin, verheiratet und Mutter von zwei ganz süßen kleinen Mädchen. Mit meiner Familie lebe ich im malerischen Bergischen Land in der Nähe von Köln. Seit über 15 Jahren schreibe ich Fantasy, Mystery und Romance für Jugendliche und Erwachsene und bin gerade dabei, dieses wunderschöne Hobby zu meinem Beruf aufzubauen. Zum Thema Hobbies kann ich als Mutter von zwei Kleinkindern so gut wie gar nichts mehr hinzufügen. Früher habe ich viel gelesen und ein bisschen geschrieben, nun ist es wohl andersherum 😉

Was war das erste Buch, das du selbst gelesen hast?

Daran kann ich mich, ehrlich gesagt, nicht mehr erinnern. Ich weiß nur, dass ich mich nicht lange mit Kinderbüchern aufgehalten habe. Mit etwa 8 Jahren habe ich mich mit Freude auf alles gestürzt, was die Bücherwand meiner Eltern so hergab 😉

Was machst du neben dem Schreiben?

Ich widme mich meiner Familie, mache den Haushalt und versuche ab und zu ein paar Seiten zu lesen 😉

Was ist für dich der perfekte Tag?

Eine Nacht durchschlafen, am Morgen ohne Gequengel die Große in den Kindergarten bringen, mit der Kleinen spielen, sie mittags zum Einschlafen bringen, die Zeit nutzen um ein-zwei Stunden durchzuschreiben, mit der Kleinen spielen … Und Abends mal zwei Stunden Ruhe zu haben, die ich mit meinem Mann genießen kann 😉

Was liest du selbst gerne?

Ich lese sehr gerne Fantasy (mit oder ohne Romance-Anteil), Historische Romane, ein wenig SciFi und Klassik.

Wie kamst du zum Schreiben?

Ich war 17, habe unglaublich viel gelesen und war irgendwie von vielen Büchern recht enttäuscht. Also beschloss ich, selbst einen Roman zu schreiben, den ich gerne lesen würde. Fast acht Jahre später war „Dunkles Feuer“ endlich fertig. Und mich hatte das „Schreibfieber“ gepackt, so dass ich mit dem Schreiben nicht mehr aufhören konnte und direkt mit „Feenkind“ weitergemacht habe.

Wer oder was inspiriert dich?

Die meisten Ideen entspringen einfach meiner Fantasie, ohne dass es einen bestimmten Auslöser dafür gibt. Prinzipiell finde ich aber die Natur - Wolken, Berge, Wasserfälle - sehr inspirierend und versuche so etwas immer wieder in meine Bücher einzubauen.

Wie und wo schreibst du am liebsten?

Das ist mir relativ egal. Ob in meinem Schreibzimmer, auf der Terrasse, im Wohnzimmer oder mit einem Block im Urlaub - ich brauche einfach nur etwas Ruhe. Im Augenblick schreibe ich dann, wenn meine Tochter schläft.

Wie kam es zur Idee der Drachenzahndolchbücher?

Nach „Feenkind“ wollte ich wieder sehr gern ein Fantasy-Abenteuer schreiben. Ich wollte es in einer erfunden Welt spielen lassen, gleichzeitig sollte es aber anders werden als die „Feenkind“-Reihe. Also hatte ich die Idee, einen „modernen“ Jungen in eine Fantasy-Welt zu schicken. Außerdem fand ich Drachen schon immer faszinierend. Der Rest ergab sich irgendwie von selbst 😉

Wie entstanden deine zwei Welten in der Saga der Drachenrüstung?

Die fremde Welt hat sich mit der Geschichte nach und nach entwickelt. Ich habe, als das Buch eigentlich schon fertig war, noch ein paar Szenen nachträglich eingebaut, um die Welt noch greifbarer und schlüssiger zu machen. Und ich fand es irgendwie witzig, sie aus der Sicht eines Jugendlichen zu beschreiben, der meint, aus Filmen und Computerspielen schon alles über Fantasy-Welten zu wissen 😉

Sind deine Protagonisten alle vollkommen frei erfunden oder nimmst du reale Personen als Vorbilder?

Die Figuren in meinen Büchern sind zu 90% frei erfunden. Ab und zu gibt es schon für das eine oder andere Charakter- oder Gesichtsmerkmal ein reales Vorbild, aber ich versuche die Ähnlichkeiten so gering wie möglich zu halten.

Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in der Hand halten konntest?

Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als ich die Druckvorstufe zu „Dunkles Feuer“ bekam. Ich habe den ganzen Tag wie auf Wolken geschwebt und gedacht: „Wow! Das ist tatsächlich mein Buch! Da steht mein Name drauf!“ Das Gefühl war echt unbeschreiblich.

Hast du bereits ein neues Projekt und wenn ja, kannst du uns etwas darüber erzählen?

Ich habe ein neues Projekt, das ich im Januar beginnen werde. Es wird in Richtung leichtere Romantic Fantasy gehen, da ich mal wieder ein neues Subgenre für mich ausprobieren möchte. Und ich bin schon selbst sehr gespannt, wie es wird und wie es meinen Lesern gefällt.


Buchvorstellung

Da ist zum einen die Saga der Drachenrüstung mit Drachenzahndolch als Teil eins, Die Rückkehr der Drachen als Teil zwei und Der Schwur des Drachen als Teil drei.

Ebenso schrieb sie die Feekindbücher - Die See des Abschieds und Im Reich der Feen.

