Monthly Archives

Februar 2016

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechthild Borrmann

11. Februar 2016

inhalt3

Die andere Hälfte der Hoffnung - Mechthild Borrmann (c) Droemer

Autorin: Mechthild Borrmann
Erscheinungsjahr: 2015
Verlag: Droemer
Seiten: 308
Format: Taschenbuch
Preis: [D] 9,99 € [A] 10,30 €

Matthias Lessmanns Leben ist von einer Sekunde auf die andere vollkommen auf den Kopf gestellt: Als ein frierendes Mädchen plötzlich barfuß und leicht bekleidet auf seinem Hof steht. Der Bauer nimmt das junge Mädchen auf und gewährt ihr Schutz vor ihren Verfolgern. Dadurch gerät er mitten hinein in eine Geschichte voller Korruption, Gewalt und Menschenhandel.

„ […] Aber Hoffnung - das habe ich viel zu spät verstanden - ist ein lähmendes Gift, das uns ausharren lässt.“ (S. 17)

Währenddessen wartet Walentyna verzweifelt darauf, dass ihre Tochter zurückkehrt. Sie hat seit Monaten nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden, wie viele andere Studentinnen, die nach Deutschland ausgewandert sind. Um das Warten erträglicher zu machen, beginnt sie, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben.

Meinung
Mechthild Bormann schreibst sehr schlicht und schnörkellos. Und dennoch hat sie es geschafft, dass ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen habe. Mit „Die andere Hälfte der Hoffnung“ hat sie mich vom ersten Satz an in Atem gehalten. Eine Kriminalgeschichte, die durchweg spannend und unfassbar ist. Aber das Buch ist viel mehr, es ist ein Zeitzeugnis der Geschehnisse in Terschnobyl und ein Zeugnis von den Folgen dieser Katastrophe. Es ist eine tragische und ergreifende Familiengeschichte. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Trotz dieser drei so unterschiedlichen Erzählstränge wirkt das Buch keineswegs überfrachtet. Denn Borrmann ist eine hervorragende Komposition aus diesen drei Sichten gelungen. Die kriminalistischen Aspekte laufen nahtlos in die zeitgeschichtlichen Geschehnisse und das Familienschicksal Walentynas über. Sie schreibt uns ihre Erinnerungen an ihr Leben und besonders die Jahre rund um die Tschernobyl-Katastrophe auf.

„‚Ich schreibe, weil ich darauf hoffe, dass du diese Zeilen einmal lesen wirst. Wider aller Vernunft halte ich dem Schicksal dieses Heft wie einen Köder hin. Weil ich es nicht ertrage, untätig zu sein. Weil ich es nicht ertrage, ohne Hoffnung zu sein.‘“ (S. 104)

Sie schreibt für ihre Tochter. Die Tochter, die seit Monaten spurlos verschwunden ist. Die in Deutschland studieren und arbeiten wollte und seit dem kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat.

„Dass er von ihr als Tanja sprach, hatte für einen Moment die Schmerzen gelindert. Das passierte nicht ihr und ihrer Freundin. Das passierte Marina und Tanja.“ (S. 31)

Gleichzeitig erleben wir in einem anderen Handlungsstrang eine packende Kriminalgeschichte. Als ein frierendes, leicht bekleidetes Mädchen auf dem Hof von Matthias Lessmann auftaucht. Dessen Leben ab diesem Moment für die nächsten Monate vollkommen durcheinander kommt, der aber auch aus seiner Litanei entkommt. Und der in einer Geschichte landet, die grauenvoller nicht sein könnte und die leider auch harte Realität ist. Ein Geschichte voller Korruption und Menschenhandel, in denen sich reiche Menschen mit viel Einfluss die Not der Kinder der Terschnobylopfer, die alle an der Armutsgrenze vollkommen ohne Perspektive in der Ukraine leben, zu nutze machen, um sie auszubeuten und zur Prostitution zu zwingen.

„Ein Gespinst aus Lügen, von Anfang an. Ihre Lügen und seine. Und wie ein Insekt hatte er sich in den feinen Fäden verfangen.“ (S. 244)

Fazit

Mechthild Borrmann verwebt die Geschichte des hilflosen, fliehenden Mädchens, mit der Geschichte von Leonid, der in der Korrupten Miliz verzweifelt versucht den Fall der verschwundenen Tochter von Walentyna aufzuklären. Diese gehen wiederum lückenlos und perfekt in die Lebensgeschichte Walentynas über. Eine gelungene Kombination, die mich unterhielt, packte und allen voran sprachlos machte und mich tief ergreifen konnte.

5herzen

Die Autorin:

Mechthild Borrmann wurde 1960 geboren und verbrachte ihre Kindheit am Niederrhein. Bevor sie ihre Karriere als Kriminalroman-Autorin begann, war sie unter anderem als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Ihre vorherigen Kriminalromane „Wer das Schweigen bricht“ und „Der Geiger“ sind beides mit bedeutenden Preisen ausgezeichnete Werke. Und auch „Die andere Seite des Himmels“ wurde bereits für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 nominiert. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Bielefeld.

Aktionen

#jdtb16 - Renate Hoffmann von Anne Freytag

8. Februar 2016

Der zweite Monate von „Das Jahr des Taschenbuches“ von Ramona und Petzi ist bereits gestartet. Nachdem ich im Januar ein Taschenbuch (Das Mädchen mit den blauen Augen) gekauft habe und es auch schon gelesen habe, geht es bei mir mit dem zweiten Taschenbuch zur Aktion weiter.

Diesmal bei mir eingezogen ist:

Titel: Renate Hoffmann

Autor: Anne Freytag

Erscheinungsjahr: 2013 (1. Auflage)

Verlag:Freytag

Seiten: 286

Format: Taschenbuch

Preis: [D] 9,99 €

Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen bei Anne Freytag (Coverbild olly (c) Fotolia.com)

Reante Hoffmann von Anne Freytag

Reante Hoffmann von Anne Freytag

Warum hab ich es gekauft?

Ich hatte bereits Irgendwo dazwischen von der lieben Anne gelesen ebenso wie Eigentlich Liebe. Beide fand ich wirklich schön und will Renate Hoffmann eigentlich schon seit Ewigkeiten unbedingt auch haben. Fragt mich nicht, warum ich es bis heute nicht gekauft habe, irgendwie kamen immer andere Bücher dazwischen oder Buchkaufverbote.

Auf der Suche nach einem Taschenbuch für Februar habe ich einfach mal meine Amazon-Wunschliste durchgeklickt - und da war es - Renate Hoffmann - eingebettet zwischen lauter Hardcovern und noch nicht erschienenen Büchern sowie weiteren Taschenbüchern. Und als ich es sah, war sofort klar, jetzt muss es endlich einziehen und ich freue mich wirklich schon reisig darauf.

Und worum gehts?

Buchrücken:

Frau Hoffmann beschließt zu sterben. Doch auch das will gut organisiert sein.

Das Leben trostlos. Die Lösung naheliegen. Der Sprung vom Balkon.

Aber, was so einfach klingt, ist es nicht, denn das Leben schert sich nicht um Renates Selbstmordpläne.

Die neue Vorgesetzte, Herberts Briefe oder die Erkenntnis, dass sie noch nie masturbiert hat, halten sie immer wieder davon ab, ihren Plan endlich in die Tat umzusetzten. Reante Hoffmann hatte nicht immer sterben wollen.

Es hatte einmal eine Zeit gegeben, in der sie nicht nur am Leben, sondern tatsächlich lebendig gewesen war. Sieben Jahre zuvor schien das Leben noch voller Möglichkeiten.

Bis zu jenem verhangenen Tag im November..

Na - wenn das nicht vielversprechend klingt :).

Hab ihr das Buch schon gelesen und wenn ja, wie fandet ihr es?

Rund ums Lesen

Suhrkamp/Insel - Vorschau Frühjahr/Sommer 2016

6. Februar 2016

Suhrkamp

Christoph Hein - Glückskind mit Vater aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Christoph Hein - Glückskind mit Vater aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Christoph Hein – Glückskind mit Vater

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Was verdankt ein von der Mutter »Glückskind« genannter Sohn dem Vater? Der ist in dem neuen Roman, in dem Christoph Hein alle Register seiner erzählerischen Kunst und seiner geschichtsdiagnostischen Kompetenz entfaltet, eine unausweichliche Antriebskraft. Jedoch in einem alles andere als positiven Sinn: Der Sohn, in der entstehenden DDR lebend, muss seit seiner Geburt im Jahr 1945 vor dem kriegsverbrechischen toten Vater sein ganzes Dasein im Fluchtmodus zubringen: psychisch, physisch, beruflich, geographisch, in Liebesdingen.

Es gibt zahlreiche Versuche, aus dem Schatten des Vaters herauszutreten: Er nimmt einen anderen Namen an, will in Marseille Fremdenlegionär werden, reist kurz nach dem Mauerbau wieder in die DDR ein, darf dort kein Abitur machen, bringt es gleichwohl, glückliche Umstände ausnutzend – Glückskind eben –, in den späten DDR-Jahren bis zum Rektor einer Oberschule – fast.