Außerdem gibt es noch die Romantic Mystery Bücher Herzensglut, Salomons Fluch, Erwachen und Seelenband sowie das Kinderbuch Miris märchenhafte Abenteuer und ihre lyrischen Werke Lebenszeichen eins und zwei. Näheres über Elvira und Ihre Werke erfahrt ihr auf ihrer Website.

Darf ich bitten

Darf ich bitten - Horus W. Odenthal

18. Oktober 2014

darf-ich-bittenHuhu meine Lieben. Heute mach ich weiter mit dem zweiten Interview unseres zweiten Teils von „Darf ich bitten“. Ich durfte Horus W. Odenthal mit meinen Fragen löchern und freue mich, euch seine tollen und ausführlichen Antworten vorstellen zu können. Wer noch Lust hat bei den anderen zu stöbern, kann einfach mal bei der Zwischenbilanz vorbei schauen, dort sind noch mal alle Interviews von Teil eins aufgeführt. Und hier gehts noch mal zu Anja Bagus, dass erste Interview von Teil zwei, ebenfalls bei mir.

Horus W. Odenthal im Interview

Wie ich schon bei der Rezension zu Ninragon geschrieben habe, ist es am besten, wenn ihr einfach mal auf seiner Website vorbeischaut und dort seine Biografie lest. Also starte ich direkt mit dem Interview:

Horus W. Odenthal von http://horus-w-odenthal.de/

Horus W. Odenthal von http://horus-w-odenthal.de/

Hallo Horus, vielen Dank, dass du bei Darf ich bitten dabei bist. Erzähl doch erst mal etwas über dich. Wer bist du, wo lebst du und was sind deine Hobbies?

Ich bin ein Mensch, der sich schon immer für kreative Tätigkeiten, für verschiedene Ausdrucksformen und Medien interessiert hat, Bücher, Musik, Filme usw. Das hat dazu geführt, dass ich irgendwann Comics als mein Medium entdeckt habe. Hier konnte ich meine Leidenschaft für’s Geschichtenerzählen, den Umgang mit Sprache und das Zeichnen miteinander vereinen. Das habe ich ziemlich lange Zeit gemacht und war dabei in unterschiedlichen Genres tätig, meist als Autor und Zeichner in Personalunion, manchmal mit anderen Leuten als Schreibern. Dabei ist unter anderem auch der Keim für das Ninragon-Universum entstanden, ein Urban-Fantasy-Comic der in den USA „Shadow Reigns“ in Deutschland „Schattenreich“ hieß. Zu ihm kehre ich gerade wieder zurück, d.h. ich schreibe gerade eine Romanversion dazu. Die Grundidee ist dabei erhalten geblieben, aber große Teile der Handlung haben sich über die Jahre und mit dem anderen Material, das ich zu „Ninragon“ geschrieben habe verändert. Einige der Hauptfiguren aus „Ninragon“ haben hier ihren Ursprung.

Irgendwie hat sich dadurch, dass ich diesen Kim für die Geschichte jetzt ins Ninragon-Universum integriere, für mich ein Kreis geschlossen.

Ich lebe heute mit meiner Frau und zwei Zwillingstöchtern im äußersten Randgebiet dessen, was man noch als Rheinland bezeichnen kann, an der Grenze zur Eifel mitten im Grünen.

Neben dem Rheinland ist der Südwesten der USA die Heimat meines Herzens. Ich habe Freunde dort und wir waren sehr oft da und werden das auch in Zukunft wieder aufnehmen. In der letzten Zeit war der Aufbau meiner schriftstellerischen Tätigkeit mein Hauptanliegen, die Orientierung in diesem neuen Bereich. Aber ich bin froh, hier jetzt meinen Weg gefunden zu haben. Meine Zeit teile ich daher zwischen dem Leben mit meiner Familie und der Produktion von möglichst vielen neuen Geschichten aus dem Ninragon-Universum auf.

Meine Hobbies sind neben diesen beiden Lebensbereichen, die viel meiner Zeit in Anspruch nehmen, alles, was den Geschichtenerzähler in mir inspiriert, das Lesen, Filme, Serien, Bilder, das Leben in all seinen wunderbaren Erscheinungsformen. Außerdem mache ich seit neuestem wieder Musik. Musik war immer wichtig für mich, aber ich habe erst über meine Lesungen wieder entdeckt, wie gerne ich wieder singen möchte.

Ich habe nämlich dort, zwischen Texten aus den Romanen immer wieder selbstgeschriebene Liedfetzen vorgetragen, die an die Geschichten anknüpfen und so etwas wie Themen zu bestimmten Szenen, Situationen, Personen und Aspekten der Geschichte darstellen.

Ach ja, und ein gutes Bier weiß ich auch zu schätzen. Keine Massenbiere sondern wirklich qualitativ gute Biere, die oft aus kleinen Brauereien kommen. Da habe ich das Glück, dass es direkt im nächsten Ort einen Hobby-Kneipier gibt, der sein eigenes Bier braut und dabei immer wieder experimentiert. Seines ist mittlerweile mein Lieblingsbier geworden.

Was war das erste Buch, das du selbst gelesen hast?

Ich vermute, es war „Der Schatz im Silbersee“. Zumindest ist es das erste, an das ich mich bewusst erinnere. Das hat dann auch schon bei mir den Keim dafür gelegt, dass ich Geschichten erzählen wollte, die andere Menschen erreichen und sie fesseln.

Was machst du neben dem Schreiben?

Das meiste habe ich oben schon angedeutet. Ich verbringe Zeit mit meinen Mädels, dem großen und den beiden kleinen, lese, interessiere mich für Filme, mache Musik und trinke zwischendurch gerne ein Bier.

Was liest du selbst gerne?