Am Ende erkennt er: Eine Emanzipation von der allgemeinen und der persönlichen Geschichte ist zum Scheitern verurteilt. Durch solche Verkettung von Vergangenheit und Gegenwart wird aus dem Glückskind ein Unheilskind. Gerade dadurch verkörpert er wie in einem Brennspiegel bis ins kleinste Detail die unterschiedlichsten Gegebenheiten Deutschlands in den politischen, gesellschaftlichen und privaten Bereichen. Ironisch-humoristisch, anrührend, ohne Sentimentalität oder Sarkasmus erzählt Christoph Hein ein beispiellos-beispielhaftes Leben in mehr als sechzig Jahren deutscher Zustände.


Anna Katharina Hahn - Das Kleid meiner mutter aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Anna Katharina Hahn - Das Kleid meiner mutter aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Anna Katharina Hahn – Das Kleid meiner Mutter

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Madrid im Sommer 2012: Krass zeigen sich in der Hauptstadt die Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrise. Die junge Ana María, genannt Anita, gehört zur „verlorenen Generation“, der jede Möglichkeit einer selbstbestimmten Existenz genommen wurde. Ihr Bruder, ein promovierter Germanist, hat sich bereits nach Berlin abgesetzt, um auf dem Bau sein Geld zu verdienen. Anita ist aus Not in ihr altes Kinderzimmer zurückgezogen. Halt geben ihr neben der Familie nur ihre Freunde, die das Schicksal der Dauerarbeitslosigkeit mit ihr teilen, und die regelmäßigen Demonstrationen auf der Puerta del Sol im Herzen der überhitzten Metropole. Doch alles Schlimme lässt sich noch steigern: Eines Tages liegen Anitas Eltern tot in der gemeinsamen Wohnung. Unversehens rutscht sie in das Leben der Mutter hinein. Anita muss nur eines ihrer Kleider überstreifen, schon halten sie alle – auch Mutters geheimnisvoller deutscher Liebhaber – für Blanca. Und deren Alltag ist viel aufregender, als Anita sich hätte träumen lassen: „Es fühlte sich gut an, meine Mutter zu sein. Ich war schön, auf eine mir unbekannte Weise … Selbst in den Gesichtern mancher Frauen sah ich ein Aufleuchten.“

Unerschrocken nimmt Anna Katharina Hahn in ihrem dritten Roman die drängendsten Probleme der Gegenwart ins Visier: Das Kleid meiner Mutter ist ein phantastischer Generationen- und Liebesroman aus den Zeiten der Eurokrise und zugleich ein poetisches Welttheater zwischen Spanien, Berlin und Stuttgart. Am Ende scheinen fast alle Fäden bei einem geheimnisumwitterten Schriftsteller zusammenzulaufen, dem man nachsagt, über Leichen zu gehen. Doch vielleicht ist auch das eine Täuschung.


Andreas Pflüger - Endgültig aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Andreas Pflüger - Endgültig aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Andreas Pflüger – Endgültig

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute.

Fünf Jahre nach Barcelona erhält Aaron einen Anruf: Die früheren Berliner Kollegen bitten sie um ihre Mithilfe. Reinhold Boenisch, ein zu lebenslänglich verurteilter Frauenmörder, gegen den Aaron als junge Polizistin ermittelte, hat im Gefängnis eine Psychologin getötet. Sie entschließt sich, den Fall anzunehmen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch Boenisch ist nur der Anfang, eine Schachfigur in einem Komplott. Aaron wird erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Vorbereitung auf die folgenden sechsunddreißig Stunden war. Um dieses Leben wird sie kämpfen müssen wie nie zuvor.

Andreas Pflüger stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.


Anthony Marra - Letztes Lied einer vergangenen Welt aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Anthony Marra - Letztes Lied einer vergangenen Welt aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Anthony Marra – Letztes Lied einer vergangenen Welt

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Keiner versteht es so wie Roman Markin, Menschen einfach verschwinden zu lassen. Wer im Leningrad der 1930er-Jahre staatlich liquidiert wird, dessen Foto landet auf dem Tisch des Retuscheurs. Nicht ein einziges Bild soll bezeugen, dass diese Person je existiert hat. Doch eines Tages will Roman nicht dem Vergessen dienen, sondern sich erinnern: an seinen Bruder – und bringt sich damit in große Gefahr …
Anthony Marra erzählt von Menschen zu ganz unterschiedlichen Zeiten: von der Primaballerina, die im Gulag Schwanensee tanzen muss; von ihrer Enkelin Galina, die sich an das Einzige klammert, was ihr von ihrer Jugendliebe bleibt: ein Gemälde des idyllischen Ortes, an dem er starb; von Kolya und seinem Bruder, die sich in der Trostlosigkeit einer sibirischen Bergbaustadt an den einzigen Traum klammern, der ihnen bleibt: die Weite des Weltalls, im Ohr die Nussknacker-Suite.

Wie kann man Menschen erinnern? Und woran sich halten, wenn alles verloren ist? Anthony Marra schreibt von dort, wo nichts geblieben ist außer Ruinen und Erinnerungen. Von dem, was uns auseinanderreißt, und dem Kitt, der uns alle zusammenhält – der Hoffnung auf Erlösung. Geschichten von berückender Schönheit, die zusammen so episch und ergreifend sind wie ein Roman.


Julia Kissina - Elephantinas Moskauer Jahre aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Julia Kissina - Elephantinas Moskauer Jahre aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Julia Kissina – Elephantinas Moskauer Jahre

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Von Sehnsucht nach dem freien Künstlerdasein gepackt, folgt die junge Elephantina ihrem Idol in die Katakomben Moskaus. Der rotgesichtige Dichterguru Pomidor, ein Mann in den besten Jahren, prominenter Kopf der Avantgarde, hat sie die »neue Achmatowa« genannt. Vergessen das provinzielle Kiew, die öde Kunstschule. Durch Bahnhöfe, Theatergarderoben und Museen von einer Schlafstatt zur nächsten irrend, findet die nonnenhaft gekleidete Nomadin eine Wohnung, die sie schon bald in eine Künstlerkolonie verwandelt. Dichterabende in überfüllten Studentenklubs mit Spitzeln in den hinteren Reihen, verbotene Kunstaktionen in Moskau und Umgebung, die Begegnung mit Allen Ginsberg, eine Vorladung beim KGB – doch all das ist nur die Kulisse, vor der Elephantina sich nach Pomidor verzehrt.

Eine éducation sentimentale in kräftigen Farben, episodenreich und voller Temperament und Gelächter.


 

Fabio Genovesi - Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Fabio Genovesi - Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Fabio Genovesi – Der Sommer, in dem wir das Leben neu erfanden

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Am liebsten streift die dreizehnjährige Luna am Strand entlang, zwischen den noch verbliebenen Touristen im toskanischen Forte dei Marmi, und sucht nach all den Geschenken, die ihr das Meer anspült. Doch ihr Leben gerät ins Wanken, als ihr Bruder Luca beim Surfen zu Tode kommt. Lunas ganzer Einfallsreichtum ist gefragt, um gegen die Hoffnungslosigkeit anzukämpfen, die sie, ihre Familie und Freunde zu überwältigen droht. Als sie am Strand Dinge findet, die offenbar von Luca stammen, folgt sie den Spuren und begibt sich gemeinsam mit der chaotischsten Mutter, dem trägsten Lehrer, dem altklügsten Jungen und dem garstigsten Opa der Welt auf einen Roadtrip – und zwischen antiken Legenden, Geistern der Vergangenheit und Botschaften des Meeres stolpern sie auch über all die kleinen und großen Wunder des Lebens.

Fabio Genovesi schreibt über einzigartige Alltagshelden, die jedem Schicksalsschlag mit einer gehörigen Portion Humor und Fantasie begegnen. Und dabei das Wagnis eingehen, ihr Leben neu zu erfinden.


Brian Morton - Das Leben der Florence Gordon aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Brian Morton - Das Leben der Florence Gordon aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Brian Morton – Das Leben der Florence Gordon

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Drei eigenwillige Frauen aus drei Generationen: Florence Gordon, New Yorker Intellektuelle und seit Jahrzehnten glühende Feministin, ist unverblümt, eitel, stolz – und eine ziemliche Kratzbürste, die fünfundsiebzig Jahre lang so gelebt hat, wie es ihr gefiel. Sie braucht keine Gesellschaft, die sie ohnehin nur von der Arbeit abhalten würde, und als nun ihr Sohn Dan mit seiner Frau Janine und der halbwüchsigen Tochter Emily nach New York kommt, passt ihr das gar nicht. Emily hingegen sucht die Nähe zu Florence, gerade jetzt, wo sie sich von ihrem Freund getrennt hat – und nun auch noch die Ehe ihrer Eltern ins Wanken gerät. Ganz wie ihre Großmutter ist sie beharrlich und kämpferisch. Das gefällt Florence, und vielleicht kann sie Emily an sich heranlassen, eigentlich könnte sie ein wenig Hilfe auch gut gebrauchen – wenn da nur nicht ihr Stolz wäre …

Ein ebenso kluger wie unterhaltsamer und humorvoller Roman über eine Familie und ihre eigenwillige Matriarchin, die gar keine sein will – mit Charakteren, die so lebendig sind, als liefe man ihnen in New York an der nächsten Straßenecke über den Weg.