Es hat sich in der letzten Zeit so entwickelt, dass ich bevorzugt in den Genres lese, in denen ich auch schreibe. Vorher habe ich quer durch die Literatur gelesen. Ich mochte eine Zeit Thomas Mann und Alfred Döblin sehr gerne. Inzwischen ist es viel Fantasy. Es ist immer ungerecht und einseitig verzerrend, nur einige Schriftsteller aus dem Spektrum dessen, was man liest herauszupicken. Wenn ich welche nennen sollte, dann fallen mir gerade jetzt in diesem Bereich Richard Morgan, Joe Abercrombie, R. Scott Bakker, Glen Cook und Steven Erikson ein – aber da sind natürlich noch viele andere mehr. Ich habe noch vor Kurzem eigentlich mehr aus dem Science-Fiction-Bereich gelesen und ich mag noch immer ziemlich viel aus diesem Genre, würde auch gerne wieder mehr darin lesen. Dort mag ich Leute wie William Gibson, Iain Banks, Lois McMaster Bujold, Frank Herbert – Dune, klar –, Dan Simmons. Ich stehe sehr auf die Romane von Leigh Brackett. Die gehören eher zu den klassischen Weltraum-Abenteuern und haben oft einen gehörigen Schuss Fantasy. Wobei ich ja SF – Ketzermodus an – ohnehin eher als Fantasy mit Maschinen und einem (vorrangig) technisch-naturwissenschaftlichen Weltbild sehe. Aber ich mag zum Beispiel auch Clive Barker und Stephen King, bei letzterem am meisten seine Art zu Erzählen und seine Attitude. Viele seiner Bücher sind mir allerdings inzwischen zu gedehnt; vielleicht habe ich aber auch mittlerweile nicht mehr so viel Geduld.

Außerdem liebe ich die Bücher von Elmore Leonard, den die meisten von den Verfilmungen seiner Krimis wie „Schnappt Shorty“. „Out of Sight“ und anderen kennen. Die Serie „Justified“ wurde außerdem nach seinen Geschichten gedreht. Ich glaube aber fast, dass ich seine Western, mit denen er begann, den Vorzug gebe. Leonard ist ein Meister, der alle Tricks des Handwerks virtuos beherrscht. Weil er aber so unterhaltsam ist, bemerken das die meisten nicht.

Wie kamst du zum Schreiben?

Irgendwann kam für mich bei den Comics der Punkt, wo ich den Eindruck hatte, vor einer Wand zu stehen. Merkwürdiger-, oder auch nicht merkwürdigerweise – taucht genau dieses Bild als Metapher in meinem letzten Comic „Post Mortem Blues“ auf, der ein großes Rätsel nach der Art eines David-Lynch-Films ist. Die Geschichten, die ich in diesem Medium praktisch erzählen konnte, reichten mir nicht mehr aus. Praktisch heißt in diesem Zusammenhang in Anbetracht eines vernünftigen Zeitaufwandes und dessen, was in der Verlagswelt überhaupt zu platzieren war. Das heißt, für die Stories, die ich eigentlich erzählen wollte, hätte ich, rein für’s Zeichnen viel zu viel Zeit gebraucht und niemand hätte so etwas veröffentlichen wollen, weil es nicht gängigen Trends und Formaten entsprach. Außerdem ist man beim Comic – zumindest war das bei mir so – so viel länger mit dem Ausführen, mit dem Zeichnen beschäftigt als mit dem eigentlichen Geschichtenerzählen, dem Schreiben und Skizzieren. Und in der Zwischenzeit flüsterte mir mein kreativer Tinnitus unzählige neue Geschichten ein.

Ich hatte in den USA und in Deutschland veröffentlich und für meine Comics Preise bekommen, mein Comic über Schiller (der übrigens demnächst wieder veröffentlicht wird, nachdem er lange Zeit vergriffen war) hatte nicht zuletzt durch die unkonventionelle Art, so ein Thema anzugehen, einiges Aufsehen in den Medien erregt, und trotzdem war ich mit meiner Arbeit – man kann es nicht anders sagen – in einer Krise. Ich wusste nicht wohin und die alten Wege wollte ich nicht mehr gehen, sie ödeten mich zusehends an. Ich wollte etwas Neues. Ich wollte vorwärts.

In dieser Situation fragte mich meine Frau: „Warum schreibst du nicht einfach mal ein Buch?“

Eigentlich lag es auf der Hand: Ich hatte immer Bücher geliebt und das Schreiben war der befriedigendste Teil des Comic-Prozesses.

Es war zwar eine Lösung, aber einfach war es nicht.

Der leichte Teil war, dass ich mich hinsetzte und anfing, das letzte Projekt, mit dem ich mich herumgetragen hatte, statt als Comic anzugehen, jetzt als Roman zu schreiben – und dass ich dabei nach kurzer Zeit wusste: Das ist es. Ich war süchtig nach Schreiben geworden.

Nicht so leicht war es dagegen, in diesem neuen Medium meinen Standpunkt zu finden. Sowohl den kreativen als auch den unternehmerischen.

Nach den Comics musste ich mich erst einmal von einer ganzen Masse von Ballast befreien um einen Weg zu finden, wie ich Geschichten erzählen wollte und wie die beschaffen sein mussten. Das heißt, ich habe eine Zeit erst einmal für mich geschrieben, habe mich dabei freigeschrieben, und danach war ich dann so weit, dass ich auch mit Hinblick auf die Leser schreiben konnte.

Es war dann merkwürdig, als ich dann bei Stephen King las, dass er genau diese zwei Phasen auch beim Schrieben eines jeden Buches durchmacht.