John Higgs - Alles ist relativ und anything goes aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

John Higgs - Alles ist relativ und anything goes aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

John Higgs – Alles ist relativ und anything goes

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Bei der Uraufführung von Igor Strawinskys Le Sacre du printemps am 29. Mai 1913 in Paris kommt es zum Eklat. Schon während der Eröffnungsmusik bricht ein Teil des Publikums in höhnisches Gelächter aus. Als die Tänzer auf den Boden zu stampfen beginnen, schlägt der Unmut der Zuschauer in Entrüstung um. Zu radikal ist der Bruch mit der Tradition. Ohne dass sie es gemerkt hätten, hatte sich alles geändert, als der Zeiger des Weltalters von 19 auf 20 sprang.

Auf fast allen Gebieten wurden im 20. Jahrhundert Entdeckungen gemacht oder Ideen entwickelt, die unser Bild vom Universum und von uns selbst auf den Kopf gestellt haben. Alles schien neu, nichts unmöglich: Maschinen, die denken, Hunde im Weltall und Menschen auf dem Mond. Alte Gewissheiten büßten ihre Geltung ein, hergebrachte Autoritäten verloren ihre Macht. Die Welt wollte kein Zentrum mehr kennen.

Auf seine ganz eigene Weise führt John Higgs durch dieses Jahrhundert der Genies und der Gurus. Er erläutert die Relativitätstheorie anhand eines fallenden Würstchens, erzählt von Satanisten im Raumfahrtprogramm der Amerikaner und geht der Frage nach, ob ein Schmetterling in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen kann. Das ist alles unglaublich seltsam und ziemlich wahnsinnig. Ein Buch wie ein Trip.


Elsemarie Maletzke - Maud Gonne: Ein Leben für Irland aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Elsemarie Maletzke - Maud Gonne: Ein Leben für Irland aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Elsemarie Maletzke - Maud Gonne: Ein Leben für Irland

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Sie war der Paradiesvogel des irischen Freiheitskampfs: Maud Gonne, sehr groß, sehr glamourös und sehr eigensinnig. Sie wurde 1866 als Tochter eines englischen Offiziers geboren – und so wie sie Irland liebte, so hasste sie das britische Empire.
Für die Rechtlosen war sie die »Frau von den Feen«, die Wunder bewirkte, für ihre Feinde eine »unkontrollierbare Revolutionärin«. Sie kämpfte auf Seiten der Pachtbauern gegen die Truppen der Landlords, stritt für republikanische Häftlinge, saß selbst im Gefängnis und gründete die erste politische Frauenorganisation Irlands. Unübersehbar und unüberhörbar forderte sie die Kolonialmacht heraus und riskierte jederzeit eine Kugel oder einen Schlag mit dem Gewehrkolben.
Sie war die große Liebe des Dichters und Nobelpreisträgers W. B. Yeats – und sie führte ein geheimes Doppelleben in Paris als Geliebte eines rechten Politikers und Mutter einer kapriziösen Tochter. Ihre spätere Ehe mit einem irischen Helden wurde zum Fiasko, aber ihr Kampfgeist blieb ungebrochen.

100 Jahre nach dem Oster-Aufstand, dem Fanal der irischen Unabhängigkeit, ist Maud Gonne noch immer eine Ikone des geistigen und militanten Widerstands. Elsemarie Maletzke erzählt anschaulich und unterhaltsam, wie aus der schönen Offizierstochter eine Revolutionärin und Irlands »heilige Johanna« wurde.


Bradford Morrow - Die tödlichen Talente des Mr. Diehl aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Bradford Morrow - Die tödlichen Talente des Mr. Diehl aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Bradford Morrow - Die tödlichen Talente des Mr. Diehl

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Die Gemeinschaft der Bücherliebhaber ist geschockt, als Adam Diehl, ein zurückgezogen lebender Sammler seltener Bücher, ermordet in seinem Haus in Montauk gefunden wird. In den Wochen danach gelingt es seiner Schwester Meghan nur schwer, zur Normalität zurückzukehren. Zum Glück findet sie Unterstützung bei ihrem Freund Will, der selbst Sammler ist, aber auch ein gewiefter Fälscher von Autographen – Spezialität: Sir Arthur Conan Doyle. Und als die Polizei keinen Verdächtigen ausmachen kann, wird der Fall bald zu den Akten gelegt.
Dann aber erhält Will Drohbriefe, scheinbar handgeschrieben von längst verstorbenen Autoren, die jedoch in Wirklichkeit von jemandem stammen müssen, der verstörend viel über den Mord weiß. Will begreift, dass sein eigenes Leben in Gefahr ist, und flüchtet mit Meghan in ein abgelegenes Dorf in Irland. Doch nur allzu bald zeigt sich, dass es nicht so einfach ist, den rachsüchtigen Verfolger abzuschütteln, und es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod.

Bradford Morrow entführt den Leser mit diesem atemberaubenden literarischen Thriller in die Welt der seltenen Bücher, bevölkert von obsessiven Sammlern, Fälschern und anderen Bibliomanen.


Gedichte von Rainer Maria Rilke - Herausgeber: Marcel Reich-Ranicki aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Gedichte von Rainer Maria Rilke - Herausgeber: Marcel Reich-Ranicki aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Rainer Maria Rilke - Die schönsten Gedichte

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

»Er war das Idol und der Abgott ganzer Generationen deutscher, mehr noch, europäischer Leser und sein klangvoll-rhythmischer Name wurde zum Inbegriff des Poetischen: Rainer Maria Rilke. Er war ein genialer Künstler. Er wusste mit dem Reim umzugehen wie nur wenige Dichter in der Geschichte unserer Literatur, er hat der Sprache ungeahnte Klänge und Melodien abgewonnen. In vielen Versen vermochte er auszudrücken, was unaussprechbar schien: Seine Poesie ist ein Triumph über das Unsagbare.« Marcel Reich-Ranicki

Der Zauber von Rilkes Versen ist bis heute ungebrochen. Dieser Band versammelt die schönsten Gedichte aus seinem lyrischen Werk, herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki.


Luise Berg-Ehlers - Extravagante Engländerinnen aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Luise Berg-Ehlers - Extravagante Engländerinnen aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Luise Berg Ehlers - Extravagante Engländerinnen

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

England ist berühmt für seine ländliche Idylle, für reetgedeckte Cottages und seine gemütlichen Pubs und Tea Rooms. Dass es auf der Insel aber auch hochherrschaftlich spektakulär zugeht, davon zeugt nicht nur so manche Hutkreation von Ascot. Luise Berg-Ehlers erzählt von englischen Aristokratinnen, die sich als extravagante Schlossherrinnen, exzentrische Society Ladies, unstandesgemäße Gärtnerinnen oder rebellische Schriftstellerinnen einen Namen machten. Das herrschaftliche Leben, so scheint es, bot den perfekten Nährboden für allerlei skurrile Auswüchse – und sorgt auch heute noch, nicht nur in Downton Abbey, für Furore.

Über die Duchess of Devonshire, die Herzogin von Windsor, die Mitford-Schwestern, Jane Austen, Vita Sackville-West, Virginia Woolf, Elizabeth von Arnim u. v. a.

Durchgängig vierfarbig illustriert – mit Fotos der Autorin


 

 

Susan Jane Gilman - Die Königin der Orchard Street aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Susan Jane Gilman - Die Königin der Orchard Street aus dem Suhrkamp/Insel Verlag

Susan Jane Gilman - Die Königin der Orchard Street

(Rechte an Inhaltsangabe und Buchcover liegen beim Suhrkamp/Insel Verlag)

Reich an Leben, bunt und voller Fabulierlust

New York, 1913. Für die kleine Malka eröffnet sich inmitten der dicht gedrängten Straßen und übervölkerten Mietskasernen von Manhattans Lower East Side eine vollkommen neue Welt, als das Schicksal sie direkt vor Salvatore Dinellos Pferdefuhrwerk laufen lässt. Denn der fahrende Händler, der jeden Tag Arien trällernd mit seinem Wagen durch die Straßen zieht, weiht sie in das köstlichste Geheimnis der Welt ein: das Wunder der Eiscreme. Und so beginnt für Malka eine wahre Tour de Force durch das Leben – bei der aus dem listigen und erfinderischen Mädchen die Grand Dame Lillian Dunkle wird, die »Eiskönigin von Amerika« und berühmt-berüchtigte Herrscherin über ein Eiscreme-Imperium …

Lebensprall, bunt und voller Fabulierlust fegt dieser Roman wie ein Wirbelwind durch das 20. Jahrhundert und erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer ungezähmten Heldin, eines turbulenten Lebens und der Entdeckung der süßen Magie.