Bei mir war es erstmal eine Phase, um mich vom alten Medium zu verabschieden und das Neue auszutesten. Einiges davon, was ich damals geschrieben habe, gehört meiner Meinung noch immer zu meinem Besten.

Ich denke, jeder Schriftsteller kennt diese Phasen des Sich-frei-Schreibens. Sie kommen zu verschiedenen Zeiten, können mal länger mal kürzer sein; manchmal reichen auch schon ein oder zwei Absätze als Lockerungsübung.

Mein erstes Buch ist dann nicht als mein Debüt erschienen sondern etwas später, nachdem ich es stark überarbeitet hatte, all das, was nur für mich rein zum Freischreiben wichtig war rausgeschmissen und alles dann in Hinblick auf den Leser verdichtet hatte. So was nennt man gemeinhin die zweite Fassung. Bei mir lag längere Zeit zwischen der Erstfassung „bei geschlossener Tür“, wie Stephen King es nennt, und der Zweitfassung „bei offener Tür“.

Der Roman ist unter dem Titel „Hyperdrive“ erschienen.

Die andere Seite der Selbstfindung bestand darin, dass es zu Anfang meines Schreibens nur den konventionellen Weg des Schriftstellers gab. Dann wurde plötzlich Self-Publishing möglich. Es war für mich auch ein Prozess, bis mir klar wurde, dass dies nicht nur für mich der beste Weg ist, sondern die Zukunft; der Weg für jeden modernen Autor, der die Kontrolle über das, was er schreibt und in Zukunft schreiben will, behalten möchte, der seine kreative Mündigkeit bewahren möchte und auch nur einen Funken Interesse an den anderen Sachen rund ums Schreiben hat.

Wie und wo schreibst du am liebsten?

Ich schreibe, sobald ich am Tag kann. Also sobald die Kinder versorgt und in der Schule sind. Alles andere kommt später. Ich bin kein Nachtarbeiter; ich brauche das Licht. Vielleicht erklärt das auch meine Liebe zu sonnengetränkten Landschaften wie der Wüste des amerikanischen Nordwestens.

Ich schreibe in meinem Schreibzimmer. Dort sind viele meiner Bücher. Ich schreibe im Blick auf eine Bücherwand mit meinen Lieblings-Genrebüchern.

Horus W. Odenthal ist nicht dein richtiger Name, sondern ein Künstlername. Warum hast du dich für einen Künstlernamen entschieden und wie kam es zu diesem?

Das stimmt nur zum Teil. „Horus“ ist als Name in meinem Pass eingetragen. Zunächst war es wirklich ein Künstlername für die Comics aber nach und nach hat der Name um sich gegriffen, so dass mich inzwischen jeder so nennt, außer meinen Eltern und dem Finanzamt. Meinem „bürgerlichen“ Vornamen habe ich aber immer noch einen Platz als Mittelinitial meines Schriftstellernamens zugestanden. Er soll schließlich auch irgendwie zu seinem Recht kommen.

Warum Horus? Horus passte einfach. Ich bin Horus.

Ninragon ist eine vollkommen neue Welt, mit ihren eigenen Geschichten, Kriegen und Sprachen. Wie schafft man es, ein solches Buch zu schreiben und den Überblick zu behalten? Welche Tricks und Hilfsmittel hast du verwendet?

Zum einen hilft mir das geniale Schreibprogramm Scrivener all meine Notizen zu verwalten und zum anderen habe ich meine „Ninragon-Bibel“, wo ich alle Infos sammle. Ich nenne sie „Kompendium Marani“. Ich könnte sie allerdings auch einmal wieder gründlich aufpolieren. Ich finde mich darin zurecht, aber wenn vielleicht andere Autoren einmal darauf zurückgreifen wollen, dann muss ich einiges überarbeiten.

Ich würde gerne Autoren einladen, sich in meiner Welt auszutoben. Ich habe mir auch schon einiges dazu überlegt. Die Bedingungen sind simpel und absolut zugunsten des jeweiligen Autors. Wahrscheinlich werde ich demnächst etwas mehr dazu sagen. Wer jetzt schon Lust hat, kann gerne bei mir nachfragen. Hier nur so viel dazu: Ich will keinerlei Tantiemen, man sollte sich nur mit mir absprechen, dass es in den Kanon passt. Und es sollte irgendwo das Ninragon-Logo tragen. Nachfragen gerne an mich.

Bei den Ninrae und dieser vollkommen eigenständigen Welt musste ich zu Beginn kurz an Tolkien denken, doch deine Ninrae sind soviel härter, als alle Arten von Elfen, denen man sonst in Büchern begegnet. Hattest du für deine Ninrae trotzdem solche Elben bzw Elfen von Tolkien und Co. als Vorbild?

Natürlich war „Der Herr der Ringe“ eines der Bücher das ganz am Anfang meiner Entdeckung der Fantasy stand – nach Robert E. Howard, dem Erfinder von Conan. Ich liebe das Buch noch immer. Und natürlich auch die Filme. Aber danach hat jeder dieses Konzept der Elfen/Elben verwendet und es wurde verwässert bzw. zu einem Klischee.

Ich wollte etwas anderes machen. Ich wollte weitergehen.

Wenn ich Konzepte für mich entdecke, stelle ich mir oft zwei Fragen: Was bedeutet das eigentlich und wie fühlt es sich an?

Dies im Blick habe ich auch meine Elfen bzw. Ninraé und Kinphauren entwickelt.

Elfen sind eigentlich eine nichtmenschliche Rasse. Sie habe feinere Sinne als Menschen. Und noch einiges mehr.