Rezensionen/Reviews

[Rezension] Meine deutsche Literatur seit 1945 - Marcel Reich-Ranicki

4. Februar 2016

Autor: Marchel Reich-Ranicki

Herausgeber: Thomas Anz

Verlag: DVA

Erscheinungsjahr: 2015

Seiten: 541

Preis: [D] 26,99 € [A] 27,80 € [CH] 35,90 €

Meine deutsche Literatur seit 1945 - Marcel Reich-Ranicki. Herausgeber: Thomas Anz (c) DVA

Marcel Reich-Ranicki war ein halbes Jahrhundert lang einer der erfolgreichsten und bedeutendsten aber auch einer der umstrittensten deutschen Literaturkritiker. Er hat die literarische Nachkriegszeit wie kein anderer bis in das 21. Jahrhundert geprägt. Er war Teil der „Gruppe 47“, schrieb Kritiken für Feuilletons einflussreicher Zeitungen und war Teil des populären „Literarischen Quartett“ das wohl jeder von uns Buchfreunden kennt. 2014 erschien bereits der Band zur Geschichte der Literatur seit dem Mittelalter. „Meine deutsche Literatur seit 1945“, das von Thomas Anz herausgegeben wurde, beschäftigt sich mit der Literatur der Nachkriegszeit und DDR bis hin zur Gegenwart, also mit der tpyischen Gegenwartsliteratur.

„Das außergewöhnliche intensive Interesse deutscher Autoren Anfang der sechziger Jahre für psychiatrische Motive ist also vollauf begreiflich - und dennoch beunruhigend. Bisweilen will es nämlich scheinen, dass wir es hier mit zwar naheligenden, aber auch bequemen literarischen Lösungen zu tun haben.“ (S. 34) - Aus Die deutschen Schriftsteller und die deutsche Wirklichkeit.

Wir haben eine hervorragende und bunt gemsichte Auswahl an Essays und Kritiken von Marcel Reich-Ranicki vor uns, die zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören. Wir bekommen Einblicke in Lobreden, die bei ihm wahrlich selten sind, und seine Verrisse bekannter, für uns sehr großer Schrifsteller, die mit viel Ironie und Sarkasmus gespickt sind. Dabei sind sie aber immer ehrlich, tiefgründig und gerecht. Trotz teilweiser sehr harrscher Worte kann man Reich-Ranicki doch nie böse sein, denn er nimmt ein Buch richtig auseinander. Er zersetzt es, analysiert es, setzt es wieder zusammen und bringt es ihn den geschichtlichen, gesellschaftlichen Kontext und berücksichtigt dabei immer auch das Gesamtwerk und die Lebensgeschichte, den Werdegang eines jeden Autors. Nachrufe, Laudatien und Berichte aus Treffen der Gruppe 47 sowie Teile aus dem berühmten Literarischen Quartett runden diese exzellente Auswahl ab.

„Neben dem Hang zum Sachlichen und zum Nüchternen kann man den Debütanten der sechziger Jahre auch einen sicheren Blick für reale Gegebenheiten und für konkrete gesellschaftliche Milieus nachsagen.“ (S. 36) - Aus Die deutschen Schriftsteller und die deutsche Wirklichkeit.

„Meine deutsche Literatur seit 1945“ ist kein leichtes Buch, dass man einfach mal zwischenrein liest. Es ist ein Zeugniss der deutschen Literaturgeschichte. Hautnah erleben wir den Wandel in der Literatur der Nachkriegszeit bis heute, die viel die Kriegszeiten und die DDR als Rahmen hat. Egal ob Verriss oder Lobrede, Reich-Ranicki bleibt sich dabei immer treu, ganz egal, ob das Buch bereits gelobt wurde oder nicht. Er steht zu seinem Standpunkt und begründet dabei jedes Detail, das ihm wichtig ist. Gerade die Kritiken zu Beginn des Buches schweifen dabei oft sehr ausführlich in die Umwelt ab und in die Gegebenheiten unter denen die Geschichte entstand. Sehr interessant waren für mich vor allem die Aritkel, in denen es um die Literatur und Literaturkritik selbst geht, wie beispielsweise „Kritik auf den Tagungen der Gruppe 47“.

„Dieses Buch ist eine Provokation und eine unglaubliche Zumutung. Dieser Anfänger ist eine ganz große Hoffnung.“( S. 65) - Aus Ein Eisenbahner aus der DDR: Zu Uwes Johnsons Roman „Mutmaßungen über Jakob“.

Zwar habe ich mehrer Wochen gebraucht, um diese Auswahl von Marcel Reich-Ranickis wichtigsten Texten zu lesen, aber es waren einige spannende Wochen durch die Welt der deutschen Literatur seit 1945. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen Einblick in Reich-Ranickis Gedanken und in die deutsche Literaturgeschichte der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart möchte.

„[…] Er wird immer wieder geschwätzig. Wäre der Roman um mindestens zweihundert Seiten kürzer, es wäre - wenn auch sicher kein bedeutendes Werk - doch weit besser.“ (S. 70) - Aus Auf gut Glück getrommelt: Spielereien und Schaumschlägereien verderben die Zeitkritik des Günter Grass.

Meine deutsche Literatur seit 1945 - Marcel Reich-Ranicki. Herausgeber: Thomas Anz (c) DVA

Bloggestöber

Lovely Bloggestöber #3

2. Februar 2016

Hallo ihr Lieben,

es ist mal wieder ein Monat rum - wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Und das heißt - genau - Zeit für das nächste Bloggestöber :). Aber, reden wir nicht lange herum, lasst uns direkt starten.

Los geht es mit der lieben Debbie von wolkenweiss.com, die für uns einige Verlagsmitarbeiter interviewet hat. Sie hat sie zum Thema „Zusammenarbeit mit Bloggern“ befragt und am 20.1 ging das erste Interview live. Das hat sie mit der allein schon durch das Interview sehr sympathischen Ute Nöth aus dem Hofmann und Campe Verlag geführt. Sehr lesenswert und informativ. Und mittlerweile ging auch direkt noch das zweite Interview live. Das hat die liebe Debbie mit Hilke Schenck vom Carlsen Verlag geführt und hat mich genauso wie das erste begeistert.

Ganz besonders ans Herz legen kann ich euch auch Love, Kiss, Cliff - den Blogroman von der lieben Kim von All these special words. Mittlerweile sind wir bei Kapitel 36. Mir fehlen zwar die letzten Kapitel noch, aber alles was ich bisher kenne, hat mich total begeistert und ich bin riesig gespannt, wie es mit Mer, Ash und Jamie weitergeht.

Bei der lieben Tasmetu gibt es eine wirklich zauberhafte Rezension zu „Das Mädchen, dass eine Wolke so groß wie der Eifeltrum verschluckte“ von Romain Puértolas aus dem Atlanitk Verlag. Ich hatte des Buch auch schon länger näher im Blick, ich mein allein der Titel oder? Das muss man doch einfach haben. Und Tasmetu hat es geschafft, mir das Buch erst so richtig schmackhaft zu machen und das obwohl sie nicht mal groß auf den Inhalt des Buches eingeht - sehr lesenswert.

Nicole hat ihren ersten Beitrag zum Jahr des Taschenbuches von Ramona und Petzi verfasst. Ihr erstes Taschenbuch war Rachesommer von Andreas Gruber. Und ich muss sagen, es klingt wirklich sehr interessant und spannend - evlt eins für mich für den Februar :). Denn auch ich suche gerade schon nach dem richtigen Taschenbuch für den zweiten Monat der Aktion. Nachdem ich ja gleichzeitig auch bei SuBAbbauExtrem dabei bin, darf es nur eins werden - das muss man sich natürlich gut überlegen - hat jemand Vorschläge?

Tati hat beim Unpopular Opinions Book Tag mitgemacht und wirklich wundervolle und amüsante Antworten gegeben und bei einigen Dingen kann ich ihr in jedem Fall zustimmen. Sie hat auch mich getaggt und nachdem ich gerade ihre Antworten gelesen habe, denke ich, werde ich mich morgen auch mal daran machen, meinen Beitrag dazu vorzubereiten. Schaut doch mal bei ihr vorbei und macht gerne auch mit.

Maike und Mareike von Herzpotenzial stellen uns jede ihre 10 Bücher, die wir in diesem Frühjahr unbedingt haben müssen, vor. Ein wirklich bunte und interessante Auswahl von beiden und einige sind auf meiner „Muss ich mir näher anschauen“ Liste gelandet. Beispielsweise „Die Fotografin“, „Gorsky“, „Der Mann, der das Glück bringt“, „Der Sommer mit Lulu“ ebenso wie „Nachts ist es leise in Teheran“, „A wie B und C“ und „Der Diener, die Dame, das Dorf und die Diebe“.

Marina von Nordbreze hilft uns bei der Entscheidung, welche der zahlreichen Literatursendungen im TV wir schauen sollten indem sie ein wunderbares Flowchart-Diagramm für uns gemacht hat. Ela zeigt uns auch ihre Taschenbuchkäufe im Rahmen der Aktion „Das Jahr des Taschenbuches“, Fraencis berichtet mal nichts buchiges, sondern darüber, wie sie vom Sportmuffel zuf fitten Fraencis wird und Lotta macht ebenfalls beim #bloggeralphabet mit und hat einen tollen Beitrag zu B wie Bloggertreffen geschrieben.

Seit ihr auch auf lesenswerte Beiträge gestoßen? Dann teilt sie gerne in den Kommentaren mit uns.

Page 2 of 2
1 2

Für diese Seite werden Cookies verwendet. Durch die Nutzung dieser Webseite erklärst du dich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen

Diese Website verwendet Cookies von Google, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie du die Website verwendest, werden an Google weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet.

Schließen