Sie sind … Aliens. Das hatte meiner Meinung nach niemand mit dieser Konsequenz verfolgt. Außer in der Science Fiction.

Davon bin ich ausgegangen. Und von der Vision der Elfen, die von einem anderen Schriftstreller stammte und relativ zeitgleich mit dem „Herrn der Ringe“ erschien: „Das geborstene Schwert“ von Poul Anderson. Hier sind die Elfen wilder, unberechenbarer, unmenschlicher, mehr den Vorstellungen aus den Sagen des Nordens entsprechend.

Und dann habe ich mich gefragt: Gehen wir einmal davon aus, Tolkiens Geschichten wären nur Überlieferungen; wie säen die Geschöpfe hinter dem Schleier dieser märchenhaften Verbrämung tatsächlich aus und wie würden sie sich selber sehen?

Eigentlich sind es also im Prinzip die gleichen Elfen wie bei Tolkien nur mit einem moderneren und realistischer Blick gesehen.

Auric, ein wichtiger Hauptcharakter, ist von Geburt an ein Barbar, in dem aber doch mehr steckt und so anders als die Helden und Protagonisten die man so kennt. Für mich ein wirklich sehr gelungener Protagonist. Wie entstand Auric? Wie kamst du darauf, einen solchen Hauptcharakter zu schaffen?

Auric war eine der ersten Figuren über die ich als Kind geschrieben habe. Von diesen ersten Versuchen ist wenig

mehr als der Name übrig geblieben.

Hours W. Odenthal

Hours W. Odenthal

Ich hatte schon gesagt, dass Robert E. Howards Geschichten zu meinen ersten Begegnungen mit dem Fantasy-Genre gehörten. Howard hat auch Conan geschrieben. Auric ist so etwas wie ein Gegen-Conan. Ich habe mich gefragt, wie ein Mensch, der mit überdurchschnittlicher Intelligenz ausgestattet ist, eine solche Welt, wie sie bei Conan geschildert wird, erleben und empfinden würde. Bei Auric kommt der Blick von außen auf die Umstände, in die er hineingeboren wurde, hinzu. Er wurde ihm durch seine Mutter geschenkt, die nicht dieser „Barbaren“-Kultur entstammt.

Eigentlich sind diese ganzen in den Barbaren-, Wikinger-, was-auch-immer-Romanen verherrlichten Lebensweisen ziemlich furchtbar. Was macht jetzt ein Mensch, der damit aufwächst, das aber nicht als gegeben hinnimmt, sondern die ganze Stumpfheit und Dummheit durchschauen kann?

Was steckt hinter den ganzen Klischees von den heldenhaften Nordmännern.

Von da an, entwickelte sich die Figur von Auric praktisch von selbst.

Man werfe das Ganze in einen Topf und lasse es genügend lange köcheln.

Auric ist kein Held im klassischen Sinne, kein „Knabe der Prophezeiung“, dem alles in den Schoß fällt. Er muss seinen Weg selber finden. Er muss sich seinen Weg, zu dem, der er wirklich ist, erkämpfen.

Das ist der wirkliche große Kampf in der Ninragon-Trilogie.

Deine Bücher gibt es als unabhängige eBooks. Willst du immer als Indie-Autor arbeiten oder kommt für dich auch die Zusammenarbeit mit einem Verlag in Frage?

Ich bin ein freier Autor. Ich behalte die kreative Entscheidung über meine Werke. Ich schreibe nicht etwas und gebe dann jede Verantwortung an jemanden anderen ab, der dann gut oder schlecht damit anfangen kann, was er will. Ich möchte mich nicht in eine solche Abhängigkeit begeben. Ich möchte nicht meine kreative Mündigkeit mit der Unterschrift unter einem Vertrag einfach so weggeben. Ich bin als Schöpfer meiner Werke, der sie selber verlegt und vermarktet viel besser dran. Ich entscheide über Cover und darüber, welches Buch ich als nächstes schreibe. Und ich entscheide, dass ich eine lange und komplexe Serie von Büchern schreibe, die alle in einem Universum spielen, in dem es viele Türen gibt, durch die man es als Neueinsteiger betreten kann. Welcher Verlag würde mir diese Möglichkeit bieten?

Es gibt niemanden, der darüber entscheidet, ob ich eine Chance für meine Ideen bekomme. Ich stelle mir selber diese Lizenz aus. Es gibt niemanden, der darüber entscheidet, ob ich ein A-, B-, C- oder F-Autor bin und entsprechend dieser Einordnung vermarktet werde. Was hieße, es könnte sein, dass man meine Bücher einfach in die Läden wirft und sie und mich dort verhungern lässt bis sie nach einem Monat oder etwas mehr zurückgeschickt werden.

Was nicht bedeutet, dass ich nicht mit einem Verlag zusammenarbeiten würde. Ich mache es in dem Moment, in dem es Sinn macht.

Sinn macht es meiner Meinung nach aber vor allem nicht mehr nach dem alten Modell.

Eine gute Zusammenarbeit mit einem Verlag ist eine strategische Kooperation zwischen Autor und Verlag. Ich entscheide, was genau ich zusammen mit einem Verlag machen will, was für beide vorteilhaft ist und beide einen oder mehrere Schritte weiterbringt.

Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass ich mit einem Verlag bei der Schiene der gedruckten Bücher zusammenarbeite. Das kann zum Vorteil für Verlag und Autor sein. Oder etwa bei Hörbüchern. Oder was bestimmte Länder betrifft, die ich selber weniger effektiv beliefern kann.

Was ich mir nicht vorstellen kann, ist einfach alle Rechte an einen Verlag abzugeben, damit der nach Belieben darüber verfügen kann. Das funktioniert meiner Meinung nach nicht mehr. Die Welt hat sich geändert. Zu allererst haben die großen Verlage sich geändert – viele nachdem sie von großen Konzernen aufgekauft wurden und nach deren Regeln spielen mussten.

Alles was danach kam, waren dann nur die Folgen davon.

Der Siegeszug von Amazon wurde durch diese Haltung der Verlage erst möglich. Daher empfinde ich diesen Sturm der alten Garde gegen Amazon als ziemlich verlogen. Es stehen andere Interessen dahinter, als die, die man groß und hehr nach außen hin vorträgt – die, mit denen man auch die Autoren mobilisiert und vorschiebt. Die Berichterstattung ist in diesen Punkte meist ziemlich verzerrt.

Was sind für dich die Vor- und Nachteile beim Selfpublishing?

Die Vorteile: Ich bin mein eigener Herr, und meine Schöpfung bleibt meine Schöpfung. Ich kann meine Interessen ausgezeichnet vertreten und behalte meine kreative und unternehmerische Mündigkeit.

Die Nachteile: Es wäre schön, in einem Team zu arbeiten und sich auf die Dinge konzentrieren zu können, die einem am wichtigsten sind und am besten liegen.

Die Frage ist, wie finde ich solche Teams. Nicht mehr in den Verlagen, die noch nach immer dem alten Modell arbeiten.

Ich hoffe, dass die Verlage sich ändern und die neue Zeit akzeptieren, dass sie neue Wege der Zusammenarbeit finden, bei der sich Autor und Verlag wieder auf Augenhöhe begegnen können.

Aber das geht nur mit einem freien Autor, der auch als solcher akzeptiert wird.

Ich hoffe auf neue Verlage, die neue Partnerschaften eingehen.

Wenn ein Verlag das nicht will, ist es das Beste für einen Autor, seinen eigenen Weg zu gehen.

Ich zähle allerdings auf die Verlage da draußen. Ich zähle besonders auch auf die ganzen kleinen Verlage, die ja in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen, so flexibel zu sein, wie sie selber wollen, ohne einem großen Konzern, der Marketingabteilung oder der Vertreterkonferenz Rechenschaft ablegen zu müssen. Da wedelt heute oft der Schwanz mit dem Hund.

Ich sehe für eine solche Entwicklung Zeichen der Hoffnung. So arbeitet zum Beispiel Anja Bagus bei ihrem neuen Roman mit der Edition Roter Drache zusammen und scheint sehr zufrieden mit dieser Kooperation zu sein.

Die Welt muss sich verändern. Sie hat sich schon verändert.

Jeder Verlag, der genauso denkt und entsprechend handelt, ist mir für eine Zusammenarbeit willkommen. Verlage haben immer die Buchwelt bewegt. Ich hoffe, dass sie den Dreh kriegen.

Gibt es bereits ein neues Projekt? Und wenn ja, willst du uns noch kurz etwas darüber erzählen?

Mein neues und altes Projekt ist Ninragon.

Es wird regelmäßig neue Ninragon-Romane geben.

Das werde ich so gestalten, dass es immer Story-Zyklen gibt, die an verschiedenen Orten und Zeiten dieses Universums angesiedelt sind.

Jeder dieser Zyklen (oder Einzelromane wie „Homunkulus“) ist eine Tür, durch die man ohne Vorwissen diese Welt betreten kann. Sie sind in sich abgeschlossen und liefern dem Neuleser alles, was er zum Verständnis braucht.

Die neueste dieser Türen ist „Ninragon – Verlorene Hierarchien“. Diesmal geht es ins Genre Urban Fantasy. Das heißt, die Geschichten spielen in unserer Welt, zu unserer Zeit.

Diese Geschichte bietet praktisch den Gegenpol zu der Ninragon-Trilogie, die ganz gemäß dem Fantasy-Genre in einer archaischen Zeit spielt und den Anfang der Saga des Ninragon bildet.

„Ninragon – Verlorene Hierarchien“ stellt den Punkt dar, wo vieles zum Abschluss kommt und sich auflöst, wo vieles endet.

Einige Figuren tauchen auf, die dem Leser der Trilogie bekannt sein dürften. Aber sie sind auch sehr verändert. Was die Geschichte zu einem ausgezeichneten Einstiegspunkt macht.

Die Geschichte spielt in der (imaginären) Stadt New Zion an der amerikanischen Westküste. Sie handelt von Menschen, die plötzlich mit dem Auftauchen übernatürlicher Mächte konfrontiert werden und in einem über sie hereinbrechenden Chaos ihren eigenen Weg suchen müssen.

Es verändert sich etwas in der Welt. Ein neues Zeitalter beginnt.

Das Interregnum ist hereingebrochen. Die Regeln werden neu geschrieben.

Ich gehe in dieser Serie demnächst mit drei Publikationen an den Start: zwei Erzählungen unter dem Titel „Twilight Road“, dem ersten Teil „Stadt des Zwielichts“ und dem zweiten Teil „Geist von Stahl und Feuer“.

Lasst euch überraschen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, holt euch doch einfach „Twilight Road“, in denen Protagonisten aus dem Zyklus ihre eigenen Geschichten erleben.

Es ist tatsächlich einfach und kostet euch keinen Cent. „Twilight Road“ wird nämlich kostenlos erhältlich sein.


Ich danke dir, für das tolle Interview und kann nur sagen, bei einer Lesung von dir, wäre ich ja gerne mal dabei, das klingt sehr interessant. Vielleicht verschlägt es dich damit ja mal in die Nähe von Nürnberg :). Bie King kann ich nur zustimmen, ein toller Schrifsteller, aber auch ich finde gerade die neueren Werke etwas zu lang gezogen.

Buchvorstellung

Horus hat bereits viele Projekte veröffentlicht. Erst waren es Comics, dann kam Hyperdrive und schließlich die Ninragon Welt mit der Triologie sowie Homunkulus und Ninragon - Der schrecken der Vorzeit. Nachdem es so viele sind, schaut doch am besten direkt auf seiner Website nach. Ich kann es euch auf jeden Fall empfehlen, dort zu stöbern. Ninragon Teil eins habe ich bereits gelesen und fand es klasse.

Interviews, Darf ich bitten

Darf ich bitten - Franziska Franke im Interview

18. Juli 2014

darf-ich-bitten

Und wir starten mit Interview Nummer vier unserer Aktion. Es ist wirklich toll, wie die Aktion läuft und gestartet ist und ich freue mich sehr Teil dieses Projektes zu sein.

Franziska Franke im Interview

Bei mir geht es heute weiter mit Franziska Franke. Geboren wurde sie in Leipzig und studierte an den Universitäten Mainz und Frankfurt Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Kunstpädagogik. Seit 2009 erwekt sie den berühmten Meisterdedektiv Sherlock Holmes mit neuen Abenteuer wieder zum Leben. Sie schreibt neben den Sherlock Büchern auch historische Roman. 2011 erschien ihr Römerroman „Der Tod des Jucundus“. Bisherige Veröffentlichungen sind:

  • Sherlock Holmes und die Büste der Primavara, KBV-Verlag 2009
  • Sherlock Holmes und der Club des Höllenfeuers, KBV-Verlag 2010
  • Der Tod des Jucundus, Leinpfad-Verlag 2011
  • Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris, KBV-Verlag 2011
  • Sherlock Holmes und der Fluch des Grünen Diamanten, KBV-Verlag 2012
  • Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen, KBV-Verlag 2013

franziskafrankeIhm Rahmen der Aktion Darf ich bitten hatte ich die Ehre, Franziska Franke zu Interviewen:

Hallo Franziska, vielen Dank, dass du bei unserer Aktion dabei bist. Erzähl doch erst mal etwas über dicht. Wer bist du, wo lebst du, was sind deine Hobbies?

Ich bin Kunsthistorikerin und wohne in Mainz. Meine Hobbys sind klassische Musik, vor allem Opern, Kochen und gutes Essen und Fotografieren. Da der Besuch von Gemäldegalerien und Museen für mich meist mir „Arbeit“ verbunden ist, besuche ich in meiner Freizeit lieber Parks, botanische Gärten und Zoos als Museen.

Was machst du neben dem Schreiben?

Beruflich führe ich Gästegruppen im Mainzer Dom und biete Führungen in Ausstellungen an. Aber mittlerweile verbringe ich mehr Zeit mit dem Schreiben.

Wenn du als Kind gefragt wurdest, was du mal werden willst, was hast du geantwortet?

In einem Schulaufsatz in der vierten Klasse habe ich Lehrer und Eltern mit dem Traumberuf „Seeräuber“ entsetzt. Leider ist nichts daraus geworden. Ernsthafte Gedanken über meinen zukünftigen Beruf habe ich mir erst kurz vor dem Abitur gemacht.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe schon immer viel gelesen und verspürte irgendwann den Wunsch, selbst Geschichten zu erfinden. Daher habe ich mich zu meinem ersten Roman entschlossen.

Was war das erste Buch, dass du selbst gelesen hast?

Oh je, das war ein Buch über einen Koala-Bär, Titel und Namen habe ich vergessen, aber der Bär hat irgendwann „Äcks, Bäcks, Pfui“ gesagt und das blieb mir unvergesslich.

Was ist für dich der perfekte Tag?

Der perfekte Tag ist ein Urlaubstag in Italien ohne Einkaufen, ohne Telefon, ohne Nachrichten. Oder ein schöner Ausflug ins Grüne mit meinem Mann und einem guten Mittagessen mit passendem Wein.

Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause an meinem Computer, am besten morgens direkt nach dem Aufstehen.

Wer oder was inspiriert dich?

Bei historischen Stoffen lasse ich mich gern von alten Fotografien und Gemälden inspirieren. Zu meinem in der Römerzeit spielendem Roman „Der Tod des Jucundus“ hat mich ein Grabstein im Landesmuseum Mainz mit folgender Inschrift angeregt.

Wanderer, der du vorbeikommst, halte inne, der du dies liest,
und siehe, wie unwürdig dahingerafft ich eitle Klage erhebe.
Leben konnte ich nicht länger als 30 Jahre.
Dann nahm mir ein Sklave das Leben
und er selbst stürzte sich kopfüber in den Strom.
Ihm raubte der Main, was er seinem Herren entrissen.

Also im Klartext: der 30-jährige Jucundus wurde von seinem Sklaven erstochen, der sich daraufhin im Main ertränkt. Das war natürlich ein gefundenes Fressen für eine Kriminalbuch-Autorin.

Du schreibst Sherlock Holmes Bücher. Wie fühlt es sich an, quasi in die Fußstapfen von Arthur Conan Doyle zu treten?

Ich berichte über die Jahre, in denen Sherlock Holmes sich unter falschem Namen im Ausland aufhält, weshalb ich ihm einen neuen Chronisten zur Seite gestellt habe, den englischen Buchhändler David Tristram. Er schreibt anders als Doktor Watson und interessiert sich auch für andere Dinge, zum Beispiel für Architektur und Skulpturen.

Wie kamst du dazu, Sherlock Holmes Geschichten zu schreiben? Warst du schon immer Fan von Sherlock?

Gerade als Jungendliche habe ich alle Sherlock-Holmes-Erzählungen verschlungen, deren ich habhaftig werden konnte. Erst viel später bin ich durch die ausgezeichnete Granada-Fernsehserie mit Jeremy Brett wieder auf Sherlock-Holmes gestoßen. Als er in der Episode „Das leere Haus“ berichtet, er sei nach seiner Flucht vor Professor Moriartys Schergen in Florenz untergetaucht, hat diese Bemerkung meine Phantasie angeregt, was im Endeffekt die Keimzelle zu meinem Roman „SH und die Büste der Primavera“ war. Ich habe eine ausgesprochene Vorliebe für England und für Italien, was sich bei dem Stoff verbinden ließ.

Wie schaffst du es, nach all den Geschichten, die es bereits rund um Sherlock Holmes gibt, noch neue Ideen zu finden?

Allein die Schauplätze Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland führten zu ganz anderen Geschichten, die so in Großbritannien nicht möglich wären.

Und zum Schluss: Gibt es schon ein neues Projekt und wenn ja, magst du uns noch etwas darüber erzählen?

Mein neuestes Projekt wird nicht mehr lang ein Projekt bleiben: Anfang August erscheint mein Roman „Sherlock Holmes und der Ritter von Malta“.

Vielen Dank für dieses tolle Interview Franziska und auch danke, dass du zu unserem Gewinnspiel eines deiner Bücher dazu steuerst.

Buchvorstellung

Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen von Franziska Frankge - KBV

Sherlock Holmes und das Ungeheuer von Ulmen von Franziska Frankge - KBV

Das im Moment noch aktuelle Buch „Sherlock Holmes und das Ungeheur von Ulmen“ habe ich erst vor kurzem gelesen und rezensiert und es hat mir wirklich gut gefallen. Hier noch mal eine kleine Vorstellung:

Verlag: KBV Verlagsgesellschaft, Erscheinungsjahr: 2013, Seiten, 284, Format: Taschenbuch/Paperback

Klappentext:

Doktor Peeters aus Trier, ein früherer Klient des Meisterdetektivs, sendet Sherlock Holmes den Brief eines Studienkollegen weiter: Einer alten Legende nach muss immer dann, wenn im beschaulichen Eifeldörfchen Ulmen ein schreckliches Fischungeheuer aus den Fluten des Maars auftaucht, ein Mensch sein Leben lassen. So schreibt der Dorfschullehrer Herbert Becher seinem Freund und schwört Stein und Bein, das Untier leibhaftig gesehen zu haben.
Holmes fühlt sich naturgemäß von solcherlei Geheimnissen geradezu magisch angezogen, und so tritt er mit seinem Freund David Tristram die beschwerliche Reise in das karge Mittelgebirge an, um der Sache auf den Grund zu gehen.
In Ulmen angekommen müssen die beiden feststellen, dass der Lehrer Becher kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Holmes, der nicht an die Unfallversion des örtlichen Gendarmen glaubt, wendet sich daraufhin an einen Freund des Verstorbenen, den zwielichtigen Apotheker Steinmetz, dessen Ehefrau das Seeungeheuer ebenfalls gesehen haben will. Als Holmes im Haus des Verstorbenen die Adresse eines Antiquitätenhändlers in Trier findet, stattet er der altehrwürdigen Stadt an der Mosel einen Besuch ab.
Nachdem im Dorf ein weiterer Mann eines gewaltsamen Todes stirbt, besteht für den Detektiv keinerlei Zweifel mehr daran, dass es sich um kaltblütigen Mord handelt.

Gewinnen

Ihr habt die Chance das spannende Sherlock Abenteur „Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris“ zu gewinnen.

Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris von Franziska Franke - Kbv Verlag

Sherlock Holmes und die Katakomben von Paris von Franziska Franke - Kbv Verlag

Klappentext:

Der englische Buchhändler David Tristram besucht seinen Freund Sherlock Holmes im südfranzösischen Montpellier, wo dieser abseits der Großstadthektik seinen chemischen Experimenten nachgeht. Gemeinsam statten sie einem Antiquariat in Nîmes einen Besuch ab. Dort ist Holmes nämlich keine geringere Lektüre als das Tagebuch seiner Großmutter angeboten worden. Doch der Besitzer des Manuskrips, ein Anwalt, erscheint nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, und am folgenden Tag müssen sie der Zeitung entnehmen, dass der Anwalt in Paris ermordet aufgefunden worden ist. Holmes und Tristram reisen daraufhin in die Hauptstadt, finden aber keine Spur des Tagebuchs im Nachlass des Mordopfers. Im Rahmen seiner Recherche findet Holmes heraus, dass die Aufzeichnungen seiner Verwandten Hinweise auf einen geheimnisvollen Schatz enthalten, den Marie Antoinette dereinst vor ihrer Inhaftierung und ihrer Hinrichtung auf der Guillotine verstecken konnte. Aber nicht nur Sherlock Holmes brennend an dem alten Manuskript interessiert, und das macht seine Suche so gefährlich …

Und was ihr dafür tun müsst? Einfach in einem Kommentar kurz sagen, was das erste Buch war, dass ihr gelesen habt oder das erste, was euch noch in Erinnerung ist und in den Lostopf springen. Zeit habt ihr bis zum 25.7.2014. Am 26 lose ich dann fair aus und verkünde die/den glückliche/n Gewinner/in.

Viel Erfolg und ich hoffe ihr hattet Spass mit dem Interview.